Alonei Abba: Templerkirche, Geschichte und Natur
Unterkünfte in Alonei Abba
Alonei Abba bietet für die Reiseplanung zwei unterschiedliche Themen: die Templerkirche mit ihrer Ortsgeschichte und einen Rundweg in der nahe gelegenen Alonei-Abba-Naturschutzstätte. Tagesbesuche mit Führung, Gesprächen mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Workshops ergänzen das Angebot. Für die Wahl Ihrer Unterkunft können Sie abwägen, ob Ihnen die kulturhistorischen Themen oder Zeit auf einem Naturweg wichtiger sind.
Templerkirche und Ortsgeschichte
Die Templerkirche von Alonei Abba wurde 1915 von einer Gruppe Templer-Christen errichtet, die unter anderem Alonei Abba-Waldheim gründeten. Der Bau verbindet so die Geschichte des Ortes mit seiner Templer-Vergangenheit.
Alonei Abba ist nach dem Fallschirmjäger Abba Berdichev benannt, einem der frühen Mitglieder der Gründergruppe. Die Nazis ermordeten ihn, als er in Deutschland tätig war. Der Ortsname erinnert damit an eine Person aus diesem frühen Umfeld, während die Kirche von der Gruppe errichtet wurde.
Besuch der Kirche und Tagesangebote
Die historische Kirche wurde im September 2025 wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Zugangsregelungen. Gegenüber der Kirche befindet sich in einem Templerhaus die Galerie von Hannah Levav.
In Alonei Abba sind Tagesbesuche mit einer Führung vor Ort, Gesprächen mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Workshops möglich. Klären Sie die aktuellen Arrangements vorab. So können Sie die Planung der Tagesangebote von der Frage nach dem Zugang zur Kirche unterscheiden.
Rundweg in der Naturschutzstätte
In der nahe gelegenen Alonei-Abba-Naturschutzstätte verläuft ein 1,5 Kilometer langer Rundweg durch Eichenwald und Wiesen. Die Strecke wird als leicht und familiengeeignet beschrieben. Ihre Rundform und die angegebene Länge geben dem Naturweg einen eigenen Schwerpunkt neben dem Besuch der Kirche und den Tagesangeboten in Alonei Abba.
Archäologische Themen im Nordbezirk
Im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk liegen die archäologischen Stätten Tel Hazor und Tel Megiddo. Bei Tel Hazor konzentriert sich der Besuch auf die Oberstadt. Der biblische Tell bewahrt bedeutende Überreste einer Stadt mit biblischen Bezügen. Zu Tel Hazor gehört Salomos Tor mit sechs Kammern und zwei Türmen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Ein kanaanäischer Palast wurde im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. von den Königen von Hatsor genutzt. Tel Hazor bewahrt außerdem bedeutende Überreste eines unterirdischen Wasserauffangsystems, einer ausgefeilten, geografisch angepassten Ingenieurleistung. In die Wände des senkrechten Schachts sind drei Meter breite Stufen gehauen; der ausgegrabene Schacht ist 45 Meter tief.
Ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk liegt Tel Megiddo, ein biblischer Tell mit bedeutenden Überresten einer Stadt mit biblischen Bezügen. Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist hinsichtlich der Zahl ihrer Tempel, der Kontinuität des Kultbetriebs und der dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Der orthogonale Stadtplan aus der Eisenzeit hat in der Levante nur wenige Parallelen. So stehen in Tel Hazor Wasserbau, Tor und Palast im Mittelpunkt, während Tel Megiddo durch Tempelanlage und Stadtplan charakterisiert ist.
Weitere Reiseziele entdecken: Shefer, Chorazin, Gan Ner, Ramat Gan, Ein Tzurim, Hashmona'im, Khavat Yair, Yuval.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Israel.