North Sikkim: Himalaya, Natur und Kultur
Unterkünfte in North Sikkim
In North Sikkim stehen Landschaften, religiöse Orte und regionale Geschichte nebeneinander. Im Yumthang Valley liegen ein Fluss, heiße Quellen, Yaks und Weideland auf sanft gewellten Wiesen innerhalb eines Naturschutzgebiets; ringsum erheben sich die Berge des Himalaya. Dazu kommen der hoch gelegene Gurudongmar Lake, die Seven Sister Falls und Orte mit kulturellem Bezug. Wenn Sie Hotels für Ihre Reise suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Natur, Trekking oder Kultur den Schwerpunkt bilden soll.
Landschaften zwischen Tal, See und Himalaya
Yumthang gilt als bedeutendstes Besucherziel in North Sikkim. Das Tal vereint Wasser, Weideland und heiße Quellen mit einer Bergkulisse. Der Gurudongmar Lake zeigt eine andere Dimension der Landschaft: Er liegt auf 17.800 Fuß beziehungsweise 5.430 Metern Höhe. Die Höhenangabe macht ihn zu einem markanten Orientierungspunkt in der Landschaftsbeschreibung der Region.
Auch die Aussichtspunkte bieten unterschiedliche Eindrücke. Von Singhik aus reicht der Blick aus nächster Nähe auf den Mt. Kanchenjunga. An den Seven Sister Falls können Besucher den Wasserfall von einer Aussichtsplattform aus betrachten. Im Distrikt Mangan ist die Landschaft gebirgig und dicht bewachsen bis in alpine Höhen; in Richtung der nördlichen Tundra dünnt die Vegetation zu Wüstenbuschland aus. So reicht das beschriebene Landschaftsbild von bewachsenen Berghängen bis zu kargerem Gelände.
Sikkim: Natur- und Kulturrahmen
Im Bundesstaat Sikkim bedeckt der Khangchendzonga National Park 25 Prozent der Fläche. Seine Landschaft umfasst Ebenen, Täler, Seen, Gletscher, schneebedeckte Berge und alte Wälder. Zum Park gehören 18 Gletscher, darunter der Zemu Glacier, sowie 17 alpine Seen. Dort leben Rote Pandas, Schneeleoparden, Große Tibet-Schafe, Bharals und Moschustiere.
Auch kulturelle Traditionen lassen sich im weiteren Zusammenhang Sikkims einordnen: Thangka-Malerei wird dort traditionell zur Meditation und zur Lehre verwendet. Cham-Tänze sind aufwendige maskierte Darbietungen bei religiösen Festen. Sie unterscheiden sich damit sowohl in ihrer Form als auch in ihrem Zusammenhang von den örtlich benannten Klöstern und historischen Stätten in North Sikkim.
Klöster, Lepcha-Erbe und Geschichte
Mehrere Orte eröffnen unterschiedliche Zugänge zur religiösen und kulturellen Geschichte. Das Phensang-Kloster wurde 1721 erbaut und gehört der Nyingma-pa-Schule an. Das Phodong-Kloster zählt zu den sechs bedeutenden buddhistischen Klöstern in Sikkim. Im Dorf Lachung ist das dortige Kloster der herausragende Ort für religiöse und kulturelle Aktivitäten. Diese Klosterbezüge unterscheiden sich nach ihrer jeweiligen Tradition und ihrem örtlichen Zusammenhang.
Rong-Lungten-Lee ist eine Nachbildung eines traditionellen Lepcha-Hauses. Am Kabi Lungchok wurde der Vertrag der Brüderlichkeit zwischen dem Lepcha-Häuptling Tekung Tek und dem Bhutia-Häuptling Khey Bhumsa bekräftigt. In Lachung gibt es außerdem ein lokales Selbstverwaltungsorgan namens Dzumsa. Hausnachbildung, historisches Ereignis und Selbstverwaltung bieten jeweils einen anderen kulturellen Bezugspunkt, ohne dass sie dieselbe Art von Ort oder Geschichte darstellen.
Trekking mit unterschiedlichen Ausgangspunkten
Für die Ausflugsplanung ist der Ausgangspunkt ein hilfreicher erster Unterschied. Thangu ist Ausgangspunkt für Trekkingtouren zum Gurudongmar Lake und zum Cho Lhamu, der Quelle des Flusses Teesta. Die Routen von Thangu zum Chopta Valley und nach Muguthang sind für einige Besucher zum Trekking und zur Erkundung des Gebiets vorgesehen. Von Yumthang aus werden Trekkingtouren zum Green Lake angeboten. Die genannten Ziele und Ausgangspunkte lassen sich so nach ihren jeweiligen Trekkingbezügen unterscheiden.
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