Narsinghpur: Tempel, Felskunst und Narmada
Unterkünfte in Narsinghpur
In Narsinghpur treffen historische Tempel und ein Fort auf Höhlenmalereien, Flusslandschaften und regionale Gerichte. Die Sehenswürdigkeiten erzählen von verschiedenen Epochen: Das Spektrum reicht von Bauwerken des späten 14. oder frühen 15. Jahrhunderts bis zu Felsbildern, deren Alter mit bis zu etwa 10.000 Jahren angegeben wird. Auch die Landschaft hat markante Bezugspunkte, darunter die Narmada bei Barman Ghat. Für Ihre Reiseplanung können Sie so unterschiedliche Schwerpunkte setzen – Baugeschichte, archäologische Spuren oder Fluss und regionale Küche.
Tempel, Fort und Felskunst
Am Verwaltungssitz des Distrikts steht das Narsimha Mandir. Jat-Sardare errichteten den Tempel im 18. Jahrhundert. Eine andere historische Station ist das Chaugan Fort: Es wurde im 16. Jahrhundert vom Gond-Herrscher Sangramshah erbaut und liegt auf dem Chauragarh-Gipfel des Satpura-Gebirges, nahe dem Dorf Chaugan im Tehsil Gadarwara. Innerhalb des Forts befindet sich der Teich Revakund. Bauwerk, Gipfellage und Teich geben dem Fort einen eigenen Charakter innerhalb der historischen Orte Narsinghpurs.
Auch Gararu verbindet mehrere kulturelle Bezugspunkte, die sich in ihrer Bauzeit und Lage unterscheiden. Der Shiv Temple Gararu steht auf einem kleinen Hügel am Ufer der Narmada. Er wurde ursprünglich im späten 14. oder frühen 15. Jahrhundert errichtet. Der Ancient Garuda Temple in Gararu liegt auf einem hohen Hügel und ist im Panchayatan-Stil erbaut. Seine Entstehung wird ungefähr ins 17. Jahrhundert datiert, in die Herrschaftszeit des Gaur-Königs Balwant Singh. Die genannten Bauzeiten und die unterschiedlichen Höhenlagen bieten einen konkreten Vergleich zwischen den Tempeln.
Ältere Spuren der Besiedlung zeigen die Höhlen in Bineki Tola am Ufer des Shakkar-Flusses. Dort befinden sich Felsmalereien aus chalkolithischer und mesolithischer Zeit; ihr Alter wird mit bis zu etwa 10.000 Jahren angegeben. Einen anderen Einblick in örtliche Handwerkskunst bietet das Dorf Chichali: Dort werden Gefäße aus Peetal hergestellt, einer Metalllegierung aus Kupfer und Zink.
Narmada und die Landschaft des Distrikts
Die Narmada fließt im nördlichen Teil des Distrikts von Osten nach Westen. Barman Ghat liegt an ihrem Ufer; dort fließt die Narmada in sieben Flussarmen. Im größeren Landschaftsrahmen liegt Vindhyachal am nördlichen Rand des Distrikts, während sich die Satpura-Bergketten entlang seiner Südseite erstrecken.
Zum Landschaftsbild gehört außerdem das Veerangana-Durgavati-Tigerreservat. Es erstreckt sich über die Distrikte Narsinghpur, Sagar und Damoh und umfasst 2.339 Quadratkilometer.
Regionale Küche und Orientierung
Eine saisonale Spezialität sind Jalebis, die im Winter mit Jaggery-Sirup gesüßt und mit Poha gegessen werden. Bharta Bati ist ein verbreitetes Gericht im Distrikt und auf Märkten leicht erhältlich. In der Küche stehen damit eine ausdrücklich winterliche Kombination und ein verbreitetes Gericht mit unterschiedlichen Rollen nebeneinander. Im Tehsil Kareli gibt es zudem eine Gur-Mandi, also einen Markt für Jaggery.
Für die Orientierung zwischen den genannten Orten verlaufen zwei Straßenrouten über mehrere Bezugspunkte: Die Nationalstraße NH 26 führt über Kareli, Narsinghpur und Mungwani. Die Staatsstraße MP SH 22 verläuft über Gadarwara, Narsinghpur und Jabalpur. Die Orte und Routen bilden unterschiedliche Anhaltspunkte für diese Planung.
Weitere Reiseziele entdecken: Khairi, Tikamgarh, Panna, Dewas, Hoshangabad, Shahdol, Umaria, Katni.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Madhya Pradesh.