Umkhanyakude: Küsten, Seen und Wildnis
Unterkünfte in Umkhanyakude
Umkhanyakude verbindet Meeresnatur, Feuchtgebiete und Tierwelt mit Orten von historischer Bedeutung. Im iSimangaliso Wetland Park umfasst das Schutzgebiet Südafrikas größtes Meeresschutzgebiet. Sodwana Bay, Kosi Bay, Lake Sibaya und False Bay setzen jeweils eigene Akzente. Für Ihre Reiseplanung ist diese Vielfalt ein guter Ausgangspunkt: Überlegen Sie, ob Sie vor allem Riffe, Seen und Vögel, Wildbeobachtungen oder Geschichte in den Mittelpunkt stellen möchten.
Meer, Riffe und geführte Erlebnisse
Im iSimangaliso Wetland Park werden in allen Parkbereichen durch lizenzierte Betreiber geführte Touren angeboten. Das ermöglicht eine geführte Perspektive auf die unterschiedlichen Parkbereiche, ohne dass alle Touren dasselbe Naturthema haben müssen. Sodwana Bay steht besonders für das Meer: Die Bucht beherbergt die südlichsten Korallenriffe der Erde und gilt international als eines der zehn besten Tauchziele der Welt.
Während der Nistsaison können Besucher in Sodwana Bay an geführten Schildkrötentouren teilnehmen. Eine weitere Gelegenheit, Schildkröten zu erleben, bieten geführte Nachtwanderungen in der Kosi Bay. Dort ermöglichen sie Begegnungen mit nistenden Unechten Karettschildkröten und Lederschildkröten. Der Unterschied liegt im Rahmen des Erlebnisses: In Sodwana Bay sind die geführten Touren an die Nistsaison gebunden, während die Kosi-Bay-Beschreibung die nächtliche Wanderung und die beiden Arten in den Mittelpunkt stellt.
Seen und Feuchtgebiete
Die Kosi Bay besteht aus vier miteinander verbundenen Seen, die von Raffiapalmen und Mangroven geprägt sind. Neben dieser Landschaft können Besucher dort die traditionelle nachhaltige Fischereipraxis der Thonga und die aus Schilf gefertigten Fischfallen aus erster Hand erleben. Das Naturerlebnis verbindet sich hier mit einem Einblick in eine lokale Tradition.
Der Lake Sibaya ist der größte natürliche Süßwassersee im südlichen Afrika und ein Ramsar-Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung. Zudem ist er als Important Bird Area klassifiziert; dort wurden 279 Vogelarten nachgewiesen. Diese Zahlen geben der Vogelwelt einen besonderen Platz im Bild des Sees. Für die Orientierung mit dem Fahrzeug ist eine weitere Angabe wichtig: Die Sandpisten am Ufer des Lake Sibaya sind ausschließlich für Fahrzeuge mit Allradantrieb geeignet.
False Bay ist Teil des westlichen Ufers des Lake St Lucia, des größten Ästuarsystems Afrikas. Das Gebiet schützt seltene Sandwaldökosysteme, Feuchtgebiete, Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Vogelarten. Für Spaziergänge bietet False Bay drei selbstgeführte Wanderwege: den Mphophomeni Trail, den Ingwe Trail und den Dukandlovu Trail. So können Sie zwischen einer eigenständigen Wanderung und einer geführten Tour in einem anderen Teil des Reiseziels unterscheiden.
Wildbeobachtung und Geschichte
In uMkhuze leben die Big Five, Geparden und Afrikanische Wildhunde. Bei den Wasserstellen zwischen dem kuMasinga Hide und dem Ramsar-gelisteten Nsumo Pan ermöglichen Beobachtungen von Wildtieren und Vögeln eine weitere Perspektive auf das Gebiet. Am Ufer des uMkhuze River liegt außerdem der einzige unberührte einheimische Feigenwald seiner Art in Afrika. Die Kombination aus Tierwelt, Vogelbeobachtung und diesem besonderen Wald macht uMkhuze zu einem eigenen Schwerpunkt neben den Küsten- und Seelandschaften.
Auch Geschichte gehört zu den möglichen Interessen bei der Reiseplanung. Der Hluhluwe-iMfolozi Park ist reich an Geschichte, die bis in die frühe Eisenzeit und die Blütezeit des Zulu-Königreichs unter König Shaka zurückreicht. So beginnen Sie die Suche mit einem klaren Schwerpunkt statt mit einer pauschalen Vorstellung von der Region.
Weitere Reiseziele entdecken: Mtubatuba, Mkuze, Hluhluwe, Santa Lucia, Durban Metro, East Griqualand, Sisonke, Indlovu DC.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kwazulu-Natal.