Harissa: Heiligtum, Kloster und Kirchen
Unterkünfte in Harissa
Harissa ist ein Suchziel für Reisende, die bei der Wahl eines Hotels auch den religiösen Charakter des Ortes berücksichtigen möchten. Das Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Libanon liegt in Harissa; weitere benannte Einrichtungen sind ein Franziskanerkloster, eine Kirche und eine Basilika. Die religiösen und institutionellen Bezüge geben dem Ort ein klares Profil.
Kirchliche Orte in Harissa
Das Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Libanon liegt in Harissa. Das Franziskanerkloster St. Franziskus und die St.-Antonius-Kirche in Harissa sind dem heiligen Antonius von Padua geweiht. Die Mönche des Klosters St. Franziskus dienen als Kirche der maronitischen Pfarrei al-Daʿun. Eine weitere institutionelle Rolle hat die St.-Paul-Basilika in Harissa: Sie ist der Hauptsitz der Gesellschaft der Paulistenmissionare. Widmung, Pfarreibeziehung und Hauptsitz beschreiben unterschiedliche religiöse Bezüge des Ortes. Wenn Sie einen Besuch planen, informieren Sie sich vorab über die jeweiligen Besuchsmöglichkeiten.
Kultur und Geschichte im übergeordneten Reiseziel Libanonberg
Im übergeordneten Reiseziel Libanonberg finden sich weitere Kulturorte mit jeweils eigenem Profil. Der Beiteddine-Palast gilt als herausragendes Kulturerbe der architektonischen Erneuerung des 19. Jahrhunderts im Libanonberg. In El-Werhaniyeh wird traditionelle libanesische Architektur bewahrt; das Assaf Museum dort ist offiziell als Nationalmuseum anerkannt. Maasser Beit el-Din ist auch unter dem Namen Ain El-Maasser bekannt und für Sehenswürdigkeiten wie eine historische Seidenfabrik aus dem 19. Jahrhundert bekannt. Auf Ram Hill in Maasser Beit el-Din befinden sich antike Olivenpressen. In Majdel Maoush wurde die Kirche Unserer Lieben Frau 1609 von Patriarch Jean Makhlouf erbaut; die alte Sankt-Georgs-Kirche wurde von Patriarch Douaihy erbaut. Diese Beispiele unterscheiden sich nach Baugeschichte, religiöser Bedeutung und institutioneller Anerkennung.
Landschaft und Natur im Libanonberg
Auch die Naturangaben beziehen sich auf Orte im übergeordneten Reiseziel Libanonberg. In El-Werhaniyeh bedecken Wälder 35 Prozent der Fläche des Dorfes. Dazu gehören Hunderte jahrhundertealte Eichen, von denen einige über 200 Jahre alt sind, sowie Maulbeerbäume, Weißdorne, Kiefern und weitere Baumarten. El-Werhaniyeh verfügt über reichlich Wasserressourcen und Süßwasserquellen. Ein Ortsteil heißt wegen der zahlreichen Quellen „El-Ayoun“ („Die Augen“). Der Werhaniyeh-Freidis-Barouk Forest Trail beginnt in El-Werhaniyeh und wird von Wanderern und Naturinteressierten genutzt. Der Shabrouh-Staudamm liegt im Gouvernement Libanonberg und fasst 8 Millionen Kubikmeter Wasser. Wenn Sie eine Wanderung planen, prüfen Sie vorab den aktuellen Zustand des Weges.
Feste im übergeordneten Reiseziel Libanonberg
Auch die Feste setzen eigene Akzente in den genannten Orten. In Maasser Beit el-Din wird jährlich das Fest des heiligen Elias, des Schutzpatrons des Dorfes, gefeiert. Dazu gehören eine feierliche Messe in der Dorfkirche, ein gemeinsames Abendessen und eine Ausstellung. In Majdel Maoush wird jährlich das Fest Mariä Aufnahme in den Himmel mit einer feierlichen Messe und einem Kunstfestival begangen. In Barouk-Freidis findet jährlich Ende September das Apple-Day-Festival statt. Wenn Sie Ihre Reise gezielt um eines dieser Feste planen, prüfen Sie vorab die Termine des betreffenden Jahres.
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