Zum Inhalt

Ragama: Geschichte und Architektur der National Basilica

Unterkünfte in Ragama

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Ragama lässt sich über die National Basilica of Our Lady of Lanka in Tewatta auch als Ort religiöser Geschichte und Architektur kennenlernen. Wer auf Reisen sakrale Kunst, historische Bauentwicklung und landschaftliche Eindrücke einbeziehen möchte, findet hier mehrere unterschiedliche Themen an einem Ort. Die Entwicklung reicht von einer kleinen Kapelle und einer Grotte bis zur Geschichte eines Votivheiligtums; zugleich gehören ein Museum und weitläufige, von tropischen Bäumen beschattete Anlagen zum Gelände.

Kapelle, Grotte und Votivheiligtum

Die Geschichte beginnt mit einer Kapelle, nicht mit der späteren Basilica: 1911 errichteten einige katholische Laien und Father A. Kieger OMI am damaligen Standort der späteren National Basilica eine kleine Kapelle zu Ehren Unserer Lieben Frau von Lourdes. Das Gebiet gehörte zu dieser Zeit zur Pfarrei Ragama. Am 11. November 1917 ließ Father A. Collore mit Unterstützung katholischer Arbeiter aus Colombo am selben Standort eine kleine Grotte zu Ehren Unserer Lieben Frau von Lourdes errichten. Kapelle und Grotte markieren damit zwei frühe Formen der Lourdes-Verehrung vor der späteren Basilika.

Später wurde die Kapelle erweitert, um der wachsenden Zahl von Pilgern Raum zu geben. Ein neuer Abschnitt der Geschichte begann im Zweiten Weltkrieg: Am 26. Mai 1940 gelobte der damalige Erzbischof von Colombo, Mgr. Jean Marie Masson, für den Fall, dass die Insel von den Schrecken des Krieges verschont bliebe, ein Votivheiligtum zu Ehren Unserer Lieben Frau von Lanka zu errichten. Erzbischof Thomas Cooray übernahm die Aufgabe, das Gelübde zu erfüllen und das Heiligtum zu errichten. Für die Einordnung ist auch die unterschiedliche Widmung wichtig: Kapelle und Grotte galten Unserer Lieben Frau von Lourdes, das im Gelübde vorgesehene Votivheiligtum war Unserer Lieben Frau von Lanka zugedacht.

Architektur und Museum

Architekt Valentine Gunasekera entwarf die National Basilica in einer Verbindung sri-lankischer, indischer und orientalisch-westlicher Architekturtraditionen. Ein konkreter Bauteil zeigt einen anderen historischen Bezug: Der erhöhte Granitsockel ähnelt einem typischen Sockelprofil aus der Anuradhapura-Zeit. Damit lassen sich am selben Bauwerk die Verbindung mehrerer Traditionen im Gesamtentwurf und eine gezielte Ähnlichkeit im Sockelprofil unterscheiden.

Anzeige

Auf dem Gelände steht außerdem ein Museum im traditionellen Kandyan-Architekturstil. Es bewahrt die jahrhundertelange Geschichte der katholischen Kirche in Sri Lanka. Zum Bestand gehören Holzstatuen von Jesus, Maria und verschiedenen Heiligen; ihre künstlerische Gestaltung ist von unterschiedlichen Kulturen der Welt inspiriert. Hinzu kommen antike Messgewänder und liturgische Kleidung sowie kunstvolle Wandteppiche, die den kulturellen und anhaltenden Einfluss des Katholizismus auf Sri Lanka veranschaulichen.

Anlagen und Ausblick

Auch die Umgebung der Basilica ist Teil des Ortsbilds. Die weitläufigen Anlagen sind von den Kronen zahlreicher tropischer Bäume beschattet. Von den vorderen Stufen des rechten Flügels ist Adam’s Peak durch den frühen Morgennebel zu sehen; die Aussicht hängt von Jahreszeit und Wetter ab. Wenn Sie einen Besuch der Basilica oder des Museums einplanen, prüfen Sie die aktuellen Besuchsmöglichkeiten vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Danowita, Hokandara, Veyangoda, Nugegoda, Kotadeniyawa, Pugoda, Maggona, Homagama

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westprovinz.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.