Yehiam: Festungspark, Barfußpfad und Wanderweg
Unterkünfte in Yehiam
Yehiam bietet mehrere unterschiedliche Themen für die Reiseplanung: den Yehi’am-Festungspark, den Barfußpfad und den Wanderweg Nahal Yehi’am. Im Park befinden sich Kampfstellungen aus dem Unabhängigkeitskrieg; ein Film widmet sich der Geschichte der Festung. Der Barfußpfad setzt einen sinnlichen Akzent, der Wanderweg verlangt eine eigene Routenplanung.
Der Barfußpfad: Farben und Sinneseindruck
Der Barfußpfad in Yehiam bietet farbige Bodenbilder und Abschnitte, die barfuß als Sinneserlebnis begangen werden; am Ende gibt es eine Fotogelegenheit. Die Anlage spricht damit sowohl das Sehen als auch den Tastsinn an: Die Bilder werden betrachtet, die Abschnitte mit den Füßen erlebt. Wenn Sie den Pfad in Ihre Auswahl der Aktivitäten einbeziehen, können Sie diesen Sinneseindruck als eigenen Schwerpunkt neben den historischen Themen setzen.
Festungsgeschichte und Wanderweg
Im Yehi’am-Festungspark befinden sich Kampfstellungen aus dem Unabhängigkeitskrieg. Auch ein Film über die Geschichte der Festung gehört zu den Themen des Parks. Wenn Sie den Film sehen möchten, erkundigen Sie sich vorab nach einer Vorführung. Die Stellungen sind historische Zeugnisse im Park, während der Film die Festungsgeschichte als Thema aufgreift.
Der Wanderweg Nahal Yehi’am beginnt im Yehi’am-Festungspark und endet in Klil. Start und Ziel liegen damit an unterschiedlichen Orten; für die Route ist ein Fahrzeugtransfer zum Endpunkt erforderlich. Planen Sie diesen Transfer als eigenen Teil der Wanderung ein. So lässt sich die Route nicht mit einem Rundweg verwechseln.
Die lokalen Schwerpunkte geben Ihnen dabei eine Orientierung: Der Festungspark steht für Geschichte, der Barfußpfad für ein Sinneserlebnis und der Wanderweg für eine Route mit getrenntem Start- und Zielpunkt.
Archäologische Schwerpunkte im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk
Im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk ist Tel Hazor ein eigener archäologischer Schwerpunkt. Der Besuch konzentriert sich auf die Oberstadt. Zu Tel Hazor gehört Salomos Tor aus dem 10. Jahrhundert v. Chr., ein Tor mit sechs Kammern und zwei Türmen. Ein kanaanäischer Palast aus der Spätbronzezeit wurde im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. von den Königen von Hatsor genutzt. Er wird als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante beschrieben. Die Befestigungsanlagen von Tel Hazor gelten als das beste Beispiel ihrer Art im Gebiet von der Südtürkei bis zum nördlichen Negev.
Ein weiteres Thema in Tel Hazor ist das unterirdische Wasserauffangsystem. Seine Überreste stehen für eine ausgefeilte, an die Geografie angepasste Ingenieurleistung zur Wasserspeicherung. Der ausgegrabene Schacht ist 45 Meter tief. Im Wassersystem sind drei Meter breite Stufen in die Wände des senkrechten Schachts gehauen. Damit ergänzen technische Aspekte die Zeugnisse von Stadtbau und Befestigung.
Tel Megiddo gehört zu den drei Tells, die bedeutende Überreste von Städten mit biblischen Bezügen bewahren und eng mit Ereignissen aus der Bibel verbunden sind. Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit gilt hinsichtlich der Zahl ihrer Tempel, der Kontinuität des Kultbetriebs und der dokumentierten rituellen Aktivitäten als außergewöhnlich. Der orthogonale Stadtplan aus der Eisenzeit hat in der Levante nur wenige Parallelen.
Die archäologischen Schwerpunkte unterscheiden sich: Tel Hazor steht mit Tor, Befestigungsanlagen und Wasserauffangsystem für Bau- und Wassertechnik; Tel Megiddo verbindet Tempelkult und Stadtplanung. Diese Unterscheidung hilft Ihnen, die regionalen Themen nach ihrem historischen und archäologischen Interesse zu gewichten.
Weitere Reiseziele entdecken: Clil, Amka, Shezor, Regba, Lappidot, Beit Jann.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Akko.