Zum Inhalt

Ngqushwa

Unterkünfte in Ngqushwa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

In Peddie lassen sich zwei historische Bezugspunkte unterscheiden: das UmQwashu Memorial Site und der alte Wachturm. Das Memorial ist mit einem Eid aus dem Jahr 1835 verbunden; der Turm wurde 1841 errichtet. Die zeitliche Abfolge ordnet die Themen, während ihre unterschiedlichen Schwerpunkte zwei eigene Zugänge zur Geschichte eröffnen.

Das UmQwashu Memorial Site

Das UmQwashu Memorial Site besteht aus einem Milkwood-Baum (umqwashu), einer Freiluft-Interpretation der Makanda Heritage Route und einem alten Wellblechschuppen. Der Name der Stätte greift die Bezeichnung des Baumes auf: „umqwashu“ steht beim Milkwood-Baum und zugleich im Namen des Memorials. Die Freiluft-Interpretation richtet den Blick auf die Makanda Heritage Route; der alte Schuppen ergänzt die Zusammenstellung um ein bauliches Element. Damit gehören zum Memorial sowohl ein konkreter historischer Bezug als auch mehrere unterschiedliche Bestandteile, die seine Beschreibung prägen.

Der Eid, mit dem das Memorial verbunden ist, wurde von einer Gruppe amaMfengu am 14. Mai 1835 abgelegt. Zuvor war die Gruppe von Butterworth nach Peddie migriert. Die Geschichte lässt sich daher als Abfolge lesen: erst die Migration, danach der Eid. Das genaue Datum verankert die Handlung zeitlich, während Butterworth und Peddie den genannten Migrationsweg bezeichnen. Für die Einordnung der Erinnerung gehören diese Einzelheiten zusammen.

Der alte Wachturm und die zeitliche Einordnung

Der alte Wachturm von Peddie wurde 1841 auf einem Hügel errichtet, rechtzeitig, um einem Angriff von 4.000 Xhosa standzuhalten. Anders als beim Memorial, dessen Bezugspunkt ein Eid nach einer Migration ist, richtet sich der Blick hier auf ein Bauwerk und die Bedrohung, der es standhalten sollte. Der Hügel gehört zur konkreten Beschreibung des Turms; Errichtungsjahr und Angriff geben den historischen Rahmen. So lässt sich die Turmgeschichte als eigener Schwerpunkt neben der Erinnerung an den Eid betrachten.

Anzeige

Auch die Jahreszahlen ergeben eine klare Chronologie: Auf den Eid vom 14. Mai 1835 folgt die Errichtung des Turms im Jahr 1841. Zwischen den Daten liegen sechs Jahre. Die Gegenüberstellung hält unterschiedliche Fragen auseinander: 1835 geht es um den Eid nach der Migration der amaMfengu; 1841 um den Bau des Turms im Zusammenhang mit einem Angriff. Wenn Sie sich mit Peddies Vergangenheit beschäftigen, können Sie so zwischen einer Geschichte über Migration und Eid und einer über Bauwerk und Bedrohung unterscheiden.

amaMfengu im weiteren regionalen Umfeld

Im weiteren regionalen Umfeld erweitert sich die Perspektive auf die amaMfengu. Sie gehörten zu den ersten afrikanischen Konvertiten; außerdem waren sie die Ersten, die einen Pflug verwendeten und Weizen anbauten. Damit kommen neben den konkreten Bezugspunkten in Peddie religiöse Konversion und Landwirtschaft als weitere historische Themen in den Blick. „Konvertiten“ bezeichnet Menschen, die zu einer Religion übertreten. Der regionale Blick weitet den Maßstab: Statt eines einzelnen Datums und Ortes stehen die Geschichte der Gruppe und zwei unterschiedliche Themenfelder im Vordergrund. Wenn Sie die historischen Schwerpunkte vergleichen, können Sie die Erinnerung an den Eid, die Geschichte des Turms und den breiteren amaMfengu-Kontext jeweils für sich betrachten.

Weitere Reiseziele entdecken: Lady Grey, Aliwal North, Rhodes, Mount Fletcher, Maclear

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Joe Gqabi.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.