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Kandy entdecken: Tempel, Tee und Berglandschaft

Unterkünfte in Kandy

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer Kandy erkundet, begegnet einer Stadt, deren kulturelle Geschichte sich am Zahntempel ebenso zeigt wie an Museen und historischen Stätten im Distrikt. Die Heilige Stadt war die letzte Hauptstadt der singhalesischen Könige und ist mit einer mehr als 2.500-jährigen Kulturgeschichte verbunden. Religiöses Erbe, Architektur und Berglandschaften eröffnen unterschiedliche Schwerpunkte für die Reise.

Zahntempel und königliche Geschichte

Der Zahntempel, auch Sri Dalada Maligawa genannt, ist ein bedeutendes buddhistisches Pilgerheiligtum in Kandy. Seine Architektur verbindet indigene singhalesische Elemente mit südindischen Einflüssen. Kunstvoll geschnitzte Holzsäulen und reich verzierte Dachgesimse prägen das Bauwerk. So treffen dort religiöse Bedeutung und unterschiedliche architektonische Einflüsse aufeinander.

Die Kandy Esala Dalanda Perahera findet im Mondmonat Esala zu Ehren der Zahnreliquie Buddhas statt; die genauen jährlichen Termine variieren. Wenn dieses Fest zu Ihren Reiseplänen gehört, prüfen Sie die jeweiligen Daten vorab. Das Medawasala Museum liegt im historischen Königspalastkomplex zwischen dem Kandy National Museum und dem International Buddhist Museum und grenzt an den Zahntempel. Es bewahrt und vermittelt die Geschichte sri-lankischer Königinnen und königlicher Frauen.

Tempel und historische Stätten im Distrikt

Weitere Geschichtsbilder bietet der Distrikt Kandy. Der Lankathilaka Viharaya in Udunuwara stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde laut historischen Aufzeichnungen unter König Buvanekabahu des Königreichs Gampola errichtet. Beim Bildhaus des Gadaladeniya-Tempels stehen dagegen der Vijayanagara-Stil, behauene Steine und die Verbindung buddhistischer sowie hinduistischer Einflüsse im Vordergrund. Die beiden Stätten sprechen unterschiedliche Interessen an: die eine durch ihre zugeschriebene Baugeschichte, die andere durch Form, Material und religiöse Einflüsse.

Das Ambekke Devalaya im Distrikt Kandy ist etwa 700 Jahre alt und von historischer sowie religiöser Bedeutung. Auf dem Gipfel des Bahirawa Kanda steht eine 88 Fuß hohe Buddha-Statue, die dem Dalada Maligawa zugewandt ist. Auch hier prägen konkrete Merkmale den Besuchseindruck: das ungefähre Alter eines religiösen Komplexes auf der einen und die Höhe sowie Ausrichtung einer Statue auf der anderen Seite.

Wasserfälle, Wanderungen und Bergblicke

Die Kota-Ganga-Ella-Wasserfälle bilden im Distrikt Kandy eine Kaskade aus mindestens sieben größeren Wasserfallabschnitten. Vom Dorf Thangappuwa aus erreichen Wanderer sie über eine etwa 5,5 Kilometer lange, bergauf führende Wanderung. Für diese Route wird Unterstützung durch einen Guide empfohlen. Am Hanthana-Berg sind vier Trekkingrouten ausgewiesen: von Kandy, über die Universität Peradeniya, durch das Gebiet Mahakande Sarasavigama und aus Richtung Deltota. Der Unterschied liegt hier in den beschriebenen Routen und Anfahrtsrichtungen; bei den Kota-Ganga-Ella-Wasserfällen ist eine ungefähre Strecke mit bergauf führendem Verlauf benannt. Da sich Wegbedingungen und Zugangspunkte ändern können, empfiehlt sich eine Prüfung vor dem Aufbruch.

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Das Alagalla Nature Reserve gilt wegen seiner artenreichen Biodiversität als touristische Attraktion. Der Alagalla Mountain erreicht 3.332 Fuß; sein Gipfelplateau bietet einen Aussichtspunkt auf die Waldgebiete Sri Lankas. Auch für das Knuckles Mountain Forest Range sind vielfältige Artenzahlen angegeben: 128 Vogel-, 20 Amphibien-, 53 Reptilien-, 15 Süßwasser- und 31 Säugetierarten. Künftige Erhebungen können diese Zahlen aktualisieren. Damit stehen im Distrikt Landschaftsblicke und Naturthemen neben den Kulturstätten, ohne dass beide Reiseinteressen dieselbe Art der Orientierung erfordern.

Tee-Erbe und Zentralprovinz

Im Distrikt Kandy umfasst das Loolecondera Estate die erste Teeparzelle, die nach dem Scheitern des Kaffeeanbaus in Sri Lanka versuchsweise bepflanzt wurde. Die Parzelle ist als Feld Nr. 7 des Loolkandura- beziehungsweise Loolecondera Estate bekannt. Taylor’s Seat im Loolecondera Estate bietet einen Ausblick auf die umliegenden Bergketten. Wer sich für die Geschichte des Teeanbaus interessiert, kann diese Stationen mit einem Aussichtspunkt verbinden; die historischen Angaben zur ersten Parzelle und der Blick auf die Bergketten vermitteln dabei zwei verschiedene Seiten des Ortes.

Im übergeordneten Reiseziel Zentralprovinz wurden die Royal Botanic Gardens Peradeniya 1821 gegründet. Sie umfassen mehr als 4.000 Pflanzenarten, darunter Orchideen, Gewürz- und Heilpflanzen sowie Palmen. Der Gewürzgarten gehört zu den Hauptattraktionen der Gärten. Im Orchid House werden Blüten von Cattleya, Dendrobium, Arachnis, Oncidium, Phalaenopsis und Vanda sowie deren Hybriden gezeigt. Ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Zentralprovinz kann das Hanthana Tea Museum auf Anfrage eine Teeprobe oder Teeverkostung arrangieren.

Für die Wahl eines Hotels hilft eine erste Frage: Soll der Aufenthalt vor allem den kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten in Kandy gelten oder eher den Wander- und Teethemen an anderen Orten im Distrikt? Welche konkrete Lage zu Ihrer Reise passt, hängt davon ab, welche Besuche Sie planen.

Weitere Reiseziele entdecken: Katugastota, Ratnapura, Matale, Kegalle.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sabaragamuwa Province.

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