Pusztazámor entdecken
Unterkünfte in Pusztazámor
Lage und historische Spuren
Pusztazámor verbindet eine markante Lage mit baulichen Zeugnissen aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Der Ort liegt am Fuß des Zámorhegy beiderseits des Zámori-Bachs, zwischen den Hügeln von Etyek und dem Érdi-Plateau. Die historischen Stationen reichen von wiederverwendeten Überresten einer romanischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert bis zu einem Votivkreuz von 1926. Das Barcza-kastély liegt nicht innerhalb der Ortsgrenze, sondern etwa einen halben Kilometer außerhalb. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich daher, die Sehenswürdigkeiten im Ort und das nahe Umfeld getrennt zu betrachten.
Die Zámorhegyi remeteség vereint mehrere Bauphasen
Die Zámorhegyi remeteség liegt auf dem Friedhof von Pusztazámor. Mentler Mihály, Oberrichter aus Nagyszombat, ließ die Kapelle 1758 errichten; nach der osmanischen Herrschaft hatte er das Dorf neu besiedelt. Beim Bau wurden Überreste einer hufeisenförmigen romanischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert verwendet. Die Kirche war 11 m lang und 6,5 m breit. Diese Maße zeigen den länglichen Grundriss der früheren Kirche, deren Überreste in den Bau der späteren Kapelle einbezogen wurden. Die remeteség bildet mit dem daneben errichteten Glockenhaus und den Mönchszellen eine bauliche Einheit und gilt als besondere Barockdenkmalsanlage. An ihr treffen also ein Ensemble des Barock und Reste einer älteren romanischen Kirche aufeinander.
Glockenturm und Votivkreuz
Der Gemeindeglockenturm von Pusztazámor wurde 1930 zum 900. Todestag des heiligen Fürsten Imre errichtet. Das Votivkreuz Barcza Imre réti fogadalmi kereszt wurde 1926 vom Grundbesitzer Barcza Imre errichtet, zum Gedenken an die Geburt seines Sohnes und die vollständige Genesung seiner Frau Széchenyi Henriette. Die beiden Denkmäler unterscheiden sich sowohl nach ihrem Anlass als auch nach ihrem Datum: Der Glockenturm erinnert an einen heiligen Fürsten, das Kreuz an Ereignisse aus einer einzelnen Familie. Zusammen mit der remeteség ergeben sie unterschiedliche zeitliche und biografische Bezugspunkte, von mittelalterlichen Bauresten bis zu Gedenkzeichen des 20. Jahrhunderts.
Das Barcza-kastély im näheren Umfeld
Das Barcza-kastély steht am rechten Ufer des Zámori-Bachs in einem drei Hektar großen, arboretumartigen alten Park. Es liegt etwa einen halben Kilometer außerhalb der Ortsgrenze von Pusztazámor; Schloss und Park gehören also zum näheren Umfeld, nicht zum Ortsgebiet. Im Park liegt am Ende der Hauptlichtung ein kleiner Teich. Auf einer kleinen Halbinsel gegenüber steht ein klassizistisch anmutender Gartenpavillon. Von der zum Garten hin offenen Terrasse bietet sich ein Blick auf den Teich. Die drei Hektar geben die Größenordnung des Parks an; Teich, Halbinsel und Pavillon setzen kleinere räumliche Akzente. Wenn Sie das Schloss in Ihre Planung einbeziehen, prüfen Sie den Zugang vor einem Besuch; Eigentumsverhältnisse und Zugang können sich ändern.
Ein sakrales Kunstwerk
In der Hilfskapelle in Pusztazámor befindet sich eine weiße Marmorstatue Christi, die im vergangenen Jahrhundert in Venedig gefertigt wurde.
Weitere Reiseziele entdecken: Törökbálint, Sóskút, Telki, Budajenő, Páty, Budakeszi, Herceghalom, Biatorbágy
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Budaörsi.