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Morong: Kirche, Ortsgeschichte und Kunst

Unterkünfte in Morong

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie Morong als Ziel für einen Hotelaufenthalt erwägen, geben drei kulturelle Themen eine konkrete Orientierung: die Baugeschichte der Saint Jerome Church, die frühere Verwaltungsfunktion des Gebäudes am Morong Town Plaza und die Kunst Rafael Pachecos. Sie unterscheiden sich in ihrem Blick auf den Ort: Kirche und Gemeindegebäude führen in verschiedene historische Zusammenhänge, während Pachecos Arbeit eine künstlerische Praxis in den Mittelpunkt stellt. So können Sie Ihren inhaltlichen Schwerpunkt zwischen Architektur, Ortsgeschichte und Kunst wählen.

Die Baugeschichte der Saint Jerome Church

Die Saint Jerome Church in Morong wurde 1615 von chinesischen Handwerkern aus Stein und Mörtel erbaut. Ein Brand hatte 1612 den Ort und seine erste Kirche zerstört; die heutige Church of Morong entstand kurz danach. Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche Ereignisse: 1612 die Zerstörung, 1615 den Bau der Kirche. Für die Chronologie ist es wichtig, den früheren Sakralbau von der heutigen Kirche zu unterscheiden.

Am Eingang stehen zwei chinesische Löwenskulpturen; außerdem hat die Saint Jerome Church einen achteckigen Glockenturm. Ihre Gestaltung unterscheidet sich von der chinesischen Barockarchitektur. Die Löwen bilden ein konkretes Eingangsmerkmal; die Abgrenzung vom chinesischen Barock betrifft dagegen die Gestaltung der Kirche als Ganzes. So lassen sich ein einzelnes Detail und eine allgemeine architektonische Charakterisierung auseinanderhalten.

Eine weitere Bauphase betrifft Fassade und Glockenturm: Bartolome Palatino aus Paete erbaute beide zwischen 1850 und 1853. Die Baugeschichte umfasst damit mehr als die Errichtung von 1615; auch die spätere Arbeit an Fassade und Turm gehört dazu. Der Glockenturm ist sowohl durch seine achteckige Form als auch durch diese Bauphase charakterisiert. Wer sich für Architektur interessiert, kann so zwischen Formmerkmalen und verschiedenen zeitlichen Etappen unterscheiden.

Morong Town Plaza und Ortsgeschichte

Der Morong Town Plaza in Barangay San Pedro liegt vor dem alten Gemeindegebäude von Morong. Während des Distrito Politica de Morong, der auch „Commandancia“ genannt wurde, war dieses Gebäude Sitz des Gouverneurs von Rizal. Die Lage vor dem Gemeindegebäude schafft einen klaren räumlichen Bezug; die frühere Verwaltungsfunktion bleibt dem Gebäude zugeordnet. Damit bietet der Plaza einen konkreten Anknüpfungspunkt für die politische Geschichte Morongs.

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Auf dem Plaza stehen Statuen bekannter Persönlichkeiten. Dazu zählt Tomas Claudio, ein Kriegsheld des Ersten Weltkriegs. Im Unterschied zur Verwaltungsgeschichte des alten Gemeindegebäudes machen die Statuen einzelne Personen zum Thema. So treffen am Plaza institutionelle Geschichte und die Erinnerung an bekannte Persönlichkeiten zusammen.

Kunst von Rafael Pacheco

Ein weiteres kulturelles Motiv ist die Arbeit des in Morong lebenden Rafael Pacheco. Er schafft Kunstwerke mit Fingern und Handflächen. Im Unterschied zur Baugeschichte der Kirche und zur Geschichte des Gemeindegebäudes richtet sich der Blick hier auf die Arbeitsweise eines Künstlers. Die Arbeit mit Fingern und Handflächen macht diese künstlerische Praxis greifbar und bildet einen eigenen Schwerpunkt neben Architektur und Ortsgeschichte. Für Reisende, die bei der Wahl eines Ziels neben historischen Bauten auch Kunst berücksichtigen, bietet sie einen weiteren inhaltlichen Bezugspunkt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Calabarzon.

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