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Mathathane: Kultur im Ort, Kulturerbe im Umfeld

Unterkünfte in Mathathane

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mathathane und sein näheres Umfeld

Mathathane bietet einen konkreten lokalen Kulturbezug: Eine 2014 veröffentlichte Studie beschreibt im Ort eine Zebra-Tanzgruppe, deren Tänzerinnen Frauen sind. Damit ist die Gruppe direkt Mathathane zugeordnet. Sie unterscheidet sich räumlich von den Kulturstätten im Umland, die beim Thune-Damm liegen und zu den Bobirwa-Kulturstätten gehören. Für Ihre Orientierung lassen sich so die lokale Tanzgruppe und das Kulturerbe der Umgebung auseinanderhalten.

Der Thune-Damm liegt in der Kalahari nahe Mathathane. In der Nähe des Damms befinden sich die Thune Rock Art sites. Ihr Schutz nach dem Monument and Relics Act von 2001 wurde 2016 berichtet. Die Jahreszahlen haben unterschiedliche Rollen: 2001 bezeichnet das Gesetz, 2016 den Zeitpunkt der Berichterstattung über den Schutz. Damit stehen im näheren Umfeld ein Landschaftsbezug zur Kalahari und ein kultureller Bezug zu den Bobirwa-Stätten nebeneinander. Wenn Sie diese Gegend einordnen, können Sie Landschaft und Kulturerbe als zwei unterschiedliche, räumlich nahe Themen betrachten.

Im weiteren regionalen Umfeld ist Molema ein Gemeinschaftsunternehmen der drei Dörfer Motlhabaneng, Lentswe le Moriti und Mathathane sowie der beiden Tourismusveranstalter Tuli Safari Lodge und Talana Farms. Mathathane ist damit Teil einer Partnerschaft, die über den einzelnen Ort hinausreicht und Dörfer mit Tourismusveranstaltern zusammenführt. Dieser gemeinschaftliche Zusammenhang bietet einen anderen Blick auf die Region als die einzelnen Kulturstätten: Hier steht die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Dörfern und Veranstaltern im Mittelpunkt.

Landschaft und Schluchten im Central District

Im übergeordneten Reiseziel Central District prägen die Tswapong Hills eine weitere landschaftliche Perspektive. Die Tswapong Hills Cultural Landscape umfasst eine etwa 70 Kilometer lange und etwa 15 Kilometer breite Gebirgskette, die sich rund 400 Meter über ihre Umgebung erhebt. In den Hügeln haben sich tiefe Schluchten gebildet. Natürliche Süßwasserquellen speisen saisonale Flüsse und Bäche; bei stärkerem Regen entstehen Wasserfälle, die sich in Lagunen sammeln. Bäche und Wasserfälle bilden außerdem tiefe, moosgesäumte Becken.

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Auch die Moremi Gorge liegt im Central District in den Tswapong Hills. Sie ist über einen steilen Anstieg zu Fuß erreichbar und der Ursprung von drei permanenten Wasserfällen. Die ersten beiden bilden große Wasserlöcher; der oberste Wasserfall ist 10 Meter hoch und stürzt über Felsvorsprünge in eine dicht bewachsene Lagune. Die Schlucht hat für die örtliche Gemeinschaft große religiöse und spirituelle Bedeutung und wurde vom Department of National Museums and Monuments zum National Monument erklärt. Die permanenten Wasserfälle der Moremi Gorge unterscheiden sich dabei von den saisonalen Flüssen und regenabhängigen Wasserfällen der Tswapong Hills.

Vor dem Betreten der Tswapong Hills wird Besuchern aus Höflichkeit empfohlen, den örtlichen Headman um Erlaubnis zu bitten. Wenn Sie diese Landschaft besuchen möchten, können Sie diese Empfehlung als Teil Ihrer Besucherorientierung berücksichtigen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Central District.