Chbaniye und das Kloster Mar Ephrem
Unterkünfte in Chbaniye
Chbaniye hat mit dem Kloster Mar Ephrem der Syrischen einen klaren historischen Bezugspunkt. Wenn Sie ein Hotel in Chbaniye suchen, bietet die Klostergeschichte einen konkreten kulturellen Anknüpfungspunkt für die Reiseplanung. Besonders aussagekräftig sind das Alter des Klosters, der Beginn des klösterlichen Lebens und die historische Rolle seiner Bibliothek. Zusammen zeigen diese Aspekte, wie sich der Ort über seine religiöse Geschichte einordnen lässt.
Kloster Mar Ephrem: Chbaniyes historischer Schwerpunkt
Das Kloster Mar Ephrem der Syrischen in Chbaniye besteht seit mehr als 315 Jahren. Das klösterliche Leben begann 1705. Die beiden Angaben setzen unterschiedliche zeitliche Akzente: Die erste beschreibt die lange Geschichte des Klosters, die zweite datiert den Beginn des klösterlichen Lebens. Für die Einordnung ist wichtig, dass 1705 ausdrücklich den Anfang des klösterlichen Lebens bezeichnet.
Auch die Bibliothek gehört zum historischen Profil des Klosters. Im 18. und 19. Jahrhundert zählte sie zu den reichsten Bibliotheken im Libanon. Neben Mar Ephrem wurde ein zweites Kloster für Nonnen eröffnet, das Deir Abidat Maryam heißt. Seine Lage neben dem Kloster bildet einen weiteren konkreten Teil der Klostergeschichte.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Libanonberg
Im übergeordneten Reiseziel Libanonberg ergänzen weitere Kultur- und Naturthemen diesen klösterlichen Schwerpunkt. Der Beiteddine-Palast gilt als herausragendes Kulturerbe der architektonischen Erneuerung des 19. Jahrhunderts. In El-Werhaniyeh wird traditionelle libanesische Architektur bewahrt; dort ist auch das Assaf Museum offiziell als Nationalmuseum anerkannt. Maasser Beit el-Din ist auch unter dem Namen Ain El-Maasser bekannt. Zu seinen Sehenswürdigkeiten zählen eine historische Seidenfabrik aus dem 19. Jahrhundert; auf dem Ram Hill befinden sich zudem antike Olivenpressen.
Die Landschaft in El-Werhaniyeh zeigt einen anderen regionalen Akzent. Wälder bedecken 35 Prozent der Fläche des Dorfes. Dazu gehören Hunderte jahrhundertealte Eichen, von denen einige mehr als 200 Jahre alt sind, außerdem Maulbeerbäume, Weißdorne, Kiefern und weitere Baumarten. El-Werhaniyeh verfügt über reichlich Wasserressourcen und Süßwasserquellen. Ein Ortsteil heißt wegen der zahlreichen Quellen El-Ayoun, „Die Augen“. Der Werhaniyeh-Freidis-Barouk Forest Trail beginnt in El-Werhaniyeh und wird von Wanderern und Naturinteressierten genutzt. Wenn Sie diesen Weg einplanen, prüfen Sie vorab seinen aktuellen Zustand.
Auch die Baugeschichte und die Feste geben dem Libanonberg weitere kulturelle Facetten. Die Kirche Unserer Lieben Frau in Majdel Maoush wurde 1609 von Patriarch Jean Makhlouf erbaut; die alte Sankt-Georgs-Kirche des Ortes wurde von Patriarch Douaihy erbaut. In Maasser Beit el-Din wird jährlich das Fest des heiligen Elias, des Schutzpatrons des Dorfes, gefeiert. Dazu gehören eine feierliche Messe in der Dorfkirche, ein gemeinsames Abendessen und eine Ausstellung. In Majdel Maoush wird jährlich Mariä Aufnahme in den Himmel mit einer feierlichen Messe und einem Kunstfestival begangen. Das Apple-Day-Festival in Barouk-Freidis findet jährlich Ende September statt. Für Ihre Reiseplanung sollten Sie konkrete Veranstaltungstermine prüfen.
Weitere Reiseziele entdecken: Bikfaya, Harissa, Mechane, Fatqa, Dbaiye, Deir Chamra, Nakkashe, Zouk Mikael.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Libanonberg.