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Vallée du Bandama District: Kultur und Landschaft

Unterkünfte in Vallée du Bandama District

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Vallée du Bandama District lässt sich über mehrere klar verortete Kulturthemen kennenlernen: die Befestigungsanlagen von Samory Touré in Marabadiassa, die Töpfertradition von Katiola und die Cour Royale in Sakassou. Hinzu kommen Bildhauerei und Weberei im südlichen Teil des Distrikts und im Akan-Kulturgebiet. Zusammen ergeben diese Themen einen Blick auf Ortsgeschichte, überliefertes Handwerk und regionale Kulturbezüge.

Kulturorte und Handwerk

Die Befestigungsanlagen von Samory Touré befinden sich in Marabadiassa. In Sakassou liegt die Cour Royale im Viertel Walèbo; sie wird auch Grab der Könige genannt. Damit sind zwei unterschiedliche Ortsbezüge verbunden: Marabadiassa mit den Befestigungsanlagen und Sakassou mit der Cour Royale. Die beiden Bezeichnungen Cour Royale und Grab der Könige beziehen sich auf dieselbe Stätte, nicht auf zwei verschiedene Ziele.

Im südlichen Teil des Distrikts, im Akan-Kulturgebiet, werden Bildhauerei und Weberei praktiziert. Katiola gilt als Wiege der Mangoro-Untergruppe; ihr überliefertes Töpferwissen wird von Generation zu Generation und von Mutter zu Tochter weitergegeben. So stehen zwei regionale Kulturbezüge nebeneinander: Bildhauerei und Weberei sind im südlichen Teil des Distrikts verortet, während die Töpfertradition mit Katiola und der Mangoro-Untergruppe verbunden ist. Die beschriebene Weitergabe macht auch den generationenübergreifenden Charakter dieses Wissens deutlich.

Landschaftliche Bezüge

Im weiteren regionalen Umfeld zählen zu den Attraktionen der Réserve de Faune et de Flore du Haut Bandama die Mäander und die Mündung des Bandama. Diese Landschaftsformen ergänzen die Orts- und Handwerksthemen um einen Flusslandschaftsbezug. In der regionalen Einordnung stehen damit klar benannte Orte wie Marabadiassa und Sakassou neben Landschaftsbezügen, die zum weiteren Umfeld gehören.

Weiterer Kontext in der Elfenbeinküste

Im übergeordneten Reiseziel Elfenbeinküste bietet die Historische Stadt Grand-Bassam einen eigenen städtegeschichtlichen Bezug: Sie war die erste Hauptstadt der Côte d’Ivoire. Ihr kolonialzeitlicher Stadtplan aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert sah eigene Viertel für Handel, Verwaltung sowie Wohnraum für Europäer und Afrikaner vor. Damit gehört auch die Stadtplanung zu den historischen Themen, die sich im größeren Kontext des Landes betrachten lassen.

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Die Sudan-Stil-Moscheen im Norden der Côte d’Ivoire stehen für einen weiteren Architekturbezug auf Landesebene. Sie wurden überwiegend zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert erbaut und verbinden einen um das 14. Jahrhundert in Djenné entwickelten Stil mit lokalen Formen und Techniken der Gur- und Mandé-Kulturgebiete. Zugleich belegen die Moscheen einen bedeutenden Austausch von Einflüssen in diesen Kulturgebieten zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert. Zu den gemeinsamen Merkmalen gehören niedrige, sich verjüngende rechteckige oder quadratische Formen, massive Pfeiler aus Holz oder Erdblöcken, hohe pyramidenstumpfförmige oder spitzbogenförmige Minarette und kegelförmige Qibla-Türme.

Auch die Landschaften der Elfenbeinküste reichen über den Vallée du Bandama District hinaus: Der Comoé-Nationalpark liegt im Nordosten des Landes und umfasst 1.149.450 Hektar. Der Comoé-Fluss fließt durch den Park. Dort kommen Strauchsavannen und Bereiche dichten Regenwalds vor, darunter Pflanzengesellschaften, die üblicherweise weiter südlich anzutreffen sind. Dieses Beispiel ergänzt den Flusslandschaftsbezug der Réserve de Faune et de Flore du Haut Bandama um eine ausdrücklich im Nordosten der Côte d’Ivoire verortete Landschaft.

Weitere Reiseziele entdecken: Bouaké, Denguélé District, Lagunes, Savanes District, Bas-Sassandra, Sud-Comoé, Dix-Huit Montagnes

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Elfenbeinküste.

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