Edo: Regenwald und Benin-Kunst entdecken
Unterkünfte in Edo
Edo eröffnet zwei unterschiedliche Blickwinkel auf Natur und Kulturerbe Nigerias. Im Okomu National Park im Bundesstaat Edo steht ein Regenwaldökosystem im Mittelpunkt; das Benin City National Museum beherbergt Benin-Kunst und historische Antiquitäten aus verschiedenen Teilen des Landes. Der Palast des Oba von Benin ist das Zuhause des Oba. Für Ihre Reiseplanung sind das verschiedene Themen: Natur, Kunst und Geschichte. Wenn Sie Hotels in Edo suchen, überlegen Sie zunächst, welche dieser Interessen Ihren Aufenthalt prägen sollen.
Regenwald und Aktivitäten im Okomu National Park
Der Okomu National Park ist ein Regenwaldökosystem; 1935 wurde er aus dem früheren Okomu Forest Reserve als Schutzgebiet ausgewiesen. Der Parkdienst bezeichnet Okomu als den kleinsten der sieben Nationalparks Nigerias; die Zahl der Nationalparks kann sich ändern.
Eine Broschüre von 2023 nennt als Aktivitäten Wildtierbeobachtung, Klettern im Baumhaus, Schwimmen, Vogelbeobachtung, Sportfischen und Picknicken. Außerdem werden ein Wildniserlebnis, Kanufahren auf den Flüssen Osse und Okomu, ein Besuch am Odighi Pond und ein Spaziergang auf dem erhöhten Baumwipfelweg aufgeführt. Diese Auswahl lässt sich für die Planung in Tierbeobachtung, Unternehmungen auf dem Wasser und Wege gliedern. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, welche der genannten Aktivitäten aktuell verfügbar sind.
Kunst, Geschichte und Besucherziele in Edo
Das Benin City National Museum beherbergt Benin-Kunst und historische Antiquitäten aus verschiedenen Teilen Nigerias. Der Palast des Oba von Benin ist das Zuhause des Oba und bildet einen anderen kulturellen Bezugspunkt als die Museumssammlung. Auch der Gelegele Historical Port wird im Bundesstaat Edo als Besucherziel genannt. Wenn Sie ihn in Ihre Planung aufnehmen, informieren Sie sich vorab über die Besuchsmöglichkeiten.
Nigeria im größeren Zusammenhang
Die folgenden Beispiele ergänzen den Blick auf Nigeria auf Landesebene. Klimatische Unterschiede des Landes führen zu einem Nord-Süd-Gefälle verschiedener Lebensräume und Ökosysteme. Die alte Siedlung Sukur in Nigeria hat eine Geschichte der Eisenverhüttung, des florierenden Handels und starker politischer Institutionen, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Terrassenfelder, Trockensteinbauten und gepflasterte Steinwege prägen die Landschaft von Sukur. Der Hidi ist das politische und spirituelle Oberhaupt der Gemeinschaft; sein Palast besteht aus Trockenstein und ist von zahlreichen Schreinen umgeben, darunter einige aus Keramik.
Viele stillgelegte Schachtöfen zur Eisenverhüttung sind in Sukur erhalten. Sie wurden mit Blasebälgen betrieben und standen gewöhnlich nahe den Häusern ihrer Besitzer. Traditionelle Terrassenlandwirtschaft und die dazugehörigen Ritualsysteme bestehen fort. Regelmäßig begangene Feste und Zeremonien gelten als Zeichen kultureller Kontinuität.
Ein weiteres Beispiel ist das jährliche Prozessionsfest am Osun-Osogbo Sacred Grove. Es dauert zwölf Tage im Juli und August, erneuert die Verbindung zwischen der Göttin und den Menschen der Stadt und trägt zum Erhalt lebendiger Yoruba-Kulturtraditionen bei. Beim Sango Festival of Oyo wird im August der Beginn des Yoruba Traditional New Year markiert. Es ist eine Form der Ahnenverehrung in Sango nahe dem antiken Koso Temple. Zu Beginn des Festes am Vorabend des Yoruba New Year teilen und essen Anhängerinnen, Anhänger und Verehrer von Sango geröstete neue Yamswurzeln und Palmöl.
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