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Mándok: Forgách-Schloss, Park und reformierte Kirche

Unterkünfte in Mándok

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Das Forgách-Schloss und sein Park prägen das architektonische Bild von Mándok. Das spätbarocke Gebäude wurde 1793 errichtet. Sein Grundriss ist U-förmig; der Baukörper ist eingeschossig, der Mittelrisalit zweigeschossig und das Dach ein Mansarddach. Der U-förmige Grundriss beschreibt die Gesamtanlage, der Mittelrisalit hebt den mittleren Fassadenabschnitt hervor. Im Schloss befand sich eine bedeutende Kunstsammlung; ihr heutiger Verbleib ist unbekannt.

Schlosspark und Baumbestand

Das Schloss steht in der Mitte eines weitläufigen Parks, gegenüber der römisch-katholischen Kirche. Eine alte doppelte Rosskastanienallee gehört zu den markanten Merkmalen des Parks. Weitere Gehölze sind Schwarzkiefern, eine Säuleneiche und eine blühende Magnolie. Zum erhaltenen wertvolleren Pflanzenbestand zählen außerdem zwei große panaschierte Platanen; für diese Bäume wird ein Alter von 170 Jahren genannt. Allee und Einzelbäume geben dem Park unterschiedliche, konkret benannte Elemente.

Spazierwege und Kirchenarchitektur

Bei der Rekonstruktion 2013–2014 wurde im Park ein neues Wegenetz für Spaziergänge angelegt. Grundlage dafür war eine historisch bedeutsame Katasterkarte. Die Wege erhielten einen Splittbelag und Metalleinfassungen. Wenn Sie einen Spaziergang im Park einplanen, prüfen Sie vorab den aktuellen Zugang.

Ein weiterer denkmalgeschützter Bau in Mándok ist die reformierte Kirche. Sie wurde 1828 erbaut und ist spätbarock. Das Gebäude besitzt einen Fassadenturm und ein quer verlaufendes böhmisches Kappengewölbe. Schloss und Kirche bieten unterschiedliche architektonische Anhaltspunkte: Beim Forgách-Schloss fallen U-Grundriss, Mittelrisalit und Mansarddach ins Auge; an der reformierten Kirche sind es Fassadenturm und Gewölbeform.

Auch eine frühere touristische Planung gehört zur Geschichte des Schlosses: 2019 wurde es als einer der Endpunkte einer touristischen Route vorgestellt. Für die Besucherempfangsräume waren gastronomische Tourismusangebote vorgesehen.

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Weitere Kulturorte im Reiseziel Szabolcs-Szatmár-Bereg

Das übergeordnete Reiseziel Szabolcs-Szatmár-Bereg umfasst auch eigenständige Kulturorte in anderen Städten. Im Renaissance-Schloss Vay in Vaja befindet sich die Vay-Ádám-Museumssammlung des Ungarischen Nationalmuseums. Im Báthori-Várkastély in Nyírbátor gibt es eine Dauerausstellung und ein Panoptikum, in dem Mitglieder der Familie Báthori in zeittypischer Umgebung dargestellt werden.

Ein weiteres Schloss steht in Tiszadob: Das Andrássy-Schloss wurde zwischen 1880 und 1885 im französisch-gotischen Stil nach Plänen von Alpár Ignác erbaut. Als Bauherr wird der ehemalige Ministerpräsident Andrássy Gyula genannt. Der französisch-gotische Stil setzt einen anderen Akzent als das spätbarocke Forgách-Schloss in Mándok. Das übergeordnete Reiseziel Szabolcs-Szatmár-Bereg umfasst neben den Schlössern auch Natur- und Kirchenlandschaften. Das Bátorligeti-Urmoor ist ein etwa 53 Hektar großes, streng geschütztes Gebiet, das Entwicklungsstufen der Vegetations- und Landschaftsgeschichte der Alföld-Ebene besonders vollständig bewahrt. Der nördliche ungarische Abschnitt des Weges der mittelalterlichen Kirchen verbindet 37 Gotteshäuser in der mittelalterlichen Kirchenlandschaft der Region. Damit stehen Naturraum und Baugeschichte als unterschiedliche regionale Themen nebeneinander.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Záhonyi.

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