Vila Nova Sintra: Aussicht und Inselgeschichte
Unterkünfte in Vila Nova Sintra
Wenn Sie nach Hotels für Vila Nova Sintra suchen, können Sie Ihre Zielwahl an unterschiedlichen Interessen ausrichten: an der Geschichte der Inselhauptstadt, am Blick von einem Aussichtspunkt oder an Bravas Landschafts- und Kulturthemen. Die örtlichen Sehenswürdigkeiten und der größere Rahmen der Insel bieten dafür verschiedene Anknüpfungspunkte.
Ortsgeschichte und Inselkultur
Während der im 17. und 18. Jahrhundert häufigen Pirateneinfälle entstand Vila da Nova Sintra als wichtigstes Siedlungszentrum der Insel. Die Praça Eugénio Tavares ist der zentrale Platz von Nova Sintra und wurde zu Ehren von Eugénio Tavares nach ihm benannt. Beide Orte setzen unterschiedliche historische Akzente: die Entwicklung des Siedlungszentrums und die Ehrung, die der Platzname festhält.
Das Centro de Interpretação do Território da Ilha Brava ist das erste Interpretationszentrum der Insel. Es dient der Aufwertung ihrer kulturellen, historischen und ökologischen Angebote. Auf Brava widmet sich auch die Casa Museu Eugénio Tavares dem Leben und Werk des Namensgebers. Ihre langfristige Ausstellung behandelt seine Beiträge zur kapverdischen Kultur, darunter die Förderung des Crioulo als Muttersprache, sowie historische, ethnografische und anthropologische Themen des 19. und 20. Jahrhunderts.
Aussicht und Wege
Vom Aussichtspunkt Nova Sintra sind Ilhéu Rombo und Ilhéu de Cima zu sehen; an klaren Tagen ist auch die benachbarte Insel Fogo sichtbar. Von Nova Sintra aus führt ein etwa 300 Meter langer Pfad bergauf zum Aussichtspunkt. Für Ihre Planung sind damit sowohl die ungefähre Länge als auch der Anstieg relevant. Prüfen Sie vor dem Besuch den Zustand des Weges.
Eine 7 km lange Straße mit 99 Kurven verbindet Furna mit Nova Sintra, der Hauptstadt der Insel Brava. Da sich Straßenbedingungen ändern können, empfiehlt sich ein Blick auf die Bedingungen vor der Fahrt. Für Fahrten auf Brava empfiehlt sich ein Auto mit Fahrer oder ein Taxi. Der Wanderweg Nova Sintra/Stª Barbara/Vinagre beginnt am Miradouro de Santa Maria und führt in Richtung Santa Bárbara.
Brava im größeren Rahmen
Auf der übergeordneten Insel Brava ist die Landschaft überwiegend gebirgig. Der Monte Fontainhas erreicht 957 Meter Höhe; zu den Wasserläufen gehören Ribeira Garça und Ribeira da Cruz. Zu den bemerkenswerten Buchten zählen Furna und Fajã d’Água; Häfen befinden sich bei Ancião und Caniço. In Fajã d’Água entstand zwischen vulkanischen Felsen ein natürliches Schwimmbecken mit klarem, türkisfarbenem Wasser.
Weitere kulturelle und landschaftliche Merkmale liegen an unterschiedlichen Orten auf Brava. Lavadura ist derzeit unbewohnt; erhalten sind dort Gebäude mit kolonialen Architekturmerkmalen und Becken einer traditionellen Wäscherei. In Cruz befindet sich eine kleine Höhle, in der Gläubige jedes Jahr zum Fest da Cruz Kerzen niederlegen. In Lagoa steht ein traditioneller Trapiche, der früher zur Herstellung von Grogue verwendet wurde. Chanzinha ist einer der Orte, an denen der traditionelle Grogue „Djabi“ hergestellt wird; in der Gegend wachsen außerdem verschiedene Obstbäume, darunter Mangobäume, sowie Zuckerrohr.
Auch die Wanderwege auf Brava bieten unterschiedliche Orientierungen: Die Route Fajã d’Água–Portete beginnt in Fajã d’Água, wenige Meter vom ehemaligen Flugfeld der Insel entfernt. Die Route zwischen Lomba und der Baía de Tantum ist kurz, aber anspruchsvoll. So lassen sich für die Reiseplanung konkrete kulturelle Themen, Landschaftsmerkmale und Wegbeschreibungen der Insel berücksichtigen.
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