Ukk: Barockkirche, Denkmäler und Wiesenflächen
Unterkünfte in Ukk
Ukk verbindet denkmalgeschützte Bauwerke und kirchliche Kunst mit Wiesenflächen am südlichen Ortsrand. Wenn Sie ein Hotel in Ukk suchen, hilft diese Unterscheidung bei der Frage, ob Sie sich eher für Baugeschichte oder für einen ländlich geprägten Landschaftsraum interessieren. Die lokalen Anknüpfungspunkte reichen von der Dreifaltigkeitskirche und weiteren geschützten Gebäuden bis zu einem Landschaftspflegeziel.
Kirche, Ausstattung und geschützte Bauwerke
Die römisch-katholische Dreifaltigkeitskirche wurde 1725 im Barockstil erbaut. Hauptaltar, Statuen und Kanzel stammen aus dem Jahr 1674 und gelangten von den Paulinern aus Tüskevár dorthin. Zwischen dieser Ausstattung und dem Kirchenbau liegen 51 Jahre; Bauzeit und Herkunft der Einrichtungsstücke eröffnen damit zwei unterschiedliche Blickwinkel auf die Kirche. Die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk in der Dreifaltigkeitskirche stammt aus dem 18. Jahrhundert und steht an der Kirchenadresse unter nationalem Denkmalschutz.
Neben der Statue sind in Ukk auch die Gyömörei-kúria, die Szalay-kúria und das Gyömörei kastély national geschützt. Die drei namentlich bezeichneten Bauwerke erweitern den Blick auf Ukk über die kirchlichen Details hinaus und machen die Denkmäler des Ortes als einzelne Themen greifbar.
Landschaft am südlichen Ortsrand
Am südlichen Ortsrand liegen eine mit Bäumen bestandene Weide und weitere tiefliegende, grasbewachsene Flächen. Der gegenwärtige Landschaftscharakter dieser Flächen soll durch extensive Landschaftspflege erhalten werden. Im Vergleich zu den einzelnen Bauwerken richtet sich der Blick hier auf einen Landschaftsraum aus mehreren Flächen und auf das Ziel, seinen vorhandenen Charakter zu bewahren. Für Reisende, die neben Baugeschichte auch die ländliche Landschaft interessiert, ist dies ein eigener Aspekt bei der Wahl von Ukk.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Plattensee - Nord
Auch das übergeordnete Reiseziel Plattensee - Nord umfasst eigenständige Landschafts- und Kulturthemen. In der Tapolcai-tavasbarlang werden Bootsfahrten angeboten; hinzu kommt die geführte Ausstellung „Csodálatos karszt“ („Wunderbares Karst“). Die Höhle ist Teil eines unter der Stadt gelegenen Höhlensystems, das bislang auf 14,6 Kilometer Länge erforscht ist. Diese Angaben bieten zwei unterschiedliche Zugänge: ein konkretes Angebot auf dem Wasser und den geologischen Zusammenhang eines ausgedehnten Systems.
Ein anderer geologischer Bezugspunkt im übergeordneten Reiseziel Plattensee - Nord ist Hegyestű, ein 337 Meter hoher Berg zwischen Zánka und Monoszló. Er legt die Innenseite eines vor etwa 8 Millionen Jahren aktiven Basaltvulkans frei. Am Aussichtspunkt am westlichen Rand des Steinbruchgeländes können Besucher mithilfe einer Panoramatafel die umliegenden Hügel bestimmen; zu Hegyestű gehört auch ein Steingarten mit charakteristischen Gesteinsarten Transdanubiens. Im Themenvergleich steht die Tapolcai-tavasbarlang für ein unterirdisches Höhlensystem, Hegyestű dagegen für freigelegte vulkanische Strukturen und einen Panoramablick.
Im übergeordneten Reiseziel Plattensee - Nord ergänzt Badacsony die geologische Auswahl mit den als Basaltorgelpfeifen bezeichneten Formationen. Der Vulkanberg bietet Wanderwege und Panoramen für Wanderer. Außerdem werden an seinen Hängen besondere Trauben angebaut, aus denen Badacsony-Wein hergestellt wird.
Weitere Reiseziele entdecken: Káptalanfa, Csabrendek, Sümeg, Sümegprága, Megyer.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sümegi.