Gonen: Ferienresort und Naturziele im Umfeld
Unterkünfte in Gonen
Das Ferienresort Nofey Gonen liegt im Kibbuz Gonen und wird als Familienferienort angeboten. Im näheren Umfeld von Gonen liegen der Wasserfall Nahal Orvim und die Quelle Ein Tina. Damit treffen ein konkreter Unterkunftsbezug und unterschiedliche Naturmotive aufeinander: ein Wasserfallbecken auf der einen, ein Weg entlang eines Wasserlaufs auf der anderen Seite.
Unterkunftsformen im Ferienresort
Nofey Gonen umfasst derzeit 83 Unterkunftseinheiten: Retro-Wohnungen, Zimmer, Familienhütten aus Holz und Stein sowie Suiten für Paare. Die Zahl der Einheiten kann sich ändern; prüfen Sie deshalb vor der Buchung die aktuelle Auswahl. Die benannten Formen geben Ihnen einen konkreten ersten Vergleichspunkt, wenn Sie nach Unterkunftsart auswählen.
Naturziele bei Gonen
Der Wasserfall Nahal Orvim liegt im näheren Umfeld von Gonen und stürzt etwa 20 Meter in ein Becken, das von Feigenbäumen und Frauenhaarfarnen umgeben ist. Eine 2020 veröffentlichte Wegbeschreibung setzt die Anfahrt auf der Straße 959 ostwärts an, aus Richtung Gonen–Wasset. Etwa 500 Meter hinter der Einfahrt nach Kela Alon biegt man links auf die Oil Road ab; am grünen Wegzeichen wird geparkt und die Wanderung begonnen. Da sich Routendetails ändern können, prüfen Sie die Bedingungen vor der Fahrt.
Ebenfalls nahe Gonen liegt die Quelle Ein Tina. Der Weg dorthin führt am Wasserlauf entlang bis zur Quelle und an einem Wasserfall vorbei. Die beiden Ziele unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung: Bei Nahal Orvim prägt der Fall in das von Feigenbäumen und Frauenhaarfarnen umgebene Becken das Landschaftsbild; bei Ein Tina steht der Weg entlang des Wassers bis zur Quelle im Vordergrund.
Archäologische Themen im Nordbezirk
Im Nordbezirk, dem übergeordneten Reiseziel, liegen die archäologischen Stätten Tel Hazor und Tel Megiddo. Tel Hazor ist ein biblischer Tell mit bedeutenden Überresten einer Stadt mit biblischen Bezügen; der Besuch konzentriert sich auf die Oberstadt. Zu den Bauwerken gehört Salomos Tor aus dem 10. Jahrhundert v. Chr., mit sechs Kammern und zwei Türmen. Der ausgegrabene senkrechte Schacht ist 45 Meter tief; drei Meter breite Stufen sind in seine Wände gehauen. Tel Hazor bewahrt außerdem bedeutende Überreste eines unterirdischen Wasserauffangsystems, das eine ausgefeilte, geografisch angepasste Ingenieurleistung zur Wasserspeicherung darstellt. Der Palast aus der Spätbronzezeit gilt als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten in der Levante. Auch die Befestigungsanlagen gelten als das beste Beispiel ihrer Art im Gebiet von der Südtürkei bis zum nördlichen Negev.
Tel Megiddo ist ein biblischer Tell und gehört zu den drei Tells, die bedeutende Überreste von Städten mit biblischen Bezügen bewahren und eng mit Ereignissen aus der Bibel verbunden sind. Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist hinsichtlich der Zahl ihrer Tempel, der Kontinuität des Kultbetriebs und der dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Der orthogonale Stadtplan aus der Eisenzeit hat in der Levante nur wenige Parallelen. So stehen im Nordbezirk unterschiedliche archäologische Schwerpunkte nebeneinander: in Tel Hazor unter anderem Wasserbau und Befestigungen, in Tel Megiddo Tempelanlage und Stadtplanung.
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