Myanmar entdecken: Pilgerorte, Pagoden und Museen
Unterkünfte in Myanmar
Religiöse Monumente, archäologische Anlagen und Museen geben einer Reise durch Myanmar unterschiedliche kulturelle Bezugspunkte. An den religiösen Monumenten der Pyu Ancient Cities verehren buddhistische Pilger aus der gesamten Region weiterhin die Heiligtümer. Dort begegnet Ihnen historische Architektur zugleich als Teil einer fortbestehenden religiösen Praxis.
Pilgerorte, Tempel und historische Anlagen
Die archäologische Zone von Mrauk U umfasst Pagoden und Tempel aus dem 15. bis 18. Jahrhundert sowie die Ruinen eines Königspalasts. Religiöse Bauten und die Überreste einer königlichen Anlage gehören hier zum selben archäologischen Zusammenhang. Die Datierung der Pagoden und Tempel spannt sich über mehrere Jahrhunderte; die Palastruinen ergänzen diesen Eindruck um ein weiteres Element der Geschichte des Ortes.
Auch in Mandalay lässt sich ein kultureller Schwerpunkt auf andere Weise erleben: In Steinmetzwerkstätten nahe der Mahamuni-Pagode können Besucher Kunsthandwerkern bei der Arbeit zusehen. Während Mrauk U mit Pagoden, Tempeln und Palastruinen für archäologische Bauwerke steht, richtet sich der Blick in den Werkstätten auf die Arbeit am Stein. Wenn Sie sich für Kunsthandwerk interessieren, bietet dieser Einblick einen konkreten Gegenpol zu den historischen Anlagen.
Stadterbe und Perspektiven in Yangon
Downtown Yangon gilt weithin als Gebiet mit der höchsten Dichte an Gebäuden aus der Kolonialzeit in Südostasien. In Yangon gibt es Rundgänge, die einige der wichtigsten historischen Stätten der Stadt verbinden. Von den Kandawgyi Gardens blickt man über das Wasser zur Shwedagon-Pagode. Damit stehen unterschiedliche Zugänge zum Stadterbe nebeneinander: Rundgänge verbinden historische Orte, während der Blick aus den Gärten die Pagode über das Wasser hinweg ins Zentrum der Perspektive rückt.
Pagoden und ihre unterschiedlichen Maße
Zwei markante religiöse Bauwerke in Myanmar lassen sich anhand ihrer Maße gegenüberstellen. Die Uppatasanti-Pagode in Nay Pyi Taw ist 100 Meter hoch. Im Mon State ist der liegende Buddha in der Win-Sein-Taw-Ya-Pagode 30 Meter hoch und 180 Meter lang. Bei diesem Buddha beschreiben Höhe und Länge zwei verschiedene Dimensionen; bei der Uppatasanti-Pagode bezieht sich die Maßangabe auf die Höhe des Bauwerks. Die Zahlen machen so den Unterschied zwischen einer Pagode und einem liegenden Buddha deutlich, ohne die beiden Bauformen gleichzusetzen.
Museen, Gärten und weitere Erlebnisse in Nay Pyi Taw
Das National Museum in Nay Pyi Taw erstreckt sich über fünf Gebäude. Der Zoological Garden der Stadt umfasst rund 500 Acres und beherbergt 430 Tiere aus 81 Arten. Diese Angaben stehen für unterschiedliche Besuchsthemen: auf der einen Seite ein Museum mit einer Anlage über fünf Gebäude, auf der anderen Seite ein zoologischer Garten mit ausgewiesener Fläche und Tier- sowie Artenzahlen.
Im National Landmark Garden stehen Miniaturmodelle der Staaten und Regionen Myanmars. Im Water Fountain Garden bildet ein Eingang mit Stahlbogen ein prägnantes bauliches Merkmal; außerdem gibt es dort mehrere Teiche und Springbrunnen. Zusammen zeigen die beiden Gärten verschiedene Gestaltungsideen: Der eine präsentiert Modelle der Regionen, der andere verbindet seinen Eingangsbereich mit Wasserbecken und Fontänen.
So lässt sich der kulturelle Schwerpunkt Ihrer Reise bewusst setzen, ob Sie sich besonders für religiöse Orte, historische Architektur, Museen oder Handwerk interessieren.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Mandalay-Division, Rangun, Mon-Staat, Rakhine, Irawadi, Kayin-Staat, Magway Region, Bago-Division, Kachin-Staat, Shan-Staat, Tanintharyi-Division, Sagaing-Division, Naypyitaw Union Territory, Kyweshin, Minhla, Chin State, Ayeyarwady, Myaungmya.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asien.