Präfektur Okinawa: Hotels für Meer, Natur und Ryūkyū-Geschichte
Unterkünfte in Präfektur Okinawa
Die Präfektur Okinawa verbindet unterschiedliche Reiseinteressen: subtropische Natur im Yanbaru-Nationalpark, Meereslandschaften im Kerama-Inseln-Nationalpark und die Geschichte des Ryūkyū-Königreichs.
Yanbaru: Natur und Aktivitäten im Norden Okinawas
Der Yanbaru-Nationalpark liegt im Norden der Insel Okinawa. Am 15. September 2016 wurde er als Japans 33. Nationalpark ausgewiesen. Zu den dort angebotenen Freizeitaktivitäten in der subtropischen Natur gehören Ausflüge zu Aussichtspunkten, Trekking, Kanufahren, Flusserlebnisse und Autofahrten. Die Auswahl reicht damit von Touren zu Aussichtspunkten bis zu Aktivitäten auf und am Wasser.
Der Hiji-Wasserfall liegt ungefähr in der Mitte des Hiji-Flusses im Yanbaru-Wald und gilt als der größte Wasserfall der Präfektur Okinawa. So ergänzen sich in diesem Naturthema unterschiedliche Motive: der Nationalpark mit seinen genannten Freizeitaktivitäten und der Wasserfall als markanter Naturort der Präfektur.
Kerama-Inseln: Korallenriffe, Schnorcheln und Walbeobachtung
Im Kerama-Inseln-Nationalpark prägen klare Meereslandschaften und Korallenriffe mit dichtem Korallenbewuchs das Bild. Beim Schnorcheln lassen sich Korallenriffe und Meereslebewesen im klaren, als Kerama-Blau bezeichneten Meer aus nächster Nähe beobachten. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Meer und seinen Lebensräumen, anders als bei den Aktivitäten in der subtropischen Natur Yanbarus.
Rund um die Kerama-Inseln können Buckelwale ungefähr von Januar bis März beobachtet werden. Wenn Walbeobachtungen zu Ihrer Reiseplanung gehören, lassen Sie die örtlichen Anbieter die Bedingungen bestätigen. Am flachen Ama-Strand ist Schwimmen geeignet; dabei lassen sich Meeresschildkröten in der Nähe beobachten. Prüfen Sie die saisonalen Regelungen für Rettungsschwimmer gesondert.
Vom Tomari-Hafen auf Okinawa erreichen Sie den Kerama-Inseln-Nationalpark mit dem Schnellboot in etwa 35 bis 50 Minuten. Die Zeitangabe bietet eine Orientierung für die Anreise; prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Fährbetrieb.
Shurijō und das Erbe des Ryūkyū-Königreichs
Die Burg Shurijō war seit der Vereinigung des Ryūkyū-Königreichs die Residenz des Königs sowie ein politisches, diplomatisches und kulturelles Zentrum. Sie gibt Ihrer Reiseplanung einen konkreten historischen Bezug. Vom Flughafen Naha fahren Sie mit der Yui-Rail-Bahn bis zur Station Shuri; von dort sind es etwa 15 Minuten zu Fuß zur Burg. Prüfen Sie vorab die aktuellen Bahnverbindungen.
Ein größerer historischer Rahmen ist die Welterbestätte „Gusuku Sites and Related Properties of the Kingdom of Ryukyu“. Sie steht für 500 Jahre Geschichte der Ryūkyū-Inseln vom 12. bis zum 17. Jahrhundert und umfasst neun Bestandteile: zwei steinerne Monumente, fünf Burgen und zwei Kulturlandschaften. Die Zusammensetzung zeigt, dass das Welterbe nicht nur Burgen, sondern auch Monumente und Kulturlandschaften einschließt.
Den Hotelschwerpunkt nach Ihren Reiseinteressen wählen
Wenn Sie eine bestimmte Saison für die Walbeobachtung ins Auge fassen, berücksichtigen Sie den ungefähren Zeitraum von Januar bis März und klären Sie die Bedingungen vor Ort. Für eine Reise mit Schwerpunkt Kerama können Sie außerdem die ungefähre Schnellbootfahrt vom Tomari-Hafen als Orientierung einbeziehen und den aktuellen Fährbetrieb prüfen. So beginnt die Auswahl mit den Orten und Themen, die Sie interessieren; konkrete Hoteldetails prüfen Sie anschließend bei den jeweiligen Angeboten.
Weitere Reiseziele entdecken: Naha, Ishigaki, Tomigusuku, Itoman, Yaeyama, Nago, Yonaguni, Miyakojima, Fuchaku, Uza, Uruma, Shimajiri, Nakasone, Okinawa, Nakijin, Iheya-Jima, Yomitan, Kunigami District, Shimajiri District, Yaeyama-Gun, Nakagami District, Ginowan, Nanjō, Nakagami District, Kunigami District, Kumejima, Urasoe, Tokashiki, Motobu, Kin, Taketomi, Ie.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Japan.