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Chōfu: Botanische Vielfalt, Jindaiji und lokale Kultur

Unterkünfte in Chōfu

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Chōfu-shi treffen botanische, naturkundliche und kulturgeschichtliche Themen aufeinander. Der Jindai Botanical Garden steht für umfangreiche Pflanzensammlungen; Jindaiji verbindet eine lange Überlieferung mit dem als Spezialität bekannten Soba. Museen setzen andere Akzente: von der Natur am Tama-Fluss bis zur Geschichte und Erwerbsarbeit auf der Musashino-Hochebene. Wenn Sie ein Hotel in Chōfu suchen, können Sie Ihre Reise danach planen, ob Gartenanlagen, Jindaiji oder Museen für Sie im Mittelpunkt stehen sollen.

Gärten und Naturthemen

Der Jindai Botanical Garden wurde 1961 nach seiner Öffnung als Jindai Green Space in Jindai Botanical Garden umbenannt und als einziger botanischer Garten Tokios eröffnet. Seine Sammlung umfasst etwa 4.800 Pflanzenarten und rund 100.000 Pflanzen. Das Gelände ist in 30 Bereiche nach Pflanzengruppen gegliedert, darunter Rosen-, Azaleen-, Pflaumen- und Klebsamen-Gärten. Das große Gewächshaus wurde im Mai 2016 nach einer Erneuerung wiedereröffnet; dort sind seltene tropische Pflanzen und farbenprächtige Blüten zu sehen.

Im Wildpflanzengarten des Jindaiji Nature Plaza wachsen etwa 300 Arten und mehr als 10.000 Wildpflanzen; darunter sind auch seltene Murasaki-Pflanzen zu sehen. Das Plaza umfasst außerdem einen zum Spazieren geeigneten Gehölzwald und den Kani-yama-Campingplatz. Es dient Einwohnern als Erholungsgebiet. Der Wildpflanzengarten setzt den Schwerpunkt auf benannte Pflanzenbestände, während der Gehölzwald zum Spazieren einlädt.

Das Tamagawa Nature Information Center stellt die natürliche Umwelt von Chōfu-shi mit einem Schwerpunkt auf dem Tama-Fluss vor und dient Kindern wie Erwachsenen als Umweltbildungseinrichtung. Im Ausstellungsraum sind echte Fische, Pflanzen und Insekten aus dem Tama-Flussgebiet zu sehen. Ein Lernraum mit Büchern zur natürlichen Umwelt ergänzt die Ausstellung.

Jindaiji und die lokale Geschichte

Der Überlieferung zufolge wurde Jindaiji 733 (Tenpyō 5) von Mankō Shōnin gegründet. Eine romantische Liebesgeschichte im Jindaiji-Engi ist der Grund dafür, dass der Tempel auch als Ort der Partnervermittlung bekannt ist. Am Zugang zu Jindaiji reihen sich Geschäfte, die das als Spezialität bekannte Jindaiji-Soba anbieten. So stehen hier religiöse Überlieferung und eine regionale Speise als unterschiedliche Aspekte der örtlichen Kultur nebeneinander.

Im Saneatsu Memorial Museum wechseln die Ausstellungen alle vier bis fünf Wochen. Das Museum besitzt mehr als 20.000 Bücher und Zeitschriften, die grundsätzlich im Lesesaal eingesehen werden können. Wenn Sie eine bestimmte Ausstellung einplanen, prüfen Sie vor dem Besuch den aktuellen Ausstellungsplan, denn Termine können sich ändern.

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Eine weitere Perspektive auf das Leben in der Region bietet das Jindaiji Waterwheel Museum: Am 31. Juli 1992 wurden dort eine Ausstellungsgalerie und ein Wasserradhaus eröffnet. Beide stellen das Leben und die Erwerbsarbeit auf der Musashino-Hochebene vor.

Das Chōfu Local History Museum zeigt Ausstellungen zu lokaler Geschichte, Kultur, Natur und Kunst und veranstaltet Vorträge, Kurse sowie praktische Lernveranstaltungen. Zum Stadtwandel gibt es alte Fotografien aus dem Museumsbestand und Landschaftsgemälde des ortsansässigen Malers Nakagawa Heiichi. Er schuf die Gemälde über 60 Jahre; sie wurden dem Museum im Haushaltsjahr 2022 geschenkt. Damit reichen die Themen des Museums von der Stadtgeschichte bis zur Natur- und Kunstbetrachtung.

Orientierung für den Besuch

Die Buslinie 調34 fährt vom Nordausgang des Bahnhofs Chōfu in etwa 15 Minuten bis zur Endhaltestelle Jindaiji. Von dort ist es eine Minute zu Fuß. Da sich Routen und Haltestellen ändern können, prüfen Sie die Verbindung vor der Fahrt beim Betreiber.

Weitere Reiseziele entdecken: Toshima, Akishima, Edogawa, Shinagawa, Minato, Shibuya-ku, Arakawa, Kōtō.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tokio.

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