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Koppányszántó: Kirche, Grabmal und Koppány-Landschaft

Unterkünfte in Koppányszántó

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sanft hügeliges Gelände, der Fluss Koppány und konkrete Kulturmotive prägen Koppányszántó. Dazu zählen die Szent Bertalan-apostol Templom, das Kammerer Ernő síremléke und das Szentháromság-mozaikkép; daneben bilden die Koppány-menti rétek ein eigenständiges Naturthema. So können Sie den Ort aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten: über Baugeschichte und Erinnerung ebenso wie über Landschaft und Artenvielfalt.

Landschaft und Natur an der Koppány

Der größere Teil von Koppányszántó liegt nördlich, ein kleinerer südlich des Flusses Koppány. Die Landschaft ist sanft hügelig. Südöstlich grenzen die Koppány-menti rétek (HUDD20028) an den Ort. Sie sind als Naturschutzgebiet von besonderer Bedeutung ausgewiesen. Wenn die genaue geltende Schutzkategorie für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie bitte den aktuellen Stand.

In den Koppány-menti rétek leben Fischotter, Europäische Sumpfschildkröten, Donaukammmolche und Rotbauchunken. Außerdem wachsen dort Schwarzerlen und Gemeine Eschen. Damit umfasst das Naturthema sowohl Tierarten als auch Gehölze. Anders als bei den einzelnen Kulturmotiven steht hier ein benannter Lebensraum im Mittelpunkt.

Die Szent Bertalan-apostol Templom

Die heutige Szent Bertalan-apostol Templom wurde 1753 erbaut und 1908 um ein Seitenschiff erweitert. Sie ist ein einfacher klassizistischer Bau mit einem seitlich vorspringenden Gebäudeteil und einem Glockenturm am Haupteingang. Die Kirche ist einem der zwölf Apostel geweiht und von locker angeordneten Laubbäumen umgeben. Baujahr und Erweiterung lassen sich so klar unterscheiden, während die klassizistische Gestalt dem Gebäude seinen architektonischen Rahmen gibt.

Mosaik und Kammerer-Grabmal

Das Szentháromság-mozaikkép zeigt die Heilige Dreifaltigkeit auf einer breiten, aus Stein errichteten Säule. Einen anderen Akzent setzt das Kammerer Ernő síremléke: Das kleine Grabmal ist gebäudeähnlich gestaltet und dem Stil organischer Architektur zugeordnet. Es wurde 1920 anlässlich des 150. Jahrestags der Geburt von Dr. Kammerer Ernő errichtet, dem ersten Direktor des Szépművészeti Múzeum. Beim Mosaik steht das religiöse Motiv im Vordergrund, beim Grabmal die besondere Form und ein konkret benannter historischer Anlass.

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Die Route Koppány kör

Die Route „Koppány kör“ im Koppányvölgy Natúrpark nennt Koppányszántó als eine ihrer Stationen. Wenn Sie die Route in Ihre Planung aufnehmen möchten, prüfen Sie vor dem Aufbruch den aktuellen Verlauf und die Bedingungen.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Tolnau

Im übergeordneten Reiseziel Tolnau gibt es zusätzliche Kultur- und Naturthemen an verschiedenen Orten. Das Tamási Termálfürdő bietet eine Saunawelt, Erlebnisbecken und Heilwasser. Da sich Einrichtungen und Öffnungsregelungen ändern können, empfiehlt sich vor einem Besuch ein Abgleich mit den aktuellen Angaben des Betreibers. Die Pacsmagi-Seen in Tolnau sind ein bedeutendes ungarisches Habitat der streng geschützten Moorente, auch cigányréce genannt.

Szekszárd, ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Tolnau, bietet weitere Anknüpfungspunkte: Das Babits-Mihály-Gedenkhaus befindet sich im mehr als zweihundert Jahre alten Kelemen-Haus und ist eine literaturgeschichtliche Gedenkstätte. Das Wosinsky-Mór-Museum ist außer montags täglich von 10 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet; an Feiertagen können die Öffnungszeiten abweichen. Im übergeordneten Reiseziel Tolnau liegt auch das Pipo-várkastély in Ozora, erbaut vom aus Florenz stammenden Filippo Scolari.

Weitere Reiseziele entdecken: Regöly, Kisszékely, Szakadát, Hőgyész, Kalaznó, Nagykónyi, Miszla, Simontornya

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tamási.

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