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Zhangjiakou entdecken

Unterkünfte in Zhangjiakou

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zhangjiakou bietet mehrere historische und kulturelle Schwerpunkte: Dajingmen steht für die Geschichte der Chinesischen Mauer, Zhangjiakou Fort für den Tee-Pferde-Handel und das Stadtmuseum für unterschiedliche Kapitel der Stadtgeschichte. Wenn Sie ein Hotel in Zhangjiakou suchen, können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, welche dieser Themen Sie besonders interessieren.

Dajingmen: Mauerpass und Handelsgeschichte

Dajingmen liegt am nördlichen Rand des Stadtgebiets von Zhangjiakou und wurde 1644 errichtet. Neben Shanhaiguan, Juyongguan und Jiayuguan zählt der Pass zu den vier großen Pässen der Chinesischen Mauer. Sein Name ist unter diesen vieren der einzige, der das Wort „Tor“ enthält. Beim Mauerabschnitt und beim späteren breiten Tor kommen unterschiedliche historische Phasen zusammen: Der Abschnitt war ein wichtiger Teil des militärischen Verteidigungssystems von Xuanfu in der Ming-Zeit. Er wurde zunächst im zehnten Jahr der Yongle-Ära als Steinmauer errichtet und im 21. Jahr der Chenghua-Ära mit Ziegeln verkleidet.

Dajingmen war nicht nur militärisch bedeutsam. Der Abschnitt diente zugleich als Handelsort zwischen landwirtschaftlich geprägten Gebieten und Weidegebieten; von hier aus entwickelte sich die Zhangku-Handelsroute. In der Qing-Zeit wurde das breite Dajingmen-Tor für den Handel zwischen dem chinesischen Kernland und der Steppe errichtet. Anschließend wurde es zu einem Ort des wirtschaftlichen und kulturellen Austauschs zwischen Steppen- und Agrarzivilisation. Damit lässt sich an Dajingmen sowohl die Verteidigungs- als auch die Handelsgeschichte der Region nachvollziehen.

Auch die Landschaftsbeziehung ist klar umrissen: Der Dajingmen-Abschnitt verbindet den östlichen und den westlichen Taiping-Berg. Diese Verbindung ergänzt die historische Bedeutung des Passes um einen konkreten Bezug zur Umgebung, ohne die Baugeschichte von der Handelsgeschichte zu trennen.

Festung und ehemalige Amtssitze

Zhangjiakou Fort, auch Baozili genannt, bewahrt eine relativ vollständig erhaltene Gebäudegruppe aus der Ming- und Qing-Zeit. Das Fort ist zugleich ein historisches Zeugnis des Tee-Pferde-Handels. In dieser Festung befindet sich das Zhangjiakou-Fort-Postamt. Es verbindet grundlegende Postdienste mit einem besonderen Gedenkpoststempel, Postkarten zur historischen Festungsstadt und Themenbriefen sowie -karten zur Teehandelsroute. Hinzu kommen Post-Kulturprodukte zum immateriellen Kulturerbe und eine „Zeitkapsel“-Mitmachstation, an der Besucher persönliche Nachrichten für die Zukunft versenden können. Das Postamt wurde am 29. Mai 2026 eröffnet. Prüfen Sie vor einem Besuch, ob der Betrieb und die Besucherangebote aktuell verfügbar sind.

Ein weiterer historischer Schwerpunkt ist der ehemalige Sitz des Generalgouverneurs von Chahar, auch Dewang Mansion genannt. Das Gebäude ist als nationales Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung ausgewiesen und umfasst vier erhaltene Hofbereiche mit weitgehend intakter Anlage. Es ist das einzige in Zhangjiakou relativ vollständig erhaltene Verwaltungsgebäude aus der Qing-Zeit. Bis zum Ende dieser Dynastie waren dort 61 Generalgouverneure tätig. Während der Republikzeit folgten acht Generalgouverneure und 13 Provinzregierungschefs; nach der Befreiung diente der Ort als Sitz der Volksregierung der Provinz Chahar. Die aufeinanderfolgenden Nutzungen geben dem Gebäude einen eigenständigen Platz neben der Festungs- und Handelsgeschichte.

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Museen und Kulturangebote

Das Stadtmuseum Zhangjiakou zeigt vier thematische Ausstellungen: zur alten Geschichte Zhangjiakous, zur modernen Revolutionsgeschichte, zur gemeinsamen Geschichte von Beijing und Zhangjiakou sowie zur internationalen Handelsgeschichte der Zhangku-Teehandelsroute. Damit stehen dort mehrere Perspektiven nebeneinander, von der Stadtgeschichte bis zu den Verbindungen des Handels. Ein Profil des Museums vom 27. September 2023 nennt einen Bestand von 3.632 Kulturgütern: neun Objekte der nationalen ersten Schutzklasse, 99 der zweiten und 457 der dritten.

Auf der Mingdekou-Straße gehören ein Volkskundemuseum für Haferprodukte und Angebote zum Verkleiden und Fotografieren zum kulturellen Angebot. Daneben verbindet die Straße Volkskundeerlebnisse mit Kultur- und Kreativangeboten, Unterhaltung und Freizeitkonsum. So setzt sie die historische Blüte des Handelsviertels an der Zhangku-Handelsroute in zeitgemäßer Form fort. Die konkrete Zusammensetzung der kommerziellen Angebote kann sich ändern.

Für Ihre Reiseplanung bietet Zhangjiakou damit verschiedene Themen, die Sie getrennt oder im Zusammenhang betrachten können: die Bau- und Verteidigungsgeschichte an der Mauer, den Handel zwischen Agrargebieten und Steppe sowie Museums- und Festungsgeschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Handan, Baoding, Shijiazhuang, Chengde, Xingtai, Hengshui, Tangshan, Qinhuangdao.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hebei.

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