Zum Inhalt

Hosa Kannambadi: Venugopala Swamy Temple und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Hosa Kannambadi

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Hosa Kannambadi ist durch den Venugopala Swamy Temple und seine Ortsgeschichte geprägt. Wenn Sie Hotels für eine Reise in den Ort suchen, können diese Themen bei der Entscheidung helfen, ob das Ziel zu Ihren Interessen passt: Tempelarchitektur, der Wiederaufbau eines alten Bauwerks, die Geschichte der Umsiedlung und Vogelbeobachtung. Der Tempel steht zugleich in einer Landschaft, die vom KRS-Damm mitgeformt wurde.

Landschaft am KRS-Damm

Der neue Venugopala Swamy Temple liegt auf einer Halbinsel, die durch die Rückstaugewässer des KRS-Damms gebildet wird. Die Halbinsel ist damit der geografische Rahmen des Bauwerks: Ihre Form gehört zum Landschaftsbezug des Tempels. Für Ihre Einordnung Hosa Kannambadis verbindet diese Lage die Tempelgeschichte mit einer Umgebung, deren Gestalt durch den Rückstau geprägt ist.

Granitbau im Hoysala-Stil

Der restaurierte Venugopala Swamy Temple ist ein massiver Granitbau im Hoysala-Stil und gilt als Beispiel für Hoysala-Architektur. Material und Stil bezeichnen unterschiedliche Eigenschaften: Granit beschreibt den Baustoff, Hoysala die architektonische Einordnung. Für Architekturinteressierte verbindet der Tempel so einen konkreten Baustoff mit einer klaren Stileinordnung.

Tempelgeschichte und zeitlicher Vergleich

Der Venugopala Swamy Temple wurde im 12. Jahrhundert n. Chr. etwa zur selben Zeit wie der Chennakesava Temple in Somanathapura erbaut, das damals im Distrikt Mysore lag. Der Vergleich gibt Ihnen einen zweiten benannten Tempel als zeitlichen Bezugspunkt. Er ordnet den Venugopala Swamy Temple in eine ungefähre Epoche ein und ergänzt die Betrachtung des Bauwerks um eine historische Perspektive.

Wiederaufbau und weitere Merkmale

Zu seiner Baugeschichte gehört ein Wiederaufbau: Die Steine des alten, behauenen Tempels am KRS-Damm wurden abgetragen und in Hosa Kannambadi mit ausgebildeten Kunsthandwerkern und Bildhauern wieder aufgebaut. Auch etwa sechs Fachleute aus Tamil Nadu waren an der Rekonstruktion beteiligt. Damit stehen in der Tempelgeschichte zwei unterschiedliche zeitliche Perspektiven nebeneinander: die Erbauung im 12. Jahrhundert und der spätere Wiederaufbau mit den abgetragenen Steinen.

Anzeige

Außerhalb des Haupthofs steht eine Nachbildung des Hampi Stone Chariot. Sie ist ein weiteres benanntes Element des Tempelkomplexes und durch ihre Lage vom Haupthof unterschieden. Zudem gilt der Venugopala Swamy Temple als Ort zur Vogelbeobachtung. Das erweitert den thematischen Zugang über die Baugeschichte hinaus: Wenn Sie neben Architektur auch Naturbeobachtung in Ihre Reiseüberlegungen einbeziehen, ist dieser Bezug für die Wahl des Reiseziels relevant.

Ortsgeschichte im regionalen Zusammenhang

Im weiteren regionalen Zusammenhang ist Hosa Kannambadi von Kannambadi zu unterscheiden. Beim Bau des Krishna Raja Sagara-Damms wurde das Dorf Kannambadi von den Rückstaugewässern überflutet; seine Bewohner wurden in die neue Ortschaft Hosa Kannambadi umgesiedelt. Die beiden Namen bezeichnen unterschiedliche Orte in einer historischen Abfolge: das überflutete frühere Dorf und die neue Ortschaft. Diese Unterscheidung hilft, die Umsiedlungsgeschichte von der heutigen Ortsbezeichnung abzugrenzen. Sowohl die Lage des Tempels auf einer Halbinsel als auch die Überflutung Kannambadis stehen im Zusammenhang mit den Rückstaugewässern des Damms, beschreiben jedoch unterschiedliche geografische Sachverhalte.

Weitere Reiseziele entdecken: Karnataka, Gollarahalli, Chowdenahalli, Melukote

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mandya.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.