Tsipori: Reiterlebnisse bei Rancho Manis und Archäologie im Nordbezirk
Unterkünfte in Tsipori
Reiterlebnisse in Tsipori
Rancho Manis liegt im Moshav Tsippori und bietet Reiterlebnisse auf Weideflächen und in den offenen Landschaften rund um Moshav Tsippori. Für die Reiseplanung in Tsipori ist das ein konkreter lokaler Schwerpunkt. Wenn Sie einen Ausritt planen, stimmen Sie die Buchungsabsprachen direkt mit dem Betreiber ab.
Zum Angebot gehört außerdem sportlicher und therapeutischer Reitunterricht für Anfänger und erfahrene Reiter. Die Verfügbarkeit kann von der Buchung abhängen. Ausritt und Unterricht sprechen unterschiedliche Interessen an: Das eine ist ein Reiterlebnis in den genannten Landschaften, das andere eine Unterrichtsform. Wenn Sie Unterricht suchen, fragen Sie bei der Buchung gezielt nach der gewünschten Ausrichtung.
Archäologische Ziele im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk
Im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk liegen mit Tel Hazor und Tel Megiddo zwei archäologische Orte, deren Schwerpunkte sich unterscheiden. Tel Hazor verbindet Zeugnisse zu Stadt, Palast und Befestigung mit einem unterirdischen Wasserauffangsystem. Tel Megiddo ist für seine Tempelanlage und seinen Stadtplan bekannt.
Tel Hazor ist ein biblischer Tell mit bedeutenden Überresten einer Stadt mit biblischen Bezügen. Der Besuch konzentriert sich auf die Oberstadt. Zu Tel Hazor gehört Salomos Tor mit sechs Kammern und zwei Türmen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Einen anderen Zeitbezug hat der kanaanäische Palast, den die Könige von Hatsor im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. nutzten. Der spätbronzezeitliche Palast gilt als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante. Die Datierungen ordnen das Tor und die Nutzung des Palasts unterschiedlichen historischen Abschnitten zu.
Auch die Wasserversorgung gehört zu den archäologischen Themen in Tel Hazor: Der Ort bewahrt bedeutende Überreste eines unterirdischen Wasserauffangsystems, das eine ausgefeilte, geografisch angepasste Ingenieurleistung zur Wasserspeicherung darstellt. Der ausgegrabene Schacht ist 45 Meter tief. In die Wände des senkrechten Schachts sind drei Meter breite Stufen gehauen. Die Befestigungsanlagen gelten als das beste Beispiel ihrer Art im Gebiet von der Südtürkei bis zum nördlichen Negev.
Tel Megiddo ist ein biblischer Tell und gehört zu den drei Tells, die bedeutende Überreste von Städten mit biblischen Bezügen bewahren und eng mit Ereignissen aus der Bibel verbunden sind. Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist durch die Zahl ihrer Tempel, die Kontinuität des Kultbetriebs und die dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Aus der Eisenzeit stammt der orthogonale Stadtplan; in der Levante gibt es dafür nur wenige Parallelen. Orthogonal bezeichnet eine rechtwinklige Ausrichtung des Plans und lenkt den Blick damit auch auf die Struktur der Stadt.
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