Avdon: Wege, Wasser und Geschichte
Unterkünfte in Avdon
Für Ihre Reiseplanung in Avdon stehen Natur und Geschichte nebeneinander: Im näheren Umfeld laden Goren Park und Ein Hardalit dazu ein, Wege, Wasserläufe und Landschaft kennenzulernen. Der Ortsname führt zugleich zu einer biblischen Überlieferung. Wenn Sie Hotels in Avdon suchen, können diese Themen dabei helfen, den Schwerpunkt Ihrer Reise zu bestimmen.
Goren Park: Zufahrt und Wanderwege
Von Moschaw Avdon aus ermöglicht eine schmale Panoramastraße die Zufahrt zum Goren Park. Nahe dem Montfort Scenic Lookout führt die Straße in den Park hinein. Dort gibt es Wanderwege, die für die ganze Familie geeignet sind. Anfahrt und Spaziergang lassen sich so gemeinsam in die Tagesplanung aufnehmen. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Zugangsbedingungen.
Ein Hardalit: Weg, Wasser und Landschaft
Der Wanderweg bei Ein Hardalit beginnt und endet am Parkplatz Ein Hardalit nahe Moschaw Avdon. Er verläuft moderat auf einem breiten, ebenen Weg, der teils im Schatten und teils in der Sonne liegt. Unterwegs werden flache Wasserläufe durchquert. Große Platanen spenden weiten Schatten, während Felsen über dem Ort aufragen. Bei Ein Hardalit gibt es außerdem mehrere Becken zum Waten. Da die Wegbedingungen variieren können, lohnt es sich, sie vor dem Aufbruch zu prüfen; auch die Wasserbedingungen können sich unterscheiden.
Ein Hardalit ist eine der Quellen, die den Nahal Kziv speisen. Ein großer Teil des Quellwassers wird als Trinkwasser für die Bevölkerung der Region abgepumpt. Ein Teil wird jedoch in das Bachbett zurückgeleitet, um dessen natürlichen Lebensraum zu erhalten. So gehören zur Landschaft rund um die Quelle sowohl Wasserläufe und schattenspendende Bäume als auch die Nutzung und Rückführung des Wassers. Wer sich für den Naturraum interessiert, findet hier neben dem Weg selbst auch einen Einblick in diese Wasserbewirtschaftung.
Der Name Avdon und seine Geschichte
Avdon ist nach dem biblischen Avdon benannt, das üblicherweise mit dem nahegelegenen Tel Avdon gleichgesetzt wird. Tel Avdon wird mit einer Levitenstadt im Gebiet des Stammes Ascher identifiziert. Damit reicht die Ortsgeschichte über die heutige Bezeichnung hinaus in einen biblischen Zusammenhang. Der Bezug zum Tel gehört dabei zur Namensgeschichte Avdons; die Wege und Wasserstellen im näheren Umfeld setzen einen anderen, landschaftlichen Schwerpunkt.
Archäologische Themen im Nordbezirk
Im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk bietet Tel Hazor einen eigenen archäologischen Schwerpunkt. Der Besuch konzentriert sich auf die Oberstadt. Zu Tel Hazor gehört Salomos Tor, ein Bauwerk mit sechs Kammern und zwei Türmen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Auch der kanaanäische Palast ist ein bedeutendes Thema: Er wurde im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. von den Königen von Hatsor genutzt. Der spätbronzezeitliche Palast gilt als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante.
Tel Hazor bewahrt außerdem bedeutende Überreste eines unterirdischen Wasserauffangsystems, einer ausgefeilten, geografisch angepassten Ingenieurleistung zur Wasserspeicherung. Tel Megiddo ergänzt diesen archäologischen Blickwinkel im Nordbezirk mit anderen Merkmalen: Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist wegen der Zahl ihrer Tempel, der Kontinuität des Kultbetriebs und der dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Der orthogonale Stadtplan aus der Eisenzeit hat in der Levante nur wenige Parallelen. Diese Themen unterscheiden sich von der Namensgeschichte Avdons und geben der Reiseplanung einen breiteren historischen Rahmen.
Weitere Reiseziele entdecken: Kfar Yehezkel, Amuka, Eschtaol, Kibbutz Ginnosar, Hurfeish, Geva Binyamin, Kibbutz Snir, Ka'abiyye-Tabbash-Hajajre.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Israel.