Capiz: Panay Bell, Küste und lebendige Traditionen
Unterkünfte in Capiz
Die Panay Bell in der Sta. Monica Church in Panay ist sieben Fuß im Durchmesser, fünf Fuß hoch und wiegt 10,4 Tonnen. Sie gilt als größte katholische Kirchenglocke Südostasiens. Auch die Kirche selbst hat markante Maße: Sie wurde 1774 aus Korallenblöcken erbaut, ihre Mauern sind neun Fuß dick.
Kultur, Handwerk und Feste
In Roxas City gehören Capiz-Muscheln, lokal pi-os genannt, zu einer florierenden Kunsthandwerkstradition. Sie werden zu Lampenschirmen, Fenstern, Türen und weiteren Wohnaccessoires verarbeitet. Zur traditionellen Fischerei der Stadt gehören surambao, siguin und pukot. Diese Praktiken werden Einheimischen und Besuchern als anschauliche Beispiele gezeigt.
Saot Capiz bringt jeden Samstag um 18 Uhr im Capiz Provincial Park in Roxas City verschiedene Aufführungsgruppen der Provinz zusammen. Gemeinsam feiern sie capiznonische Tänze und Kultur. In Tapaz ehrt die jährlich vom 21. bis 30. September stattfindende Tapaz Municipal Religious Town Fiesta den heiligen Hieronymus, den Schutzpatron der Gemeinde. Das Sirinadya Festival zu Ehren des Santo Niño findet von der dritten Januarwoche bis zum ersten Sonntag im Februar statt; dazu gehören Straßentänze, Livemusik und Dankesveranstaltungen. Die unterschiedlichen Termine geben den Festen jeweils einen eigenen Platz im Jahreslauf.
Religiöse Orte und Traditionen
Am Agtalin Shrine in Pilar kommen am ersten Samstag jedes Monats Gläubige zu einer Messe in der Kapelle unterhalb der Statue zusammen. Der Sacred Heart of Jesus Shrine in Roxas City ist ein Wallfahrtsort und ein Ort der Meditation und inneren Einkehr. Eine weitere religiöse Tradition ist Pasalum in Basiao, Ivisan: Jedes Jahr am 31. Mai werden während einer Prozession auf dem Wasser die Füße des Santo Niño in Meerwasser getaucht.
Strände, See und Natur
Der Marugo Lake im Barangay San Antonio in Tapaz ist ein künstlicher, 18,62 Hektar großer See, der von Bergwasser gespeist wird. Dort bietet sich eine Auswahl aus Schwimmen, Kajakfahren, Bootfahren und Angeln. Baybay Beach in Roxas City ist zwölf Kilometer lang und hat schwarzen Sand. Auch hier werden Schwimmen, Kajak- und Bootfahren genannt; hinzu kommen Schnorcheln und Skimboarding. Der Vergleich ist praktisch, wenn Sie zwischen See- und Strandaktivitäten abwägen möchten.
Am Palina Greenbelt Ecopark in Cagay, Roxas City, säumen Mangroven die Ufer auf mehr als einem Kilometer Länge; Nebenarme sind dabei nicht eingerechnet. Ayagao Beach liegt am Sibuyan Sea und bietet Ausblicke auf den Sonnenuntergang. In Dumalag besteht Suhot Cave and Spring aus miteinander verbundenen Höhlen und einem klaren, eiskalten Becken, das von einer Felsquelle gespeist wird.
Kultur erleben in Cuartero
Das Capiz Ecology Park and Cultural Village in Cuartero ist ein 16 Hektar großer Ökopark mit traditionellen philippinischen Häusern und endemischen Pflanzenarten. Als Freilichtmuseum bietet es Führungen zur lokalen Kultur und Geschichte. Zum Park gehört außerdem ein Institute of Living Traditions, das dem Erhalt und der Förderung des regionalen Kulturerbes gewidmet ist. Besucher können traditionelle Handwerke wie Korbflechten kennenlernen. Auch die Zubereitung lokaler Spezialitäten wie baye-baye und ibus wird vermittelt; Kochvorführungen gehören ebenfalls zu den Angeboten.
Orte für die Reiseplanung
Tapaz ist auf dem Landweg von Roxas City und Iloilo aus mit öffentlichen Kleinbussen und Bussen erreichbar. Prüfen Sie vor der Fahrt die Fahrpläne.
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