Lappidot: Drei Gartensuiten bei Malki House
Unterkünfte in Lappidot
Lappidot liegt zwischen Karmiel und Ma'alot-Tarshiha. Im Moshav Lappidot verfügt Malki House über drei Gartensuiten. Sie teilen sich einen Swimmingpool; zu ihrer Ausstattung gehören ein Whirlpool und eine Küchenzeile. Klären Sie Verfügbarkeit und aktuelle Ausstattungsdetails direkt mit dem Haus, bevor Sie fest planen.
Archäologie im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk
Tel Hazor ist ein biblischer Tell mit bedeutenden Überresten einer Stadt mit biblischen Bezügen. Der Besuch konzentriert sich auf die Oberstadt. Dort gehört Salomos Tor zu den markanten Bauwerken: Es hat sechs Kammern und zwei Türme und stammt aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Ein Palast aus der Spätbronzezeit wird als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante beschrieben. Die Befestigungsanlagen von Tel Hazor gelten als das beste Beispiel ihrer Art im Gebiet von der Südtürkei bis zum nördlichen Negev. Der kanaanäische Palast in Tel Hazor wurde im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. von den Königen von Hatsor genutzt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das unterirdische Wassersammelsystem. Es bewahrt bedeutende Überreste einer ausgefeilten, an die geografischen Bedingungen angepassten Ingenieurleistung zur Wasserspeicherung. Der ausgegrabene Schacht ist 45 Meter tief; in die Wände des senkrechten Schachts sind Stufen von drei Metern Breite gehauen. Die Angaben verbinden die Funktion des Systems mit konkreten Maßen seiner baulichen Elemente.
Für die Themenwahl lässt sich Tel Hazor nach verschiedenen Blickwinkeln ordnen: Die Oberstadt bildet den Besuchsschwerpunkt, Tor und Befestigungsanlagen stehen für bauliche Merkmale, das unterirdische Wassersystem für Ingenieurleistung und Wasserspeicherung. So lassen sich Architektur, historische Einordnung und Wassertechnik als unterschiedliche Aspekte betrachten.
Auch Tel Megiddo gehört zu den drei Tells, die bedeutende Überreste von Städten mit biblischen Bezügen bewahren und eng mit Ereignissen aus der Bibel verbunden sind. Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist hinsichtlich der Zahl ihrer Tempel, der Kontinuität des Kultbetriebs und der dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Der orthogonale Stadtplan aus der Eisenzeit hat in der Levante nur wenige Parallelen.
Die Zeitangaben bieten einen konkreten Vergleich: In Tel Megiddo steht die Tempelanlage für die frühe Bronzezeit, während der Stadtplan der Eisenzeit zugeordnet wird. Bei Tel Hazor stammt Salomos Tor aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Die beschriebenen Merkmale greifen also unterschiedliche Zeitabschnitte auf und unterscheiden sich zugleich in ihrem Schwerpunkt: Tempel und Stadtplanung in Megiddo, Tor, Befestigung und Wassersystem in Hazor.
Der Nationalpark Tel Hazor ist von Norden und Süden über die Straße 90 in Richtung Ayelet Hashahar erreichbar. Prüfen Sie vor der Fahrt die Navigation.
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