Zum Inhalt

Isehara: Oyama, Pilgertradition und Natur

Unterkünfte in Isehara

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Isehara verbindet den Oyama mit Pilgertradition, Berglandschaft und einer bis in die Edo-Zeit zurückreichenden Holzhandwerkskunst. Für die Aufenthaltsplanung ergeben sich unterschiedliche Zeitbezüge: Der Bergpfad kann ganzjährig begangen werden, Feste finden zu bestimmten Jahreszeiten statt und das Obstpflücken richtet sich nach der Ernte. Wenn Sie ein Hotel in Isehara suchen, können Sie zunächst entscheiden, ob Berg, Kultur oder ein saisonaler Anlass den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden soll.

Oyama: Berglandschaft und Aussicht

Der 1.252 m hohe Berg Oyama ist ein Wahrzeichen von Isehara und liegt in einem Teil des Tanzawa-Oyama-Quasi-Nationalparks. Vom Unteren Schrein des Ōyama Afuri-Schreins führt ein Bergpfad durch ursprüngliche Buchen- und Tannenwälder bis zum Gipfel. Er kann zu jeder Jahreszeit begangen werden. Der Untere Schrein liegt auf 696 m Höhe und bietet einen Blick auf die Sagami-Bucht. So verbinden sich am Oyama ein Weg durch verschiedene Waldtypen und ein Aussichtspunkt mit Blick auf die Bucht.

Pilgerfahrt, Tempel und Handwerk

Die Oyama-Pilgerfahrt ist wegen ihres kulturellen Werts als Japan Heritage eingetragen. Der Oyama-dera gilt als einer der drei großen Fudō-Tempel der Kantō-Region und ist zugleich der erste Tempel auf der Pilgerroute zu den 36 Fudō-Tempeln dieser Region. Auch die Shaka-Nirvana-Statue des Chayu-ji ist als wichtiges Kulturgut der Stadt Isehara ausgewiesen.

Eine eigene architektonische Besonderheit ist die Haupthalle des Hinata Yakushi, auch Hōjōbō genannt. Sie besitzt ein mit Stroh gedecktes Walmdach, ist 7 Ken lang und 5 Ken breit sowie 17,7 m hoch. Unter den als Kulturdenkmäler ausgewiesenen hölzernen Buddha-Hallen der Präfektur ist sie die größte. Dachform, traditionelle Maßangaben und Höhe geben diesem Bauwerk ein anderes Profil als den Tempeln am Oyama.

Der Oyama-Koma ist ein repräsentatives Souvenir der Oyama-Pilgerfahrt. Kiji-shi genannte Holzhandwerker stellen ihn seit der Edo-Zeit her; die Technik wird bis heute weitergegeben. Damit steht neben den religiösen Stätten auch ein über Generationen gepflegtes Handwerk für die kulturelle Prägung des Oyama.

Anzeige

Feste, Tofu und saisonale Ernte

Das E-tōrō-Fest findet jedes Jahr von Mitte bis Ende August entlang des Zugangswegs zum Oyama statt. Von Einheimischen handgefertigte Bilderlaternen werden am Oyama-Shindō aufgestellt und beleuchten nachts den Zugangsweg. Das Isehara-Tourismus-Dōkan-Festival findet jedes Jahr im Oktober statt; die genauen Termine und das Programm können sich ändern. Wenn Sie eines der Feste in Ihre Aufenthaltsplanung einbeziehen möchten, prüfen Sie die jeweiligen Veranstaltungstage und das Programm.

Entlang des Oyama-Zugangswegs können Sie in Gasthäusern und Teehäusern Tofugerichte genießen, die mit Tofu aus Quellwasser vom Oyama zubereitet werden. Während der Erntezeit gibt es außerdem zahlreiche Direktverkaufsstellen an den Nationalstraßen und beliebte Obstplantagen, in denen Besucherinnen und Besucher Obst selbst pflücken können. Angebote und Pflückmöglichkeiten variieren je nach Erntezeit. Damit unterscheiden sich diese Erlebnisse von den jährlich wiederkehrenden Festen: Für sie ist die jeweilige Saison entscheidend.

Anreise mit der Bahn

Der Bahnhof Isehara wird von den Romancecar-Limited-Express-Zügen der Odakyu-Linie bedient. Von Isehara erreichen Sie Shinjuku in etwa 50 Minuten und Odawara in etwa 25 Minuten. Die Fahrt nach Odawara ist damit ungefähr halb so lang wie die nach Shinjuku. Da sich die Fahrzeiten mit dem Fahrplan ändern können, prüfen Sie für Ihre konkrete Reise die aktuellen Verbindungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ogimachi, Iwa, Chigasaki, Atsugi, Kamakura, Hiratsuka, Yugawara, Hakone

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Kanagawa.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.