Lomé – Unabhängigkeit, Kultur und tropisches Grün
Unterkünfte in Lomé
Wenn Sie ein Hotel in Lomé suchen, können Sie Ihre Reise an den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren. Die Stadt bietet Anknüpfungspunkte zur Unabhängigkeitsgeschichte Togos, zu historischen und ethnografischen Themen, zu tropischem Grün und zu lokalen Gerichten. So reicht der Blick auf Lomé von Denkmälern und Museumsthemen bis zu Parklandschaft und Küche.
Unabhängigkeit und Geschichte
Das Monument de l’Indépendance erinnert an Togos Unabhängigkeit vom 27. April 1960. Voraus gingen 75 Jahre der Herrschaft, zunächst überwiegend durch Deutschland und anschließend durch Frankreich. Diese Abfolge ordnet das Monument in die Unabhängigkeitsgeschichte ein. Es steht auf einer zwei Hektar großen grünen Esplanade, die dem Gedenkort auch einen landschaftlichen Charakter gibt.
Im weiteren regionalen Umfeld war die Küste von Lomé Schauplatz des Dreieckshandels und kolonialer Handelsbeziehungen.
Das Musée national und seine Themen
Im Palais des Congrès in Lomé befindet sich das Musée national, ein historisches und ethnografisches Museum. Seit seiner Eröffnung 1974 zeigt es historische Überreste, ethnografische Gegenstände der Völker Togos sowie Dokumente und Fotografien zu den ersten Kontakten Togos mit Europa, zur Kolonialzeit, zum Unabhängigkeitskampf und zu den Staatsoberhäuptern des unabhängigen Togo. Einige Dokumente der Sammlung behandeln außerdem den Sklavenhandel an der Côte des Esclaves und in Togo. Damit umfasst die Sammlung materielle Zeugnisse ebenso wie Bild- und Schriftmaterial zu mehreren Phasen der Landesgeschichte.
Palais de Lomé und Park
Der Palais de Lomé wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Nacheinander diente er als Gouverneurspalast, als Residenz hochrangiger Gäste und kurzzeitig als Regierungssitz. Die Abfolge macht sichtbar, wie sich die Funktion des Gebäudes im Laufe der Zeit veränderte. Der Park des Palais beherbergt große, jahrhundertealte tropische Bäume und eine vielfältige Biodiversität. Historische Nutzung und Parkmerkmale geben zwei unterschiedliche Perspektiven auf den Palais.
Lokale Küche in Lomé
Auch die lokale Küche bietet einen eigenen Zugang zu Lomé. Zu den lokalen Spezialitäten zählen Djinkoumè aus Mais und Foufou aus Yams oder Maniok. Wenn kulinarische Themen zu Ihren Reiseinteressen zählen, geben diese beiden Gerichte einen konkreten Ansatzpunkt für die Beschäftigung mit Lomés Küche.
Maritime: regionaler historischer Kontext
Im übergeordneten Reiseziel Maritime steht in Agbodrafo das Maison Wood, auch Maison des Esclaves genannt. Das Gebäude im afrobrasilianischen Stil wurde kurz nach 1835 erbaut und von John Wood, einem schottischen Kaufmann, bewohnt. Das Haus ist etwa 21 m lang und 10 m breit, hat sechs Zimmer und einen Salon. Ein 1,50 m tiefer Keller erstreckt sich entlang des gesamten Gebäudeumfangs.
Aného, ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Maritime, ist eine alte Stadt nahe der Grenze zu Benin und liegt etwa 50 km östlich von Lomé. Die Stadt war seit dem 15. Jahrhundert am transatlantischen Handel beteiligt. In Aného gibt es viele Kolonialgebäude, darunter deutsche. Die alten Gebäude zeugen von den ersten Kontakten mit europäischen Seefahrern und Kaufleuten sowie von der Kolonialzeit.
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