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Plateau entdecken: Guèlèdè, Handwerk und Küche

Unterkünfte in Plateau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Plateau bietet verschiedene kulturelle Zugänge: das immaterielle Erbe des Guèlèdè in Kétou sowie mit Adja-Ouèrè verbundene Musik, Handwerk und Gerichte. Die Themen reichen von einer heiligen Maskentradition und ihren Rhythmen bis zu konkreten Zutaten und Speisen.

Guèlèdè und Musiktraditionen

Im Département Plateau liegt Kétou, das als Wiege des Guèlèdè gilt. Die heilige Maskentradition wurde 2008 in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Damit ist Guèlèdè ein prägnanter kultureller Bezugspunkt, der sich von den ebenfalls mit Adja-Ouèrè verbundenen Rhythmen und Handwerksformen unterscheiden lässt.

Zu Adja-Ouèrè gehören die Rhythmen Bolodjo, Guèlèdè, Iwé, Séléoundjo, Kpalongo, Woro und Kosso. Sie werden unter anderem mit Bata, Kété, Gangan, Kerikeri, Adjigo Chekeré, Agbechi und Guiila ausgeführt. Eine Darstellung aus dem Jahr 2020 bezeichnet Guiila als vom Verschwinden bedroht. Die Namen der Rhythmen und Instrumente geben Reisenden einen konkreten Eindruck von der Musiktradition Adja-Ouèrès.

Handwerk und Küche in Adja-Ouèrè

Mit Adja-Ouèrè verbunden sind Korbflechterei, Töpferei, geflochtene Matten, Holzskulpturen und Kunsthandwerk. Tätigkeiten wie Flechten und Töpfern stehen dabei neben den genannten Gegenständen und Arbeiten aus Holz. Wer sich für lokales Kunsthandwerk interessiert, findet hier mehrere unterschiedliche Formen statt nur eines einzelnen Materials oder einer Technik.

Auch die Speisen lassen sich anhand ihrer Zutaten unterscheiden. Egbo, auch Kpelou awounkpo genannt, besteht aus geschälten Maiskörnern und wird mit Bohnen serviert. Nounkoun ist ein weiteres mit Adja-Ouèrè verbundenes Gericht und wird aus Bohnen hergestellt. Irouchakara ist ein Senfgewürz, das mit Chili und Akassa serviert wird. So stehen ein Maisgericht mit Bohnen, ein Bohnengericht und ein Senfgewürz mit seinen Begleitern als verschiedene kulinarische Beispiele nebeneinander.

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Kulturerbe und Landschaft

Zu Adja-Ouèrès Kulturerbe gehören die Quellen von Itù und heilige Wälder. In der Gemeinde Kétou im Département Plateau liegt außerdem der klassifizierte Forêt d'Adakplamè. Diese Bezüge umfassen sowohl Landschaft als auch überlieferte Bedeutung. Wenn Sie einen Besuch bei Wäldern, Quellen oder dem Forêt d'Adakplamè planen, klären Sie die Möglichkeiten vor Ort vorab.

Weitere Perspektiven im übergeordneten Reiseziel Benin

Im übergeordneten Reiseziel Benin steht Ouidah für einen weiteren Zugang zur Geschichte: Das Portugiesische Fort, die Route of the Enslaved und die Door of No Return erinnern an ein bedeutendes Kapitel der atlantischen Geschichte. Die Route ist von Denkmälern und Gedenkstätten gesäumt und endet an der Door of No Return am Atlantik. Sie kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto zurückgelegt werden; ein Guide wird empfohlen. Diese Stationen verbinden einen historischen Themenweg mit einem klar benannten Endpunkt.

Eine andere Perspektive bietet der Black River in Adjarra, ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Benin. Dort schlängelt sich der Fluss durch Vegetation mit Raffiapalmen, Farnen und Marschland. Eine Erkundung im Einbaum mit einem örtlichen Guide ermöglicht die Beobachtung lokaler Flora und Fauna. Auch Raffia- und Trommelhandwerk Adjarras werden in diesem Zusammenhang hervorgehoben. Damit stehen im Benin-Kontext Naturbeobachtung und Handwerk neben den Erinnerungsorten Ouidahs als unterschiedliche Themen für die Reiseplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Kétou, Collines, Atlantique, Ouémé Department, Mono, Mono, Atakora Department, Littoral.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Benin.

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