West Sikkim: Hochgebirge und Klostertraditionen
Unterkünfte in West Sikkim
West Sikkim vereint eindrucksvolle Höhenlandschaften mit Klostertraditionen und lebendigen Marktbräuchen. In Gyalshing und im weiteren Gebiet treffen Naturerlebnisse, Trekking und religiöse Feste aufeinander. So können Sie Ihre Reise nach den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren: den Landschaften des Khangchendzonga-Nationalparks, den Trekkingrouten oder den kulturellen Orten und Festen.
Nationalpark und Höhenlandschaften
Der Khangchendzonga-Nationalpark erstreckt sich über die Distrikte Gyalshing und Mangan. Seine Landschaft umfasst Ebenen, Täler, Seen, Gletscher, schneebedeckte Berge und alte Wälder. Der Park reicht von 1.220 bis 8.586 Metern Höhe und umfasst 178.400 Hektar. Die große Höhen- und Flächenspanne gibt dem Schutzgebiet eine markante landschaftliche Dimension; die genannten Formen reichen von Tälern und Wäldern bis zu Gletschern und schneebedeckten Gipfeln.
Trekkingrouten in West Sikkim
Der Dzongri-Goechala-Trekkingpfad verläuft durch den Khangchendzonga-Nationalpark. Eine empfohlene Route in West Sikkim führt über Yuksom, Bkhim, Tsoka und Dzongri, weiter nach Thangsing oder Kokchurong und anschließend nach Lamuni oder Chaurigang. Als weitere Ziele nennt die Route den Goechala- oder den Rathong-Gletscher, bevor sie zurückführt. Eine zweite empfohlene Trekkingroute führt über Pemayangtse, Sangacholing, Khecheopalri, Hongri, Sinon, Tashiding und Ralong. Die beiden Folgen unterscheiden sich vor allem durch ihre genannten Orte und Etappen.
Auch Yuksom gehört zum regionalen Trekkingthema: Der Ort gilt als Tor zum Khangchendzonga-Biosphärenreservat und als Ausgangspunkt für Hochgebirgstrekking. Die Route nach Dzongri gilt als die meistbegangene. Damit bieten die beschriebenen Trekkingbezüge unterschiedliche Orientierungspunkte innerhalb des Reisegebiets, ohne dass die genannten Etappen zu einer einzigen Route zusammengefasst werden sollten.
Gyalshing: Markt und Heilige Mauer
In Gyalshing liegt die Mendang, auch Heilige Mauer genannt, dem Gyalshing-Basar gegenüber. Sie gilt als die längste und heiligste Mauer; errichten ließ sie der dritte König, Chogyal Chador Namgyal. Der Basar gehört zu den ältesten Märkten und wurde vor ungefähr 100 Jahren gegründet. Sonntags treffen sich dort Dorfbewohner, um einzukaufen oder ihre Produkte zu verkaufen. Der wöchentliche Markttag steht dabei neben Orten und Bräuchen, deren Bedeutung von religiösen Traditionen geprägt ist.
Klosterfeste und Prozessionen
Während Saga Dawa zieht in Gyalshing eine farbenfrohe Prozession durch den Ort. Mönche tragen Musikinstrumente; Gläubige führen heilige Schriften, Porträts und Statuen Buddhas mit sich. Beim Guru Rimpoche’s Thunkar Tshechu wird ebenfalls eine Prozession mit der Statue des Gurus durch Gyalshing geführt; im Dubdi-Kloster finden dazu Chaams statt. Beide Traditionen verbinden Prozessionen mit religiösen Symbolen, doch die genannten Orte und Bestandteile unterscheiden sich.
Der Guthor Chaam ist dem Pemayangtse-Kloster in Gyalshing zugeordnet; sein Termin liegt zwei Tage vor dem tibetischen Neujahr. Der Kagyed-Tanz ist ein jährlich stattfindendes traditionelles Tanzfest in den alten Klöstern von Gyalshing. Er fällt auf den 28. und 29. Tag des zehnten Monats im tibetischen Kalender, der dem Dezember entspricht. Drukpa Tshechi findet in Gyalshing am vierten Tag des sechsten Monats des tibetischen Mondkalenders statt. Wenn Sie Ihre Reise auf ein Fest ausrichten möchten, prüfen Sie die Termine für Ihr Reisejahr.
Anreise und Wege vor Ort
Gyalshing ist über befahrbare Straßen mit dem übrigen Sikkim verbunden. Zu den Verkehrsanbindungen zählen SNT-Busverbindungen zu Orten in Sikkim und nach Siliguri sowie private Taxis zur Miete oder für gemeinsame Fahrten. Wenn Sie Ihre Anreise mit Bus oder Taxi planen, prüfen Sie vorab die für Ihr Reisedatum passenden Verbindungen.
Für den Weg zum Varsey-Rhododendron-Schutzgebiet ist Hilley der letzte mit dem Fahrzeug erreichbare Punkt. Anschließend führt ein vier Kilometer langer Weg durch Kiefernwälder zum Schutzgebiet. Berücksichtigen Sie den Wegabschnitt zu Fuß in Ihrer Zeitplanung und prüfen Sie vor der Tour die aktuellen Wegbedingungen.
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