Mannar: Fort und Schutzgebiete
Unterkünfte in Mannar
Bei der Wahl Mannars als Reiseziel stehen zwei Themen im Vordergrund: die Baugeschichte von Mannar Fort im Ort und die regionalen Schutzgebiete mit ihren unterschiedlichen Lebensräumen. Das Fort hat eine portugiesische Bauphase und wurde später durch die Niederländer instand gesetzt. Die Naturthemen erstrecken sich über mehrere benannte Bereiche.
Mannar Fort: Baugeschichte und Architektur
Das Mannar Fort wurde um 1560 erstmals von den Portugiesen erbaut. Nach seiner Eroberung durch die Niederländer wurde es 1658 umfassend instand gesetzt. Die Jahresangaben stehen für zwei verschiedene Stationen: um 1560 die erste Errichtung, 1658 die spätere Instandsetzung. Zwischen beiden liegen nahezu hundert Jahre; 1658 bezeichnet also nicht den Baubeginn. Diese zeitliche Trennung hilft, die Geschichte der Festung nicht auf eine einzige Bauphase zu verkürzen.
Zum Fort gehören vier Bastionen. Eine Bastion ist ein vorspringender Teil einer Befestigungsanlage und damit ein konkretes Element der Festungsarchitektur. Innerhalb des Forts befindet sich eine Kirche mit Grabsteinen aus den Jahren 1670 bis 1964. Diese fast drei Jahrhunderte umfassende Zeitspanne reicht deutlich über die Instandsetzung von 1658 hinaus und eröffnet neben der Baugeschichte einen weiteren historischen Blickwinkel. Die übrigen Gebäude weisen insgesamt niederländische Architekturmerkmale auf. So treffen an Mannar Fort eine portugiesische Gründungsphase, eine niederländische Instandsetzung, einzelne Befestigungselemente und eine niederländische architektonische Prägung zusammen. Die Angaben unterscheiden Bauteile: Die vier Bastionen gehören zur Befestigung, die niederländischen Merkmale dagegen zu den übrigen Gebäuden des Forts.
Schutzgebiete und regionale Lebensräume
Das Mannar Birds Sanctuary umfasst Puliyantivu Island, Thirukketheeswaram, Pallimunai und Vankalai. Hinzu kommen Landstreifen beiderseits des Damms, der Mannar Island mit dem Festland verbindet. Das Schutzgebiet ist teilweise von Feuchtgebieten geprägt. Seine beschriebenen Bestandteile verbinden mehrere benannte Bereiche und den Damm in einem größeren regionalen Zusammenhang.
Das Vankalai Birds Sanctuary liegt im weiteren Mannar-Gebiet und ist der Nanaddan DS Division zugeordnet. Zu seinen Lebensräumen zählen Dornbuschland und Weideflächen der Trockenzone, Wasserlöcher und Tanks, Sanddünen, Mangroven und Salzmarschen sowie Lagunen, Seegraswiesen und maritimes Grasland. Die Beschreibung umfasst damit trockene Flächen, Gewässer und küsten- beziehungsweise meeresbezogene Lebensräume. Im Gegensatz zum Fort, das sich über Bauphasen und Architekturmerkmale einordnen lässt, wird Vankalai durch die Vielfalt seiner Habitate charakterisiert.
Hotelsuche passend zu Ihrem Schwerpunkt
Für Ihre Entscheidung, ob Mannar zu Ihrer Reise passt, kann diese Unterscheidung eine praktische Orientierung geben: Das Fort steht für einen kulturhistorischen Schwerpunkt, die Schutzgebiete für einen weiter gefassten Naturraum. Wenn Sie nach einem Hotel in Mannar suchen, überlegen Sie zunächst, ob die Geschichte des Forts oder die regionalen Lebensräume stärker zu Ihren Interessen passen.
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