Jigawa entdecken: Vogelwelt, Felskunst und Traditionen
Unterkünfte in Jigawa
Vogelwelt im Baturiya-Feuchtgebiet
Das Baturiya-Feuchtgebiet ist Lebensraum für viele Zugvögel aus Australien, Europa, Asien und Lateinamerika sowie für einheimische Vogelarten. Es zieht Vögel aus aller Welt an; die Vereinten Nationen erkennen es als Tourismusgebiet von internationaler Bedeutung an. Wenn Sie Naturthemen in den Mittelpunkt stellen, ist das Feuchtgebiet ein markanter Aspekt Ihrer Reiseauswahl.
Felskunst in Birnin Kudu
In Birnin Kudu stehen unterschiedliche Formen von Felskunst im Mittelpunkt. Die Dutsen Mesa Rock Painting Site umfasst Felsmalereien, einen Felsgong und einen Felsüberhang. Die Dutsen Habude Rock Painting Site besteht aus zwei Felsüberhängen auf unterschiedlichen Ebenen und weist zahlreiche Malereien langhörniger, buckelloser Rinder auf. Bei der Dutsen Murufu Site ist ein kurzhörniger Bulle dargestellt; daneben gibt es weitere, blasser ausgeführte Malereien. Die Dutsen Murufu Site wurde am 5. Dezember 1964 zum National Monument erklärt.
Feste und Landschaft in Jigawa
Zu Jigawas Festen gehören Kokawa, traditionelles Ringen, und Dambe, traditionelles Boxen. Beide finden meist am Ende der Erntezeit statt. Wenn Sie gezielt eines dieser Feste erleben möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstermine vor Ihrer Reise.
Um Dutse, die Hauptstadt des Bundesstaates Jigawa, ist die Gegend felsig und weist einige niedrige Hügel auf. Das bildet einen anderen Landschaftsakzent als das Baturiya-Feuchtgebiet: Dort steht die Vogelwelt im Mittelpunkt, während die Hauptstadtumgebung von Felsen und niedrigen Erhebungen geprägt ist.
Weitere Kulturperspektiven in Nigeria
Für einen breiteren Blick auf Nigeria ist Sukur ein eigenständiges Kultur- und Landschaftsbeispiel. Sukurs Geschichte von Eisenverhüttung, florierendem Handel und starken politischen Institutionen reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Die Landschaft umfasst Terrassenfelder, Trockensteinbauten und gepflasterte Steinwege. Der Hidi ist das politische und spirituelle Oberhaupt der Gemeinschaft; sein Trockensteinpalast ist von zahlreichen Schreinen umgeben, darunter auch einige aus Keramik. Viele stillgelegte Schachtöfen zur Eisenverhüttung sind erhalten. Sie wurden mit Blasebälgen betrieben und standen gewöhnlich nahe den Häusern ihrer Besitzer. Die traditionelle Terrassenlandwirtschaft und die damit verbundenen Ritualsysteme bestehen weiterhin; regelmäßig begangene Feste und Zeremonien gelten als Zeichen kultureller Kontinuität.
In Nigeria geben auch weitere Feste Einblicke in die Yoruba-Kultur. Das jährliche Prozessionsfest am Osun-Osogbo Sacred Grove dauert zwölf Tage im Juli und August. Es erneuert die Verbindung zwischen der Göttin und den Menschen der Stadt und trägt zum Erhalt der lebendigen Yoruba-Kulturtraditionen bei. Das Sango Festival of Oyo markiert im August den Beginn des Yoruba Traditional New Year und ist Ahnenverehrung; es findet in Sango nahe dem antiken Koso Temple statt. Zu Beginn des Sango Festival of Oyo am Vorabend des Yoruba New Year im August teilen und essen Anhängerinnen, Anhänger und Verehrer von Sango geröstete neue Yamswurzeln und Palmöl.
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