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Hakone: Thermalquellen, Ashinoko-See und alte Wege

Unterkünfte in Hakone

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hakone vereint Vulkanlandschaft, Thermalquellen, den Ashinoko-See und historische Wege. Wenn Sie ein Hotel in Hakone suchen, hilft eine klare Priorität bei der Reiseplanung: Thermalbadeorte, Zeit am See oder die Geschichte der alten Tōkaidō geben Ihrem Aufenthalt jeweils einen anderen Schwerpunkt.

Foto: Volski

Vulkanlandschaft und Ashinoko-See

Hakone gehört zum Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark. In Ōwakudani zeigt sich die vulkanische Seite des Gebiets: Das Vulkantal weist aktive Schwefelgas-Austritte und heiße Quellen auf. Auch der Ashinoko-See ist vulkanischen Ursprungs. Als Kratersee des Hakone-Vulkans liegt er auf 724 Metern Höhe.

Vermutlich entstand der Ashinoko-See vor etwa 3.100 Jahren, als eine Wasserdampfexplosion am Berg Kamiyama Geröll auslöste und einen alten Fluss aufstaute. Die Entstehung verbindet den See mit der Vulkanlandschaft, die auch Ōwakudani prägt.

Thermalquellen und Bädergeschichte

In Hakone gibt es 17 verschiedene Arten von Thermalquellen und sieben Thermalbadeorte. Die Zahlen geben unterschiedliche Orientierung: Die erste beschreibt die Arten der Quellen, die zweite die Thermalbadeorte. Wenn Sie sich besonders für Wellness interessieren, können Sie diese beiden Aspekte bei der Planung auseinanderhalten.

Hakone Kowakien Yunessun ist ein Thermalbad-Themenpark in Hakone. Wenn Sie diesen Ort einplanen, prüfen Sie beim Betreiber die aktuellen Angaben zu Einrichtungen und Zugang. Auch die Geschichte der Thermalbadeorte hat eine lange Zeitspanne: Miyanoshita wurde in der Edo-Zeit (1603–1867) als Thermalbadeort eröffnet.

Schifffahrt, Ufer und Aktivitäten am Ashinoko

Die Hakone Sightseeing Boats verkehren auf dem Ashinoko-See mit Piratenschiffen und halten in Moto-Hakone, Togendai und Hakone-machi. Das rote Torii des Hakone-Schreins steht direkt am Seeufer und ist von den Ausflugsbooten aus zu sehen. So verbindet der Blick vom Wasser die Schifffahrt mit einem markanten Wahrzeichen am Ufer.

Auf dem See können Schwan-Tretboote gemietet werden; prüfen Sie deren Verfügbarkeit vor Ihrer Reise. Auch Angeln ist möglich: Im Ashinoko-See kann unter anderem nach Wakasagi, Forellen, Karpfen und Karauschen gefischt werden. Angelsaison und Zugangsbedingungen können sich ändern, daher sollten Sie vor dem Angeln die örtlichen Regeln prüfen.

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Alte Tōkaidō und jährliche Veranstaltungen

Ein erhaltener Steinpflasterabschnitt der alten Tōkaidō ist von Hatajuku bis zum Ufer des Ashinoko-Sees für Spaziergänge zugänglich. Auf einzelnen Abschnitten können vorübergehende Einschränkungen gelten. Am Seeufer befindet sich außerdem die Zedernallee an der alten Tōkaidō; sie ist etwa 400 Jahre alt.

Die Daimyō-Prozession findet jedes Jahr am 3. November, dem Tag der Kultur, auf der alten Tōkaidō statt. Dabei ziehen insgesamt 170 Personen mit geschwungenen Lanzen auf. Das Lake Water Festival des Hakone-Schreins wird jährlich am 31. Juli als Abendfest gefeiert: Mehr als 3.000 Laternen treiben auf dem Ashinoko-See, begleitet von Feuerwerk. Die beiden Termine liegen mehrere Monate auseinander. Wenn Sie gezielt wegen einer Veranstaltung reisen, prüfen Sie die aktuellen Abläufe; bei der Prozession sollten Sie außerdem Streckenführung und Verkehrsregelungen vorab klären.

Anreise und Orientierung

Der Bahnhof Hakone-Yumoto ist das Eingangstor nach Hakone und von Tokio aus gut erreichbar. Vom Bahnhof gelangen Sie mit dem Bus zum Ashinoko-See; bis Motohakone-ko am Südufer dauert die Fahrt etwa 35 Minuten. Wenn der See Teil Ihrer Planung ist, können Sie diese ungefähre Fahrtdauer als eigenen Zeitabschnitt berücksichtigen. Prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag.

Weitere Reiseziele entdecken: Sengokuhara, Yumoto, Odawara, Kamakura, Ogimachi, Hadano, Manazuru, Zushi.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Kanagawa.

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