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Ad-Daqahliyya: Mittelmeerküste und Kulturerbe

Unterkünfte in Ad-Daqahliyya

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ad-Daqahliyya bietet Reisenden sehr unterschiedliche Themen: die Mittelmeerküste bei Gamasa und ein vielfältiges Erbe aus Moscheen, Kirchen, Museen und archäologischen Orten. Gamasa liegt im Norden der Region und erstreckt sich über 7,5 Kilometer entlang des Mittelmeers. Für die Reiseplanung können Sie zunächst klären, ob Küste, religiöse Baukunst oder archäologische Geschichte Ihren Aufenthalt prägen soll.

Gamasa und die Mittelmeerküste

Gamasa wird mit klarem Wasser, weichem Sand und einem hohen Jodgehalt beschrieben. Zusammen mit der Küstenlinie ergibt sich ein markanter Küstenschwerpunkt innerhalb Ad-Daqahliyya. Wer sich besonders für den Mittelmeerstrand interessiert, kann Gamasa bei der Planung in den Mittelpunkt stellen. Das Küstenthema unterscheidet sich deutlich von den historischen und religiösen Sehenswürdigkeiten, die an verschiedenen Orten der Region liegen.

Moscheen, Kirchen und religiöse Geschichte

In Mansura wurde die Al-Mawafi-Moschee 1187, im Jahr 583 H., von as-Salih Nadschm ad-Din Ayyub gegründet. In Mit Ghamr stammen die archäologische Al-Ghamri-Moschee und ihr besonderes Minarett aus der Mamlukenzeit. Direkt neben der Moschee liegt die ebenfalls aus dieser Epoche stammende Zawiya des Emirs Hammad. Zusammen bieten diese Bauwerke einen konkreten Bezug zur mamlukischen Architektur; die Gründungsgeschichte der Moschee in Mansura verweist auf eine frühere Zeit.

Auch Kirchen und Klosteranlagen gehören zu den religiösen Zeugnissen Ad-Daqahliyya. Im Dorf Dimianna im Markaz Bilqās umfasst das Kloster der heiligen Dimianna fünf Kirchen, darunter eine archäologische Kirche im gotischen Stil. In Mit Damsis im Markaz Aja besteht die Georgskirche aus zwei Gebäuden; eines davon ist mehr als 1.600 Jahre alt. Ebenfalls in Mit Damsis liegt die Muhammad-ibn-Abi-Bakr-al-Siddiq-Moschee. Das Grab von Muhammad ibn Abi Bakr wurde dort 1950 entdeckt. Die Orte setzen unterschiedliche Schwerpunkte: von der Architektur einer Klosteranlage bis zu Bauwerken und historischen Überlieferungen in Mit Damsis.

Museum und archäologische Orte

Das Museum von Mansura wurde zum Gedenken an die Siege der ägyptischen Armee und der Einwohner von Dakahliyya eingerichtet. In seinem archäologischen Bereich befindet sich Dar Ibn Luqman, ein 1218 errichtetes Gebäude mit Blick auf den Nil. Dort wurde Ludwig IX. gefangen gehalten. Baujahr, Lage am Nil und historische Überlieferung geben diesem Ort ein prägnantes Profil.

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Ein weiterer archäologischer Bezugspunkt ist Tell el-Rub'a im antiken Mendes im östlichen Nildelta. Ein rund sieben Meter langer Naos, den König Ahmose II. dort errichten ließ, diente zur Aufstellung einer Statue des Gottes Schu. Tell el-Rub'a ist eine von zwei benachbarten archäologischen Stätten in einem Gebiet acht Kilometer nordwestlich von As-Sinbillāwayn. In Tell Timai el-Amdid sind Überreste von Statuen und Steine mit hieroglyphischen Inschriften erhalten. Die beiden Orte geben unterschiedliche Einblicke: hier ein archäologisches Objekt mit klar benanntem Zweck, dort erhaltene Skulpturenreste und beschriftete Steine.

Inseln und grüne Landschaften

Der Manzala-See umfasst mehrere Inseln. Auf der Insel Ibn Salam steht ein Schrein für Abdullah ibn Salam. Eine andere Insel, Al-Ward, liegt im Nil gegenüber von Mansura, umfasst etwa 30 Feddan und besteht aus Gärten und Grünflächen. Im Vergleich dazu stehen bei Ibn Salam der See und der Schrein im Vordergrund, bei Al-Ward die Lage im Nil und die begrünten Flächen. Auch der Zoo von Mansura im Stadtteil Toureil ist mit einer rund 12.257 Quadratmeter großen Grünfläche verbunden; zu ihm gehören Gehege für verschiedene Tiere und Vögel.

Weitere Reiseziele entdecken: Al-Mansura, El-Senbellawein, Aga, Coraya Bay, Nord Sinai, Port Said, Gouvernement des Roten Meeres, Kafr El Sheikh.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ägypten.

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