Mandalay: Kultur, Handwerk und Geschichte
Unterkünfte in Mandalay
Mandalay verbindet religiöse Kunst, Palastgeschichte und handwerkliche Tradition. Bei der Suche nach einem Hotel in Mandalay können Sie zunächst überlegen, welche dieser Seiten des Reiseziels für Ihren Aufenthalt wichtig sind. Pagoden, ein restaurierter Palast, Markt und eine eigene Gebäcktradition eröffnen verschiedene Blickwinkel auf die Stadt; das nahe gelegene Amarapura und die U-Bein-Brücke ergänzen den regionalen Kontext.
Pagoden und Palastgeschichte
Am Mandalay Hill führt eine überdachte Treppe am Südhang zu Fuß hinauf. Wenn Sie einen Fußweg in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten, ist dieser Aufstieg eine konkrete Option. Am Fuß des Hügels liegt die Kuthodaw-Pagode, umgeben von 729 Marmorplatten, in die der Tipitaka-Text eingemeißelt ist. Die Zahl, das Material und die Schrift lenken den Blick auf die Platten ebenso wie auf die Pagode.
Ein anderer Akzent findet sich in der MahaMyat-Muni-Pagode. Sie beherbergt ein sitzendes Buddha-Bild aus Bronze, das 4 Meter hoch und 6,5 Tonnen schwer ist. So unterscheiden sich die beschriebenen religiösen Kunstwerke in Form und Material: Bei der Kuthodaw-Pagode stehen die beschrifteten Marmorplatten im Mittelpunkt, bei der MahaMyat-Muni-Pagode ein einzelnes Bronze-Bild.
Auch die Kyauktawgyi-Pagode lenkt den Blick auf Bildhauerei. Sie beherbergt ein großes Buddha-Bild, das aus einem einzigen Block Sagyin-Marmor gemeißelt wurde. Im Vergleich zum Bronze-Bild der MahaMyat-Muni-Pagode und den vielen Marmorplatten der Kuthodaw-Pagode zeigt sich hier eine weitere Verbindung von Material und religiösem Bildwerk.
Der restaurierte Mandalay-Palast ist von einem Wassergraben umgeben und war der letzte von birmanischen Königen erbaute Palast. Der Graben kennzeichnet die Anlage; ihre historische Einordnung verweist zugleich auf die Geschichte des Palastbaus.
Handwerk, Markt und Esskultur
In Steinmetzwerkstätten nahe der Mahamuni-Pagode können Besucher Kunsthandwerkern bei der Arbeit zusehen. Das ergänzt die religiösen Bildwerke um einen Blick auf die handwerkliche Arbeit am Stein. Klären Sie vorab, ob ein Besuch aktuell möglich ist.
Eine andere kulturelle Rolle hat die Inwa School of Performing Arts in Mandalay. Als kulturelle Oberschule bildet sie junge Künstlerinnen und Künstler in klassischem Myanmar-Tanz und klassischer Myanmar-Musik mit professionellem Anspruch aus.
Zeygo ist ein zentral gelegener Markt im Herzen von Mandalay. Dort werden Lebensmittel, Konsumgüter, Schmuck und zahlreiche weitere Waren angeboten. Die breite Auswahl macht den Markt zu einem Thema des städtischen Handels und ergänzt die religiösen Bauwerke und die Palastgeschichte um einen anderen Blick auf Mandalay.
Htoe Mont, ein Klebreisgebäck, hat seinen Ursprung in Mandalay und wird landesweit gern gegessen. Seine Herkunft verbindet das Gebäck mit der Stadt; die landesweite Beliebtheit stellt es zugleich in einen größeren kulinarischen Zusammenhang. So lässt sich Mandalays Esskultur auch über ein konkretes Produkt einordnen.
Ergänzungen im näheren Umfeld
Im nahe gelegenen Amarapura, einst Sitz von Königen, arbeiten Kunsthandwerker, die Wandteppiche besticken, Bronze gießen, Teakholz schnitzen und Seide weben. Diese Handwerkstraditionen ergänzen die Perspektive auf Mandalay um einen eigenen regionalen Schwerpunkt.
Knapp außerhalb von Mandalay liegt die U-Bein-Brücke: eine 1,2 Kilometer lange Teakholzbrücke über den Taungthaman-See. Sie ergänzt die kulturhistorischen Stadtmotive um ein Bauwerk, bei dem Länge, Material und Seequerung zusammenkommen.
Weitere Reiseziele entdecken: Mogok, Kyaukse, Nyaung U, Yandabo, Pyin Oo Lwin, Popaywa.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mandalay-Division.