Singrauli: Höhlen, Felskunst und lokale Feste
Unterkünfte in Singrauli
Die Mada-Höhlen, bemalte Felsunterstände und eine historische Festung geben Singrauli ein vielschichtiges kulturelles Profil. Dazu kommen Feste mit unterschiedlichen Anlässen und Dauer, Spazierwege in einem Eco-park und eine lokale Spezialität, die Sie auch bei Straßenverkäufern finden können. So lässt sich die Reise nach den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren.
Felsgeschichte rund um Mada
Die Mada-Höhlen sind Felsenaushöhlungen aus dem 7. bis 8. Jahrhundert n. Chr. Sie liegen in Mada im Distrikt Singrauli. Der Komplex besteht aus zwei Höhlen: einer Tempelhöhle und einer unterirdischen Höhle in Beckenform. In der Tempelhöhle befinden sich eine Shiva-Statue und eine Statue einer Göttin. Die Wasserquelle des unterirdischen Beckens ist unbekannt; wahrscheinlich wurde es in der Antike als Badebecken genutzt. Diese Deutung bleibt eine Möglichkeit, keine gesicherte Zweckbestimmung.
Etwa 200 Meter von den Mada-Höhlen entfernt liegt Sita Kuti, ein kleiner Tempel, der der Göttin Sita gewidmet ist. Nahe den Höhlen befindet sich auch ein kleiner Wasserfall, der als Wunsch erfüllender Wasserfall bekannt ist. Damit stehen in Mada Felsarchitektur, religiöse Orte und ein landschaftlicher Bezugspunkt nebeneinander – unterschiedliche Anknüpfungspunkte für alle, die sich für Geschichte und lokale Überlieferungen interessieren.
Felskunst, Festung und Tempel
In der Chitrangi-Tehsil des Distrikts Singrauli liegen die mesolithischen bemalten Felsunterstände von Ranimachi, Dholagiri und Goura Pahad. Eine andere historische Epoche repräsentiert Vardi ka Kila: Die Festung steht in Bardi im Chitrangi-Gebiet, am Zusammenfluss von Son und Gopad. Die Chandela-Herrscher errichteten sie im 15. bis 16. Jahrhundert; eine zweigeschossige Schutzmauer umgibt sie. Felsunterstände aus dem Mesolithikum und eine mittelalterliche Festung setzen so unterschiedliche zeitliche Akzente in der Geschichte der Region.
Auch mehrere Tempel prägen die religiösen Orte Singraulis. Der Audi Hanuman Temple liegt im Jhingurdah-Projekt von Northern Coalfields Ltd. Einige der zu ihm führenden Stufen befinden sich auf der Seite von Madhya Pradesh, die übrigen auf der Seite von Uttar Pradesh. Im Dorf Dudhamaniya im Chitrangi-Gebiet steht der Shri Radha-Krishna Temple; während Krishna Janmashtami nehmen dort Millionen von Gläubigen teil. Tippa Jhariya gilt als touristischer Ort, und in Singrauli befindet sich außerdem ein alter Hanuman-Tempel.
Feste und regionale Küche
Am Jhingurdah Temple wird während des Diwali-Festes jedes Jahr zehn Tage lang das Oadi Mela gefeiert. Am Zusammenfluss von Son und Gopad findet anlässlich Makar Sankranti ein 15-tägiges Fest statt. Die beiden Anlässe unterscheiden sich sowohl in ihrer Dauer als auch im jeweiligen Festbezug. Wenn Sie Ihre Reise nach einer Tradition ausrichten möchten, sind Diwali und Makar Sankranti daher zwei verschiedene Orientierungspunkte; prüfen Sie vor der Planung die jeweiligen Festdaten.
Zu Singraulis kulinarischem Charakter gehört Litti Chokha, das als berühmtes Gericht der Region gilt. Zubereitet wird es aus Vollkornweizen, schwarzem Linsenmehl und Aubergine. Häufig ist es in Restaurants und bei Straßenverkäufern erhältlich. Die Kombination dieser Zutaten und die Verfügbarkeit an unterschiedlichen Verkaufsorten machen das Gericht zu einem konkreten Einblick in die lokale Küche.
Spazierwege und Orte für eine ruhigere Pause
Der Mudwani Dam Eco-park liegt im Gebiet Jayant, umfasst 84.000 Quadratmeter und verfügt über Spazierwege. Einen anderen Schwerpunkt hat der Rose Garden in der Jayant-Projektgemeinde von Northern Coalfields: Er gilt als Ort für Meditation und Yoga. Der Lake Park Vindhyanagar liegt im Siedlungsgebiet der NTPC-Gemeinde Vindhyanagar und gilt als Ort, an dem sich Zeit mit Familie und Freunden verbringen lässt. Die drei Orte stehen damit für unterschiedliche Interessen – Bewegung auf Spazierwegen, Meditation und Yoga oder gemeinschaftlich verbrachte Zeit.
Anreise und Planung des Aufenthalts
Singrauli ist von beiden Seiten über Straßen- und Bahnverbindungen erreichbar. Der Bahnhof Singrauli liegt 25 Kilometer vom Distrikthauptsitz Waidhan entfernt. Für die Weiterfahrt vom Bahnhof nach Waidhan stehen Taxis, Autorikschas und Busse zur Verfügung. Die Varanasi–Singrauli-Straße gilt als vierspurige Schnellstraße und ist 225 Kilometer lang.
Mada ist über Straßen angebunden; von Waidhan aus stehen Taxis und Busse nach Mada zur Verfügung. Für die Planung sind damit zwei unterschiedliche Bezugspunkte hilfreich: Waidhan für die genannten Transfers vom Bahnhof und die Verbindungen von dort nach Mada. Bei der Suche nach einem Hotel in Singrauli können Sie überlegen, welche der kulturellen oder landschaftlichen Seiten Ihrer Reise im Mittelpunkt stehen soll, und Ihre Verbindung entsprechend prüfen.
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