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Kasungu: Waldlandschaften und traditionelle Eisenverhüttung

Unterkünfte in Kasungu

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Kasungu National Park wurde 1970 gegründet und umfasst 2.316 Quadratkilometer. Er liegt im Kasungu District auf dem Zentralafrikanischen Plateau. Zu den geschützten Landschaften gehören Miombo- beziehungsweise Brachystegia-Wälder sowie offene, grasbewachsene Dambo-Entwässerungssysteme. Damit stehen Wald und offene Entwässerungslandschaft als zwei unterschiedliche Naturthemen im Mittelpunkt.

Landschaft und kulturelle Spuren

Im Park befindet sich Malawis einzige erhaltene originale traditionelle Eisenschmelzstelle. Sie ist intakt und gut erhalten. Die Stätte ergänzt die Landschaft um ein konkretes Zeugnis traditioneller Eisenverhüttung. Für die Einordnung des Parks ergibt sich so neben Wald und Dambo-Systemen ein eigener kulturgeschichtlicher Aspekt.

Auch Wang’ombe Rumen gehört zu den markanten Sehenswürdigkeiten des Kasungu National Park. Der Inselberg ist Teil einer Gruppe von Inselbergen nahe der westlichen Parkgrenze. Der Park selbst ist außerdem Teil der grenzüberschreitenden Malawi-Zambia Transfrontier Conservation Areas.

Zufahrt zum Kasungu National Park

Der einzige Zugang für Kraftfahrzeuge zum Park ist das Lisitu Gate an seiner südöstlichen Grenze. Von Kasungu Boma aus ist es über die unbefestigte Straße D187 erreichbar. Wenn Sie die Fahrt einplanen, prüfen Sie vorher die aktuellen Straßen- und Torbedingungen. So beziehen Sie die konkrete Zufahrt in Ihre Reiseplanung ein, ohne sie mit einer allgemeinen Beschreibung der Landschaft zu verwechseln.

Kulturelle Perspektiven im übergeordneten Reiseziel Central Region

Im übergeordneten Reiseziel Central Region bietet das Chamare Museum weitere kulturelle Themen. Es zeigt Masken und Strukturen des Gule Wamkulu, die als Träger moralischer Lehren der Vorfahren für die Chewa gelten. Das Museum präsentiert außerdem die Geschichte der Mua Mission und beleuchtet das Verhältnis von Glaube und Kultur, die Inkulturation. Zu seiner Sammlung gehören kulturelle Artefakte der Ngoni und Yao. Eine Ausstellung zu Chewa, Ngoni und Yao umfasst detaillierte Fotografien und Erläuterungen von Claude Boucher Chisale.

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Ebenfalls in der Central Region liegt das Chongoni Rock-Art Area mit 127 Fundstätten in bewaldeten Granithügeln auf dem Hochplateau Zentralmalawis. Chewa-Landwirte praktizierten dort bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Felsmalerei; die Stätten sind weiterhin mit Zeremonien und Ritualen der Chewa verbunden. Die große Mehrheit liegt innerhalb der Gebietsgrenze, die mit der Grenze des Chongoni Forest Reserve übereinstimmt. Fünf der 127 ausgewiesenen Stätten liegen außerhalb dieser Grenze, aber innerhalb der Pufferzone.

Ein weiterer kultureller Einblick im übergeordneten Reiseziel Central Region bietet Kungoni. Besucher sind willkommen, den Schnitzern bei der Arbeit im Botanischen Garten auf dem Gelände von Kungoni zuzusehen; ein großer Teil ihrer Arbeit findet dort öffentlich sichtbar statt. Die Kungoni Dance Troupe tritt auf dem angrenzenden Bwalo-Tanzplatz auf.

Weitere Reiseziele entdecken: Linyangwa, Salima, Nkhotakota.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Central Region.

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