Jaunpur und seine markante Sharqi-Baukunst
Unterkünfte in Jaunpur
Jaunpur zeigt unterschiedliche Seiten seiner Geschichte und Landschaft: Moscheen und andere Bauwerke prägen das kulturelle Bild, während die Gomti den Rahmen für mehrere bekannte Orte bildet. Dazu kommen religiöse Traditionen, Handwerk und naturnahe Ziele. Für Ihre Reiseplanung können Sie überlegen, ob Sie vor allem Sharqi-Architektur, Stadt- und Flussansichten oder auch die Umgebung kennenlernen möchten.
Historische Bauwerke und markante Details
Die Atala Masjid wurde 1393 unter Feroze Shah begonnen und 1408 von Ibrahim Shah Sharki erbaut. Sie ist mehr als 100 Fuß hoch und besitzt drei große Eingangstore. Auch die Masjid Lal Darwaja verbindet Baugeschichte mit besonderen Details: V. V. Raje, die Ehefrau von Sultan Mahamud Shah Sharki, ließ sie 1455 erbauen. Drei Tore führen zu einem Innenhof; an zwei Pfeilern befinden sich Inschriften in Sanskrit und Pali.
Die Jama Masjid ist mit mehr als 200 Fuß Höhe ein bedeutendes Denkmal der Sharqi-Zeit. Bis zur oberen Ebene führen 27 Stufen. Zu den Verzierungen gehören Gravuren im ägyptischen Stil, geschwungene Bögen, Lotus-, Sonnenblumen- und Rosenmotive sowie Fenstergitter. Die Juma Masjid in Jaunpur ist als zentral geschütztes Denkmal eingetragen.
Eine andere Bauform begegnet Ihnen an der Shahi Pul. Munyeen Khankhana ließ die Brücke 1564 auf Befehl Akbars während dessen Herrschaft erbauen. Ihre Fahrbahn liegt ebenerdig, die Brückenfelder ruhen auf achteckigen Pfeilern. In der Mitte steht auf einer quadratischen Plattform eine große Löwenskulptur; unter den Vorderpranken des Löwen liegt ein Elefant. So stehen an den Jaunpurer Bauwerken religiöse Architektur, dekorative Gestaltung und Brückenbau nebeneinander.
Gomti, Stadtansichten und Tempeltradition
Die Lage am Fluss prägt auch die Orientierung vor Ort. Die Jhanjhari Masjid befindet sich im Stadtteil Sipah am Nordufer der Gomti. Ihr erhaltener zentraler Bogen ist 35 Fuß hoch und 32 Fuß breit. Das Shahi Qila liegt im Zentrum Jaunpurs am linken Ufer des Flusses; von dort aus ist ein Blick auf die Gomti und die Stadt möglich. Im Qila befindet sich außerdem ein Bad im türkischen Stil.
Sheetala Maata Chaukiya ist ein alter Tempel, der mit der Verehrung von Shiva und Shakti verbunden ist. Während Navratri versammeln sich dort große Menschenmengen. Wenn Sie sich für religiöse Traditionen interessieren, bietet der Tempel damit einen anderen thematischen Akzent als die Sharqi-Bauwerke. Handwerk ist ein weiterer Teil des Ortsbilds: Wollteppiche und Durries aus Jaunpur werden von qualifizierten Kunsthandwerkern aus Wolle, Baumwolle und Mischgarnen an traditionellen Handwebstühlen gewebt.
Naturnahe Ziele und Ausflugsinteressen
Gujartal liegt zwei Meilen westlich von Kheta Sarai und bietet eine landschaftlich reizvolle, naturnahe Umgebung. Van Vihar an der T.-D.-College-Kuddupur Road zieht ebenfalls Touristen an. Zusammen setzen diese Ziele einen anderen Schwerpunkt als die Bauwerke im Stadtgebiet. Bei der Planung können Sie daher abwägen, ob Ihre Zeit in Jaunpur vor allem den Moscheen und der Stadtgeschichte oder auch solchen Landschaftszielen gelten soll.
Anreise und Orientierung für Ihren Aufenthalt
Jaunpur City ist einer von zwei Bahnhöfen in Jaunpur. Der Busbahnhof ist gut mit Varanasi, Lucknow, Gorakhpur und Allahabad verbunden. Für die Orientierung bei Besuchen dienen auch die Angaben zu den Entfernungen von dort: Die Atala Masjid liegt etwa 3 km entfernt, für die Masjid Lal Darwaja und den Tempel Sheetala Maata Chaukiya sind es jeweils etwa 5 km. Für alle drei stehen lokale Verkehrsmittel zur Verfügung. Die Jhanjhari Masjid liegt im Umkreis von 3 km vom Busbahnhof; dorthin sind Auto-Rikschas und E-Rikschas verfügbar. Prüfen Sie für Ihren Reisetag die passenden Fahrpläne und örtlichen Fahrtmöglichkeiten.
Wenn Sie ein Hotel für Ihre Reise nach Jaunpur suchen, hilft es, zunächst die geplanten Besuche und Interessen zu ordnen. Die Angaben zum Busbahnhof geben einen praktischen Bezugspunkt für mehrere Sehenswürdigkeiten; die unterschiedlichen Themen vor Ort können Ihre Planung ebenso leiten. So lässt sich ein Aufenthalt mit Schwerpunkt auf Sharqi-Baukunst anders gestalten als eine Reise, bei der Sie zusätzlich Tempeltradition, Handwerk oder naturnahe Ziele einbeziehen möchten.
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