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Meru: Natur und Naturschutzgeschichte

Unterkünfte in Meru

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Meru-Nationalpark ist mit der Naturschutzgeschichte von George und Joy Adamson sowie der Löwin Elsa verbunden. George und Joy retteten Elsa, zogen sie auf und führten sie erfolgreich in die Wildnis zurück. Für Reisende mit Interesse an Artenschutz ist das eine konkrete Geschichte: Sie umfasst die Rettung und Aufzucht eines Tieres ebenso wie seine Rückkehr in die Wildnis.

Meru County: Natur und Kultur

Im Meru County ziehen mehrere Nationalparks und Schutzgebiete Touristen an. Zu den Schutzgebieten und Wäldern, in denen die regional vorkommenden Wildtierarten überwiegend anzutreffen sind, zählen der Meru-Nationalpark, der Mount-Kenya-Nationalpark und der Imenti-Wald. Damit stehen eine konkrete Parkgeschichte und ein breiterer Blick auf regionale Schutzgebiete nebeneinander.

Im Meru County zählen auch Kultur und Erbe der Meru-Gemeinschaft zu den touristischen Anziehungspunkten. Dazu gehört die Bewahrung traditioneller Kultstätten durch die Ältesten der Nchuri Ncheke. So kommt neben Natur- und Naturschutzthemen eine kulturelle Perspektive hinzu, die sich auf überlieferte Orte und ihre Pflege richtet.

Das Murera Gate Cultural Festival stellt Kultur, Traditionen, Musik und Essen aus Meru in den Mittelpunkt. Veranstaltungsort ist Murera Gate im Meru-Nationalpark. So stehen neben dem Erbe der Gemeinschaft auch Musik und Essen als eigene kulturelle Themen im Blick.

Im Meru County zieht die privat geführte Lewa-Downs-Ranch Touristen an. Mit der Ranch werden Geländeläufe, der Rhino Charge und Marathons in Verbindung gebracht. Bei einem Ereignis der Magical Kenya Trail Series am Chogoria Gate im Mount-Kenya-Nationalpark gehörten Radfahren und eine 8 km lange Wanderung zum Programm. Die regionalen Sportbezüge umfassen damit sowohl Lauf- und Marathonveranstaltungen als auch ein Ereignis, das Radfahren und Wandern kombinierte.

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Kenia im weiteren Reiseblick

Über Meru hinaus bietet das übergeordnete Reiseziel Kenia weitere eigenständige Kultur- und Naturthemen. Die Sacred Mijikenda Kaya Forests umfassen zehn getrennte Waldgebiete, die sich über rund 200 Kilometer entlang der Küste erstrecken. Sie enthalten Überreste befestigter Dörfer der Mijikenda, der sogenannten Kayas. Die Kayas entstanden ab dem 16. Jahrhundert und wurden bis in die 1940er-Jahre aufgegeben. Als heilige Orte und Wohnstätten der Ahnen werden sie von Ältestenräten gepflegt.

Ein anderes Naturthema ist das Kenya Lake System im Großen Afrikanischen Grabenbruch. Es ist weltweit die wichtigste Nahrungsstätte für Kleine Flamingos; etwa 1,5 Millionen Tiere ziehen zwischen den Seen umher. Für Rosapelikane bietet das Seensystem die wichtigsten Nist- und Brutgebiete im Großen Afrikanischen Grabenbruch.

Zu den Lake Turkana National Parks gehören der Sibiloi-Nationalpark sowie die Nationalparks auf South Island und Central Island. Zusammen mit den Kaya-Wäldern und dem Kenya Lake System zeigen diese Beispiele die Vielfalt der Natur- und Kulturerbe-Themen im übergeordneten Reiseziel Kenia.

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Weitere Reiseziele entdecken: Kianjai, Timau, Kanyekine, Maua, Meru, Turkana County, Narok District und Tana River.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kenia.