Chandauli: Wasserfälle, Wildtiere und Kulturerbe
Unterkünfte in Chandauli
Chandauli verbindet ein Wildschutzgebiet mit Wasserfällen, religiösen Orten und Gedenkstätten. Natur und Kulturerbe bilden dabei unterschiedliche Schwerpunkte: Im Chandraprabha Wildlife Sanctuary stehen Wasserfälle, Wald und Tierwelt im Mittelpunkt; andernorts erzählen religiöse Traditionen und Denkmäler von der Geschichte des Distrikts. So können Sie Ihre Reise an den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren.
Wildschutzgebiet und Wasserfälle
Das Chandraprabha Wildlife Sanctuary liegt im Distrikt Chandauli in Uttar Pradesh und gehört zur Kashi Wildlife Division. Die Wasserfälle Rajdari und Devdari liegen im Schutzgebiet; auch der Chandraprabha-Wasserfall zählt zu dessen bekannten touristischen Attraktionen. Während der Regenzeit führt Chandraprabha besonders viel Wasser und ist von Naturwäldern umgeben. Das Schutzgebiet ist außerdem in den Vindhya Mountain Circuit einbezogen.
Die Wasserfälle bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Planung: Rajdari und Devdari sind konkrete Ziele innerhalb des Schutzgebiets; beim Chandraprabha-Wasserfall prägen vor allem der hohe Wasserstand in der Regenzeit und die umgebenden Naturwälder den Landschaftseindruck. Auch die Tierwelt gehört zum Charakter des Gebiets. Dazu zählen unter anderem Leoparden, Lippenbären, Chinkara- oder Chitalhirsche, Hyänen, Füchse und Schakale. Damit erschöpft sich das Naturthema nicht in den Wasserfällen, sondern umfasst ebenso das Schutzgebiet und seine Tierwelt.
Orte mit religiöser und historischer Bedeutung
Das Dorf Ramgarh ist der Geburtsort von Baba Keenaram, der als Begründer der Aghori-Sekte des Shaivismus gilt. An seinem Geburtstag versammelt sich dort eine große Zahl von Gläubigen aus Indien und dem Ausland. Wenn Sie Ihre Reise auf diesen Anlass ausrichten möchten, prüfen Sie vorab das aktuelle Datum der Feier.
Ein weiterer religiöser Ort ist das Latif-Shah-Grabmal. Es ist mit dem Sufi-Heiligen Hazrat Latif Shah Bir Rahmatullah verbunden und liegt etwa 3 km von Chakia entfernt. Davon zu unterscheiden ist der Latif-Shah-Damm am Fluss Karm-nasha, der 1921 fertiggestellt wurde. Grabmal und Damm bieten somit zwei verschiedene historische und religiöse Bezugspunkte in Chandauli.
Auch die Gedenkstätten setzen unterschiedliche Akzente: Das Shaheed Samarak in Dhanapur wurde errichtet, um an das Martyrium von Freiheitskämpfern zu erinnern. Das Martyrs’ Memorial in Saiyadraja ist den Märtyrern der Schießerei von Saiyadraja gewidmet. In Hetampur steht das Fort von Hetampur, auch Fort of Hetam genannt, unter dem Schutz des Department of Archaeology.
Feste und praktische Orientierung
In Baluwa findet jährlich im Monat Magha, also im Januar, die hinduistische religiöse Messe Pachchim vahini Mela statt. Anders als die dauerhaft verorteten Wasserfälle und Gedenkstätten ist die Messe an einen bestimmten Zeitraum gebunden. Prüfen Sie vor der Reiseplanung die aktuellen Festtermine und Abläufe.
Rajdari wird üblicherweise als Tagesausflug besucht. Vor Ort gibt es mehrere Imbisse, die Snacks und Getränke anbieten; wenn Sie darauf zählen, fragen Sie vor Ihrem Besuch nach dem aktuellen Angebot. Für die Anreise zum Schutzgebiet werden Straßenverbindungen nach Lucknow und New Delhi sowie öffentliche und private Bus- und Taxidienste genannt. Prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Routen und Frequenzen.
Als weitere Anreisemöglichkeit ist eine gemeinsame Jeepfahrt von Mughalsarai nach Chakia beschrieben; von dort fährt ein weiterer Jeep in Richtung Devdari. Erkundigen Sie sich vor der Fahrt nach der örtlichen Verfügbarkeit dieser Verbindung. So können Sie die Wasserfälle, religiösen Orte und Gedenkstätten als unterschiedliche Schwerpunkte Ihrer Reiseplanung betrachten, ohne die saisonale Messe mit den dauerhaft verorteten Sehenswürdigkeiten zu verwechseln.
Weitere Reiseziele entdecken: Mughal Sarai, Dhanapur.
Weitere Reiseziele entdecken: Gautam Buddha Nagar, Mainpuri, Lucknow, Jaunpur, Agra, Meerut.
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