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Unterkünfte in Pingdingshan
Im Bezirk Xinhua liegen die Xiangshan-Tempelanlage und der Bailuzhou-Nationalstadtfeuchtgebietspark; das Pingdingshan Museum widmet sich der Geschichte, Kultur und Stadtplanung Pingdingshans. Diese Themen bieten unterschiedliche Anhaltspunkte, um Ihre Interessen für die Reise einzuordnen.
Tempelgeschichte und Baukunst
Die Xiangshan-Tempelanlage liegt auf dem Gipfel des Huozhu-Berges im Nordwesten des Bezirks Xinhua. Ihre Gründung fällt in die späte Östliche-Han-Zeit. Als buddhistischer Kulturort ist die Anlage mit religiösen Aktivitäten, buddhistischer Musik und religiösen Zeremonien verbunden.
Ein markantes Bauwerk der Anlage ist die Dabeiguanyin-Dashi-Pagode. Die 33 Meter hohe Ziegelpagode wurde 1068 errichtet, ist achteckig und hat neun Stockwerke mit dicht übereinanderliegenden Dachvorsprüngen. Sie ist als nationales Schlüssel-Kulturdenkmal geschützt. Für die historische Einordnung sind zwei Zeitangaben auseinanderzuhalten: Die späte Östliche-Han-Zeit bezieht sich auf die Gründung der Tempelanlage, 1068 auf die Errichtung der Pagode.
Auch die Cai-Jing-Stele in der Xiangshan-Tempelanlage ist als nationales Schlüssel-Kulturdenkmal geschützt. Im Xiangshan-Tempel befinden sich insgesamt 13 Steininschriften. Als bekannteste gilt die Stele „香山大悲菩萨传“: Jiang Zhiqi verfasste den Text, Cai Jing schuf die Kalligraphie. So ergänzen Schrift und Bauwerk die religiöse Geschichte um zwei unterschiedliche Formen des kulturellen Erbes.
Feuchtgebiet und Landschaft
Der Bailuzhou-Nationalstadtfeuchtgebietspark wurde 2009 vom chinesischen Ministerium für Wohnungsbau und Stadt-Land-Entwicklung als nationaler Stadtfeuchtgebietspark anerkannt. Er umfasst einen künstlichen See von 350 Mu und eine Feuchtgebietsfläche von 158 Mu. Die Zahlen beziehen sich auf unterschiedliche Bestandteile des Parks und geben deren Flächen jeweils separat an.
Im Park wachsen natürlich zahlreiche Schilf- und Kalmuspflanzen. Zu den dort lebenden Tieren zählen Vögel, Frösche, Reptilien, Hasen und Igel; im Park hat sich ein kleines Ökosystem gebildet. Damit unterscheiden sich die Themen des Bailuzhou-Parks deutlich von denen der Xiangshan-Tempelanlage: Hier stehen Feuchtgebietsflächen, Pflanzen und Tiergruppen im Vordergrund, dort Architektur, Inschriften und buddhistische Kultur.
Stadtgeschichte und weitere Kulturorte
Das Pingdingshan Museum besitzt mehr als 30.000 Kulturgegenstände. Die Ausstellungen behandeln die Geschichte und Kultur von Pingdingshan sowie die Stadtplanung. Damit kommt zur religiösen Geschichte und zu den Naturthemen eine stadthistorische Perspektive hinzu.
Der Tourismuspark Yigoucheng verbindet Kulturerlebnisse, Besichtigungen, Ferienerholung und kulinarischen Genuss. Zu seinen Bestandteilen zählen die 98-Gasse, der Zukunftsplatz und der Sonnenwagen. Hinzu kommen eine beliebte Imbissstraße, das Eagle City Impression Museum und die Fotoausstellung „Meine Familie in Yingcheng“. Die Ausstellung „河南非遗文化展“ widmet sich dem immateriellen Kulturerbe Henans. Wenn Sie einen Besuch des Parks konkret planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.
Weitere historische und gestalterische Themen finden sich an der Huangshanzhai-Stätte des Massakers und auf dem Yingcheng-Platz. An der Stätte sind Teile der Befestigungsmauer erhalten; eine Gedenkstele erinnert an die Opfer des Huangshan-Massakers. Auf dem Yingcheng-Platz stehen die vier großen Skulpturen „Frieden“, „Freundschaft“, „Lied“ und „Tanz“.
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