Even Menachem: Beeren, Weintradition und Ausblicke
Unterkünfte in Even Menachem
Even Menachem bietet Ihnen verschiedene lokale Anknüpfungspunkte: Beerenanbau und Selbstpflücken bei Barak's Berries, die Weintradition eines Familienweinguts und Ausblicke vom Hof. Ein Waldstück liegt zwischen Even Menachem und Shtula. Archäologische Stätten im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk bilden einen eigenen kulturellen Schwerpunkt.
Beeren und Selbstpflücken bei Barak's Berries
Auf den Feldern des Hofes Barak's Berries im Moschaw Even Menachem wachsen rote und gelbe Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Goji-Beeren und schwarze Johannisbeeren. Hinzu kommen weitere saisonale Beerenfrüchte; die Auswahl kann variieren. Besucher können Beeren selbst pflücken und die Ernte mit nach Hause nehmen. Wenn das Selbstpflücken für Sie wichtig ist, fragen Sie vorab nach der aktuellen Auswahl.
Der Hof umfasst 20 Dunam mit Obst- und Gemüsekulturen. Vor Ort gibt es Picknicktische, Sonnenschirme und Toiletten sowie einen Laden, der Erzeugnisse des Hofes verkauft. Die Beerenfelder und das Pflücken prägen dabei ein anderes Thema als der Verkauf der Hofprodukte: Sie können selbst ernten oder sich im Laden nach den Erzeugnissen des Hofes umsehen.
Weintradition und Ausblicke
In Even Menachem liegt außerdem das Familienweingut „יקב לגזיאל“, das eine drei Generationen umfassende Tradition der Weinherstellung fortführt. Damit steht neben dem Beerenanbau auch die familiär geprägte Weintradition als lokaler Bezugspunkt im Blick. Die beiden Themen unterscheiden sich klar: Bei Barak's Berries geht es um Beeren und Selbstpflücken, beim Weingut um die Weitergabe der Weinherstellung über Generationen.
Vom Hof Barak's Berries blicken Besucher nach Norden auf die Berge des Libanon, nach Osten auf den Berg Adir und nach Westen auf das Mittelmeer. Zwischen Even Menachem und Shtula liegt ein Waldstück, in dem man im Schatten der Bäume sitzen kann.
Archäologie im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk
Tel Hazor bietet im Nordbezirk einen eigenen archäologischen Schwerpunkt; der Besuch konzentriert sich auf die Oberstadt. Zu den erhaltenen Bauwerken gehört Salomos Tor aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. mit sechs Kammern und zwei Türmen. Der kanaanäische Palast wurde im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. von den Königen von Hatsor genutzt. Der Palast aus der Spätbronzezeit wird als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante beschrieben.
Auch das unterirdische Wasserauffangsystem gehört zu den markanten Merkmalen von Tel Hazor. Der ausgegrabene Schacht ist 45 Meter tief; drei Meter breite Stufen sind in seine senkrechten Wände gehauen. Diese technischen Überreste ergänzen die Baugeschichte um ein konkretes Beispiel für die Wasserspeicherung. In der Oberstadt liegen damit unterschiedliche Themen nebeneinander: Torbau, Palastgeschichte und Wassertechnik.
Tel Megiddo ergänzt den archäologischen Kontext des Nordbezirks. Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist hinsichtlich der Zahl ihrer Tempel, der Kontinuität des Kultbetriebs und der dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Der orthogonale Stadtplan aus der Eisenzeit hat in der Levante nur wenige Parallelen. Tel Megiddo gehört zu drei Tells, die bedeutende Überreste von Städten mit biblischen Bezügen bewahren und eng mit Ereignissen aus der Bibel verbunden sind.
Für Ihre Interessenwahl ist die Unterscheidung zwischen den lokalen Themen und dem übergeordneten Nordbezirk hilfreich: Beerenfelder, Weingut und Ausblicke beziehen sich auf Even Menachem; Tel Hazor und Tel Megiddo stehen für archäologische Themen im Nordbezirk. So können Sie einordnen, ob Sie Ihren Aufenthalt vor allem mit landwirtschaftlichen und weinbezogenen Eindrücken verbinden oder auch die archäologischen Stätten der Region berücksichtigen möchten.
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