Kiribathgoda entdecken
Unterkünfte in Kiribathgoda
Kiribathgoda bringt unterschiedliche Interessen zusammen: eine Ortsgeschichte mit wechselnden Zeitebenen, Tempel und Wandmalereien sowie eine Joggingstrecke. Die historischen Erzählungen reichen von der früheren Dorfbezeichnung bis zu einer Schenkung im Jahr 1866 und einer Tempelgeschichte um 1919. Daneben steht eine lokale Überlieferung zur Herkunft des Ortsnamens. So lässt sich Kiribathgoda sowohl über kulturelle Themen als auch über eine sportliche Aktivität in die Reiseplanung einordnen. Welche Seite für Sie zählt, hängt davon ab, was Sie auf Ihrer Reise suchen.
Ortsname und Überlieferung
Das Dorf Kiribathgoda war früher als Talawathuhempita bekannt und in einen nördlichen und einen südlichen Teil gegliedert. Die frühere Bezeichnung und die nördlich-südliche Gliederung geben zwei unterschiedliche Orientierungspunkte der Ortsgeschichte: einen sprachlichen und einen räumlichen. Neben einzelnen Tempeln und Personen geben sie einen Blick auf das Dorf als Ganzes.
Der Überlieferung nach entstand der Name Kiribathgoda, als gekochter Milchreis auf einem nahe gelegenen Reisfeld aufgehäuft wurde. Dieser Milchreis war als Opfergabe zur Eröffnung einer Brücke auf dem Weg nach Kandy zubereitet worden. Die Namensgeschichte verknüpft so eine Brückeneröffnung mit einer Opfergabe und einem Reisfeld. Sie bietet einen erzählerischen Zugang zum Ortsnamen und unterscheidet sich von den zeitlich eingeordneten Tempelangaben. Die lokale Überlieferung ergänzt die historischen Ortsbezüge um eine bildhafte Erklärung.
Tempelgeschichte und Wandmalereien
Im Jahr 1866 schenkten Vidanalage Brampi Sinno und seine Schwester Manchinona Hamine dem Mönch Revata ein Grundstück von der Fläche zweier Reispuddeln. Auf diesem Land wurde in Kiribathgoda ein Tempel errichtet. Die Angabe verbindet die Schenkung mit dem Tempelbau und gibt der Ortsgeschichte einen genau datierten Bezugspunkt.
Eine weitere historische Angabe betrifft den Sri Sudarshanaramaya in Kiribathgoda. Um 1919 wurde Venerable Veeragule Siri Ratanajothi nach dem Tod von Venerable Wederuwe Kondanna Vorsteher des Tempels. Die Episode fügt der Ortsgeschichte eine personelle Perspektive hinzu: Im Mittelpunkt stehen ein Vorsteher, sein Vorgänger und der ungefähre Zeitpunkt des Wechsels.
Auf dem Gelände des Sudharshanarama-Tempels in Kiribathgoda befindet sich ein altes Bilderhaus mit alten Wandmalereien. Das Bilderhaus bringt neben historischen Namen und Jahreszahlen auch einen visuellen Aspekt in die Betrachtung des Ortes. Es verweist auf Bildkunst im Umfeld eines Tempels und ergänzt damit die Berichte über Ortsnamen, Schenkungen und Personen. Für Reisende mit Interesse an Kultur ist dies ein eigener Aspekt der Ortsgeschichte.
Bewegung und Reiseplanung
In Kiribathgoda gibt es außerdem eine Joggingstrecke. Sie ergänzt die historischen und kulturellen Themen um eine sportliche Aktivität und spricht damit eine andere Art von Reiseinteresse an. Für die Zielwahl ergibt sich ein klarer Unterschied: Die Ortsgeschichte richtet den Blick auf Kultur und Vergangenheit, während die Joggingstrecke Bewegung als weiteren Schwerpunkt einbringt. So können Sie abwägen, welche dieser Interessen für Ihren Aufenthalt besonders wichtig ist.
Weitere Reiseziele entdecken: Gampaha, Dalugama, Ja-Ela, Negombo, Bopitiya, Katunayake, Welisara, Siyambalapitiya.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gampaha.