Tateshina: Ashida-juku und der Nakasendō
Unterkünfte in Tateshina
In Tateshina liegt mit Ashida-juku die 26. Poststation am Nakasendō. Ashida-juku wurde im Keichō 2 gegründet. Die Nummer ordnet die Station innerhalb der Route ein, während die Gründungsangabe den Anfang bezeichnet. Damit beschreiben beide Angaben unterschiedliche Orientierungspunkte: den Platz auf dem Nakasendō und den historischen Beginn der Station. Das ehemalige Ashida-juku-Honjin fügt dieser Einordnung einen konkreten Ort aus der Geschichte der Poststation hinzu.
Poststation, Honjin und historische Straße
Bis zur Meiji-Restauration diente das ehemalige Ashida-juku-Honjin Hofadligen und verschiedenen Daimyō als Unterkunft und Raststätte. Diese Zeitgrenze betrifft die frühere Nutzung des Honjin; sie ist von der Gründung der Poststation im Keichō 2 zu unterscheiden. Das Honjin ist somit nicht einfach ein anderer Name für Ashida-juku: Ashida-juku bezeichnet die Poststation, das ehemalige Honjin den konkreten Ort der Unterkunft und Rast. Wenn Sie das ehemalige Honjin besichtigen möchten, ist dies nach vorheriger Reservierung möglich. Prüfen Sie die Reservierung vor Ihrer Reise.
Viele originale Gebäude der historischen Straße sind entlang dieses Abschnitts des Nakasendō erhalten. Der historische Blick reicht damit über das Honjin hinaus auf weitere Bauten entlang der Straße. Die Heimat- und Austauschhalle Ashida-juku wurde als Rastplatz für Menschen umgebaut, die den Nakasendō entlangwandern. Sie hat einen anderen Bezug zum Reisen als das Honjin: Die Halle erhielt ihren Rastzweck durch den Umbau für Wandernde, während das Honjin früher Hofadligen und verschiedenen Daimyō als Unterkunft und Raststätte diente.
Rotkiefern entlang des alten Nakasendō
Westlich von Ashida-juku ist auf etwa einem Kilometer Länge eine Rotkiefernallee erhalten. Am Kasatori-Pass umfasst die Kiefernallee entlang des alten Nakasendō mehr als 60 alte Rotkiefern im Alter von 150 bis 300 Jahren. Die Angaben ergänzen einander und beschreiben unterschiedliche Merkmale: Die Länge gibt die Ausdehnung des erhaltenen Abschnitts an, während Zahl und Alter den Baumbestand charakterisieren. Wer sich für Landschaft statt nur für die historischen Bauten interessiert, findet hier einen zweiten Blickwinkel auf den alten Nakasendō.
Für Ihre Reiseplanung lassen sich die Themen unterscheiden: Poststation, Honjin und erhaltene Gebäude erzählen von der Geschichte des Nakasendō; die Rotkiefern setzen einen landschaftlichen Akzent. Die gastronomischen Angebote bilden dazu einen eigenen Schwerpunkt.
Cafés und regionale Küche
Das Hajimaru Cafe befindet sich in einem traditionellen Haus und bietet Getränke sowie leichte Speisen an. Prüfen Sie Öffnung und Betrieb vor Ihrem Besuch. Ashida Coffee bietet selbst gerösteten Kaffee an und verkauft Kaffeebohnen; auch hier empfiehlt sich eine Kontrolle des aktuellen Betriebs vorab. Am Jinnai-Angelpark gibt es einen Grillplatz und das angeschlossene Soba-Restaurant Sanpo, das Shinshu-Soba, gegrillten Iwana und Tempura anbietet. Die Betriebsbedingungen können saisonal variieren. Prüfen Sie daher vor der Reise, welche dieser Angebote während Ihres Besuchs verfügbar sind.
Weitere Reiseziele entdecken: Miyota, Karuizawa.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kitasaku District.