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Inhambane: Baugeschichte, Museum und Markt

Unterkünfte in Inhambane

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer ein Hotel in Inhambane sucht, kann die Stadt zunächst über ihre Baugeschichte, das Museu de Inhambane und den Markt als Reiseziel einordnen. Das Stadtbild bewahrt Gebäude von bemerkenswerter architektonischer Einheitlichkeit. Historische Bauwerke, Museumssammlungen und Marktleben setzen unterschiedliche kulturelle Akzente. Für die Reiseplanung lohnt es sich, diese städtischen Themen von den Naturgebieten in der Provinz Inhambane zu unterscheiden.

Historische Bauwerke im Stadtbild

Die Inhambane-Moschee wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. Die Igreja de Inhambane, auch Velha Igreja oder Velha Catedral de Inhambane genannt, stammt aus dem Jahr 1885. Die Sociedade Madal errichtete die Casa Oswald Hoffann 1890; anschließend übernahm die deutsche Firma Oswald Hoffann das Gebäude, um dort Handel zu treiben. Die Casa da Dona Adelaide Anna Teixeira, auch Palácio dos Fornaziny genannt, wurde 1902 erbaut und befindet sich an der heutigen Rua do Chimoio. Die genannten Bauzeiten reichen damit vom mittleren 19. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Auch Denkmäler und Kulturstätten erinnern in Inhambane an die Anwesenheit verschiedener Bevölkerungsgruppen.

Museumssammlungen und Markt

Zum Bestand des Museu de Inhambane gehört eine metallene Pá de Lobolo, die im Zusammenhang mit der Lobolo-Tradition einer Ehefrau überreicht wurde. Die Sammlungen umfassen außerdem Gegenstände aus der Kolonialzeit, historische Fotografien, Musikinstrumente, landwirtschaftliche Geräte, regionale Kulturobjekte und verschiedene für die afrikanische Kultur typische Gegenstände. So treffen im Museum unterschiedliche Arten von Objekten aufeinander, von Fotografien bis zu Geräten und Einzelstücken mit kulturellem Bezug. Wenn Sie einen Museumsbesuch planen, prüfen Sie am besten vorab die aktuellen Öffnungszeiten.

Auf dem Markt von Inhambane gibt es Kunsthandwerk wie auf den Märkten von Maputo; die Preise sind etwas niedriger. Auch die Geschichte des Marktes gehört zum Stadtporträt: Historisch galt der Freitag als Markttag, und an diesem Wochentag war der Andrang am größten. Der Grund war ein Schiff, das aus Südafrika kam und Minenarbeiter an Land brachte. Diese historische Bedeutung des Freitags beschreibt einen früheren Marktrhythmus.

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Naturgebiete in der Provinz Inhambane

Auf Ebene der Provinz Inhambane stehen neben der Stadt auch Schutzgebiete und Küstenlandschaften im Blick. Das 1964 eingerichtete Pomene National Reserve liegt im Distrikt Massinga und umfasst bewachsene Dünen, Savannen, Mangroven und Sümpfe. Im Schutzgebiet befinden sich die Ruinen des 1963 erbauten Hotel de Pomene. Der Mudocha-Fluss im Reserve eignet sich zum Kanufahren.

Der Zinave National Park liegt im Nordwesten der Provinz am Save-Fluss und bildet den Übergang zwischen feuchten tropischen und trockenen Gebieten. Seine Hauptattraktion ist der Uferwald am Save, in dem eine vielfältige Baumwelt und große Säugetiere leben. An der Küste der Distrikte Vilankulo und Inhassoro liegt der 1971 eingerichtete Bazaruto Archipelago National Park. Er erstreckt sich über fünf Inseln: Bazaruto, Benguerra, Magaruque, Santa Carolina und Bangué. Zu seinen Landschaften gehören Strände, natürliche Wasserbecken mit türkisfarbenem Wasser und große parabolische Dünen aus weißem Sand. In den Salzwasserlagunen leben Flamingos. Unter Wasser sind Begegnungen mit Dugongs, Delfinen und Meeresschildkröten möglich, aber nicht garantiert. So lässt sich Inhambane als Stadt mit Baugeschichte, Museum und Markt von den Natur- und Schutzgebieten der gleichnamigen Provinz unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Pemba, João, Vilankulo, Inhaca, Beira, Praia Do Bilene, Miramar, Ibo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mosambik.

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