Báta: Kirchenkunst und Volkskunst
Unterkünfte in Báta
Bei der Wahl eines Reiseziels für Ihren Hotelaufenthalt bietet Báta mehrere klar unterscheidbare Kulturthemen: die neoromanische Szent Vér-bazilika, die Somosi-kápolna, sakrale Kunst in der Szent Mihály-Kirche und das Bátai Tájház. Baugeschichte, religiöse Nutzung, bäuerliche Architektur und Handwerk geben Ihnen verschiedene Blickwinkel auf den Ort. Welche dieser Themen für Ihre Reise den Ausschlag gibt, können Sie anhand der folgenden Unterschiede abwägen.
Kirchenbau und sakrale Kunst
Die neoromanische Szent Vér-bazilika in Báta wurde nach Plänen von Lechner Lóránt erbaut und 1939 von Ferenc Virág, Bischof von Pécs, geweiht. Ihr 37 Meter hoher Turm hat auf Höhe der Glocken einen umlaufenden, von Säulen gesäumten Balkon. Der barocke Volksaltar der Szent Mihály-Kirche setzt einen anderen Akzent: Er umfasst ein kunsthistorisch seltenes Relief des heiligen Michael, geschnitzt aus Birnbaumholz.
Die Magyarok Nagyasszonya-kápolna, auch Somosi-kápolna genannt, wurde zwischen 1900 und 1904 am Ortseingang von Báta durch Spenden der Gläubigen errichtet. Die Zeitangaben markieren unterschiedliche Bezugspunkte: 1939 ist das Weihejahr der Basilika, während die Jahre 1900 bis 1904 die Bauzeit der Kapelle bezeichnen. In der Somosi-kápolna finden gelegentlich Messen und Rosenkranzgebete statt. Wenn Sie an einem Gottesdienst teilnehmen möchten, erkundigen Sie sich vorab nach dem Termin.
Das Bátai Tájház: Hausform und Handwerk
Das Bátai Tájház bewahrt für Báta typische architektonische Merkmale. Es ist ein sogenanntes „langes Haus“ mit traufständigem First und Satteldach; auf dem Hof befinden sich die für die bäuerliche Wirtschaft erforderlichen Wirtschaftsgebäude. Damit bietet das Haus einen eigenen Zugang zur Ortsgeschichte: Neben den ausgestellten Gegenständen vermittelt seine Bauform ein Bild bäuerlicher Architektur.
Die Dauerausstellung „Népművészettől a népi iparművészetig“ zeigt angewandte Kunstwerke, die aus der Volkskunst hervorgegangen sind. Dazu gehören Webarbeiten, bestickte Tischdecken, Perlenkragen und geschnitzte Gegenstände aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bei den Angeboten des Bátai Tájház können Sie außerdem die Wachsreservetechnik für Ostereier, das Weben, die Leinenstickerei und das Spitzenähen kennenlernen. Ausstellung und Angebote setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Hier sehen Sie Werke aus einer bestimmten Zeit, dort stehen die genannten Handwerkstechniken im Mittelpunkt. Wenn eine bestimmte Tätigkeit für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie vorab, wann das entsprechende Angebot stattfindet.
Tolnau als übergeordnetes Reiseziel
Auf Ebene des übergeordneten Reiseziels Tolnau treten weitere Themen hinzu. Die Pacsmagi-Seen sind ein bedeutendes ungarisches Habitat der streng geschützten Moorente. In Szekszárd befindet sich das Babits-Mihály-Gedenkhaus im mehr als zweihundert Jahre alten Kelemen-Haus; es ist eine literaturgeschichtliche Gedenkstätte. Ebenfalls in Szekszárd ist das Wosinsky-Mór-Museum außer montags täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, an Feiertagen können die Öffnungszeiten abweichen. Das Pipo-várkastély wurde vom aus Florenz stammenden Filippo Scolari erbaut. So stehen neben den Kulturthemen Bátas weitere Natur-, Literatur- und Baugeschichtsthemen im übergeordneten Reiseziel Tolnau zur Auswahl.
Weitere Reiseziele entdecken: Szedres, Zomba, Szálka, Öcsény, Tolna, Alsónána, Decs, Bátaszék.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Szekszárdi.