Mandya: Tempelgeschichte und Tempelarchitektur
Unterkünfte in Mandya
In Mandya können Sie Tempelgeschichte und Bauformen an mehreren Orten im Mandya Taluk entdecken. Die Themen reichen von einer Inschrift aus dem Jahr 1276 bis zu einer Tempelanlage mit einer gemeinsamen Halle, die Merkmale einer offenen und einer geschlossenen Halle vereint. Wenn Sie ein Hotel in Mandya suchen, hilft es bei der Reiseplanung, zunächst die Orte und Aspekte auszuwählen, die Sie besonders interessieren: Skulpturen, historische Zeugnisse oder die Gestaltung eines Tempels.
Inschriften, Skulpturen und Überlieferungen
Im Anantapadmanabha-Tempel in Hosabudanuru befindet sich eine hohe, vierarmige Keshava-Skulptur. Sie steht auf einem Garuda-Sockel und ist in stehender Haltung dargestellt. Haltung, Sockel und die vier Arme geben der Betrachtung konkrete Anknüpfungspunkte. Eine Inschrift im selben Tempel stammt aus dem Jahr 1276 n. Chr. Sie verzeichnet eine gemeinsam gewährte Waldfläche bei Guttalu für die Mahajans von Budanur, auch Udbhava Sarvajna Padmanabhapura genannt. Damit steht neben dem skulpturalen Detail ein datiertes Zeugnis über eine Zuwendung an eine benannte Gemeinschaft und einen bestimmten Ort.
Der Kashi-Vishwanatha-Tempel in Hosabudanuru ist ein weiterer Hoysala-Schrein. So treffen sich in diesem Ort unterschiedliche Anknüpfungspunkte: die Keshava-Skulptur und Inschrift im Anantapadmanabha-Tempel sowie die Einordnung des Kashi-Vishwanatha-Tempels als Hoysala-Schrein.
Im Dorf Sathanur liegt der Sri-Kambada-Narasimha-Swamy-Tempel. Eine Inschrift besagt, dass er um das 15. Jahrhundert errichtet wurde. Diese ungefähre zeitliche Einordnung lässt sich den genau datierten Angaben zur Inschrift in Hosabudanuru gegenüberstellen: Hier steht die Bauzeit im Vordergrund, dort ein Schriftzeugnis aus dem Jahr 1276.
Auch eine lokale Überlieferung bietet einen eigenen Zugang zur Geschichte der Region. Der Ursprungsbericht des Sri-Lakshmi-Janardhana-Swamy-Tempels bringt den Namen Mandya mit dem Weisen Mandavya in Verbindung, der in Ved Aranya Buße praktiziert haben soll. Die Erzählung ist als Tempelüberlieferung formuliert und nicht als gesicherte Erklärung der Herkunft des Namens.
Tempelbau und Orte im Mandya Taluk
Der Basaralu-Mallikarjuna-Tempel liegt im Dorf Baresalu im Mandya Taluk. Er wurde um 1234 n. Chr. von Harihara Dhannayaka während der Herrschaft von König Vira Narasimha II. des Hoysala-Reichs erbaut. Seine dreiteilige Grundrissgestaltung unterscheidet ihn in der Beschreibung von den zuvor genannten Tempeln: Drei Tempel sind durch eine gemeinsame Halle verbunden. Diese Halle verbindet Merkmale einer offenen und einer geschlossenen Halle. Wer sich für Architektur interessiert, kann hier sowohl die Gliederung der Anlage als auch die Verbindung der Tempel durch den gemeinsamen Raum in den Blick nehmen.
In Ganadalu befinden sich der Sri-Basaveshwara-Tempel, ein Brahma-Tempel und ein antikes Kalyani. Damit gehören zu den benannten Sehenswürdigkeiten dieses Ortes neben Tempeln auch ein weiteres historisches Merkmal. Zusammen mit Hosabudanuru, Sathanur und Baresalu ergibt sich ein Überblick über verschiedene im Mandya Taluk gelegene Orte und ihre jeweils eigenen Tempel- oder Geschichtsbezüge.
Hotels für Ihre Reise nach Mandya suchen
Für die Auswahl eines Hotels können Sie zuerst festlegen, welche der genannten Themen Ihre Reise prägen soll: die Skulptur und Inschrift in Hosabudanuru, die ungefähr datierte Tempelgründung in Sathanur, die Bauform des Basaralu-Mallikarjuna-Tempels oder die Sehenswürdigkeiten in Ganadalu. Die Ortsnamen helfen dabei, die einzelnen Tempelbezüge auseinanderzuhalten.
Weitere Reiseziele entdecken: Karnataka, Hosa Kannambadi, Gollarahalli, Melukote, Chowdenahalli, Chikmagalur, Dakshina Kannada, Kolar.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Karnataka.